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Alles Käse? Alles Bio!

Bio - die Milch macht‘s Der größte Unterschied zwischen Bio-Käse und konventionellem Käse ist der Rohstoff Milch. Artgerechte Haltung und ökologisch angebautes Futter zeichnen Bio-Milch aus. Beim Käsen verzichten Bio-Käsereien auf problematische Zusatzstoffe wie Natriumnitrat, das Antibiotikum Natamycin oder das Enzym Lysozym
28.02.2002
Bio - die Milch macht‘s Der größte Unterschied zwischen Bio-Käse und konventionellem Käse ist der Rohstoff Milch. Artgerechte Haltung und ökologisch angebautes Futter zeichnen Bio-Milch aus. Beim Käsen verzichten Bio-Käsereien auf problematische Zusatzstoffe wie Natriumnitrat, das Antibiotikum Natamycin oder das Enzym Lysozym

Bio – die Milch macht‘s

Der größte Unterschied zwischen Bio-Käse und konventionellem Käse ist der Rohstoff Milch. Artgerechte Haltung und ökologisch angebautes Futter zeichnen Bio-Milch aus. Beim Käsen verzichten Bio-Käsereien auf problematische Zusatzstoffe wie Natriumnitrat, das Antibiotikum Natamycin oder das Enzym Lysozym. Diese Stoffe helfen, Qualitätsprobleme bei der Milch oder in der Verarbeitung zu umgehen. Da es für die Bio-Käse-Herstellung noch keine einheitlichen EU-Regeln gibt, gilt dieser Verzicht nur für Käsereien, die sich auf die Richtlinien deutscher Anbauverbände wie Bioland, Demeter oder Naturland stützen. In Österreich oder den Niederlande sind die Verbände zum Teil großzügiger.


Infos für Vegetarier

Das Lab zur Käsegerinnung stammt entweder aus Kälbermägen oder wird von Mikroorganismen hergestellt. Dieses mikrobielle Lab – auch Labaustauschstoff genannt – wird oft von Vegetariern bevorzugt, die kein tierisches Enzym in ihrem Käse wollen. Welche Labart eingesetzt wurde, darüber gibt bei der ÖMA die Sortimentsliste Auskunft. Wo sich diese Information nicht auf dem Etikett in der Käsetheke findet, kann der Kunde nachfragen. Der eigentliche Labwirkstoff Chymosin lässt sich darüber hinaus mit Hilfe genmanipulierter Organismen herstellen. Für Bio-Käse ist Gen-Chymosin jedoch tabu.

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