Wahl zur rostigen Genschere
Die Neue Gentechnik soll die Menschheit retten. Diese Botschaft wird von der Biotech-Industrie, aber auch von bestimmten VertreterInnen aus Politik, Wissenschaft und Industrie gern verbreitet. Mit der „Rostigen Gen-Schere“, dem Preis für die absurdeste Gentechnik-Kreation, will Testbiotech (Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie) die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass es oft um ganz andere Ziele geht und dass die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt nicht unter den Teppich gekehrt werden dürfen.
Jetzt die Giftpläne der EU stoppen
Von der EU-Kommission sind tiefgreifende Änderungen im Pestizidrecht geplant, die jahrzehntelang erkämpfte Schutzstandards gefährden. Das Umweltinstitut fordert in einer Petition die EU-Kommission auf, an den bestehenden Richtlinien für den Einsatz von Pestiziden festzuhalten. Jetzt unterschreiben!
Bewerbungen für den Ursula Hudson Preis 2026
Der Tod von Dr. Ursula Hudson, langjährige Vorsitzende von Slow Food Deutschland, hat die Organisation im Sommer 2020 tief getroffen. Mit dem Preis möchte der Verein Ursulas großes Engagement und ihr Wirken für eine zukunftsfähige Ernährung würdigen. Für 2026 können noch Bewerbungen eingereicht und geeignete Kandidat:innen vorgeschlagen werden.
Raus aus der Pestizid-Ära
Eine enkeltaugliche Zukunft gelingt nur, wenn auch die Politik Verantwortung übernimmt. Strengere Zulassungen für Pestizide, mehr Transparenz und fairer Schutz für Bio-Betriebe sind zentrale Forderungen der Initiative Clean Politics. Getragen wird sie vom Bündnis für eine Enkeltaugliche Landwirtschaft (BEL), das sich mit einer bundesweiten Unterschriftensammlung für sauberes Wasser, gesunde Böden und klare politische Rahmenbedingungen starkmacht.
Gegen Wassermangel: Bäume und Hecken auf die Äcker!
Ein breites Bündnis aus Naturschutzorganisationen und Bio-Verbänden fordert, dass das Pflanzen von Bäumen und Hecken in der Landschaft besser gefördert wird. Diese puffern Klimaextreme ab, sodass Bäuer:innen auch dann noch eine Zukunft haben, wenn die Klimakrise das Wetter immer extremer macht. Sie leisten zudem einen wichtigen Beitrag dazu, das Klima zu schützen und Artenvielfalt in der Landwirtschaft zu erhalten.
Vogel des Jahres 2026 – jetzt abstimmen!
Seit 1971 wählen NABU und LBV den „Vogel des Jahres“ – inzwischen stimmt ganz Deutschland öffentlich mit ab. 2025 trägt der Hausrotschwanz den Titel, nun wird sein Nachfolger gesucht. Zur Wahl stehen fünf Vogelarten, die jeweils ein wichtiges Anliegen im Naturschutz vertreten. Noch bis zum 9. Oktober ist das digitale Wahllokal geöffnet.
Aktionswochen für gentechnikfreies Essen
Unterstützen und mitmachen!
Vom 15. bis 27. September 2025 finden bundesweit Aktionswochen für gentechnikfreies Essen statt. Ein Bündnis aus Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen fordert unter dem Motto „Keine Gentechnik auf unseren Äckern und Tellern“ klare Regelungen und eine verpflichtende Kennzeichnung.
Import von Trumps Fracking-Gas stoppen
Die EU hat sich unter politischem Druck der USA verpflichtet, jährlich Fracking-Gas im Wert von 250 Milliarden US-Dollar zu importieren – eine Vervierfachung der bisherigen Menge. Kritisiert wird dies als klimaschädlich und als gefährliche Abhängigkeit von Donald Trump, der Energie als geopolitisches Druckmittel einsetzt. Die Deutsche Umwelthilfe fordert, den Bau neuer LNG-Terminals zu stoppen und stattdessen eine nachhaltige, unabhängige Energiepolitik voranzutreiben.
Hornissen beobachten & melden
Der NABU ruft gemeinsam mit NABU|naturgucker zur Mithilfe auf: Wo kommen Europäische, Asiatische und Orientalische Hornissen vor? Um das herauszufinden, braucht es viele Beobachtungen. Wer eine Hornisse entdeckt, kann mit Foto und kurzer Meldung dazu beitragen, ihre Verbreitung besser zu verstehen und wissenschaftlich zu erfassen. Jede Beobachtung hilft, die Tiere und ihre Lebensräume zu
Gentechnik-Regeln retten!
Die EU plant, zentrale Regeln für neue Gentechnik abzuschaffen – darunter die Kennzeichnungspflicht. Damit wäre nicht mehr sichtbar, ob Gentechnik im Essen steckt. Für Verbraucher:innen, Bäuer:innen und Hersteller:innen würde das Wahlfreiheit, Transparenz und wirtschaftliche Sicherheit gefährden.
Eine Petition aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft fordert klare Kennzeichnung, verbindliche Schutz- und Haftungsregeln, verpflichtende Risikoprüfung und ein Verbot von Patenten auf Pflanzen.
Damit Gentechnik nicht durch die Hintertür kommt: Jetzt mitzeichnen und klare Regeln einfordern!
Gute Ideen brauchen Stimmen
Mehr Grün in der Straße, gemeinsames Regenwassersammeln oder Energie sparen im Stadtviertel: Klimaschutz nebenan sucht eure Favoriten für mehr Nachhaltigkeit vor Ort. Vom 15. Juli bis 22. August läuft das Online-Voting. Die 10 Ideen mit den meisten Stimmen erhalten ebenfalls eine Förderung von jeweils 1.000 Euro. Mit eurer Stimme entscheidet ihr mit, welche weiteren Projekte Wirklichkeit werden. Jetzt abstimmen und mitgestalten!
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