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Pure Meinungsmache

Leserbriefe 2/2002, Vollkorn Pure Meinungsmache Ich habe mich sehr über den Bericht geärgert. Der Verfasser beruft sich auf den Lebensmittelchemiker Udo Pollmer. Pollmer ist Meinungsmache wichtiger als fachlich korrekte Aussagen
30.04.2002

Leserbriefe


2/2002, Vollkorn

Pure Meinungsmache

Ich habe mich sehr über den Bericht geärgert. Der Verfasser beruft sich auf den Lebensmittelchemiker Udo Pollmer. Pollmer ist Meinungsmache wichtiger als fachlich korrekte Aussagen. Seine Theorien sind veraltert und industriefreundlich. Im Fernsehen fällt er immer wieder durch Auftritte auf, in denen er ungesunde Kost fast schon anpreist. (Professor Kollath würde sich im Grabe herumdrehen). Ich denke, es ist keine gute Idee, Zitate von solchen Leuten in ihrer Zeitung zu verbreiten.
T. Woeste

Leser bleib’ bei deinem Vollkornbrot

Die Menge an Lektinen im Getreide ist so gering, dass sie keine gesundheitlichen Nachwirkungen haben kann. Gesundheitliche Schäden werden aber sehr wohl durch den Verzehr von Weißbrot verursacht, da beim Auszugsmehl dem Getreide die wertvollen und lebenswichtigen Vitalstoffe entfernt werden, die für die Gesundheit unentbehrlich sind. Bleibt nur zu hoffen, dass der Leser weiter bei seinem gesunden Vollkornbrot und Frischkornbrei bleibt (der von Dr. Max Bruker in fünf Jahrzehnten erfolgreich bei zehntausend Patienten mit als Therapie eingesetzt wurde).
G. Kewerkopf

Weißmehl ist ungesund

Udo Pollmer sollte lieber über den Fütterungsversuch von Ratten mit Weißmehl berichten. Nach wenigen Wochen verstarben nämlich diese Tiere. Es ist davon auszugehen, dass Udo Pollmer den Fütterungsversuch von Professor Kollath kennt. Offensichtlich macht es ihm nichts aus, wider besseres Wissen das Ablenkungsmanöver Lektin und Phytin durchzustarten. Die Nahrungsmittelindustrie wird sich sicher dafür erkenntlich zeigen.
M.-L. Volk

2/2002, Milch

Recht auf gesunde Milch

In der Ayurveda-Lehre ist das schon lange bekannt: Milch ist tot und für den Menschen schädlich, wenn man sie homogenisiert, entfettet, entrahmt, neutralisiert oder sonst wie zerstört. Milch ist für den Menschen existentiell notwendig und nur gesund nährend, wenn sie unbehandelt ist und man sie gekocht trinkt oder weiterverarbeitet. Dr. Shri Balaji Tambe, ein weltweit anerkannter ayurvedischer Arzt, fordert schon seit Jahren, dass die Menschen dieser Erde ein Recht auf gesunde Milch haben.
B. Kleemann

Verschiedenes

Probleme mit Gallseife

Auf der Waldseite war ich Stop-klickenderweise soeben - danke für den Tipp, ich habe ihn auch gleich weitergegeben. Ebenfalls gut gefallen hat mir das Bärlauch-Portrait aus der Sicht der Pflanze. Dadurch kam nämlich sehr anschaulich rüber, dass auch Pflanzen leben. Was Ihre Reportage über Putzmittel betrifft, so fand ich den Hinweis auf tierversuchsfreie Produkte zwar sehr angebracht und lobenswert, allerdings besteht, wenn ich mich nicht irre, Gallseife doch aus Tiergalle? Damit entfällt für mich dieses Produkt aus ethischen Gründen und auch wegen BSE.
G. Nötzel

3/2002, Naturkost ABC

Kochtipp für Couscous

Wenn Sie Couscous so zubereiten, wie Sie es im Märzheft empfehlen, dann erhalten Sie je nach Wassermenge entweder eine breiige Pampe oder einen schussfesten Batzen. Versuchen Sie’s mal nach meiner Methode! Das Ergebnis ist am ehesten vergleichbar mit dem körnigen Couscous, den NordafrikanerInnen durch aufwändiges Dampfgaren erzielen: 1 Teil Couscous in 1,7 Teile kochendes Salzwasser mit etwas Butter geben. Deckel drauf, weg vom Herd und 5 Minuten ausquellen lassen. Fertig.
G. Wesener

3/2002, Putzen

Alternativer Putzspaß

Wie grauslich ist die Vorstellung, dass über eine Million Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel aus deutschen Haushalten unser Wasser vergiften. Damit haben die Haushalte ja beinahe die Giftmenge der deutschen Industrie erreicht. Gut zu wissen, dass ich mit drei oder vier Sachen ganze Geschwader von Haushaltschemikalien ersetzen kann. Schade nur, dass Sie noch viel umweltfreundlichere Alternativen gar nicht erwähnt haben, wie zum Beispiel Microfasertücher. Oder die Möglichkeit, mit 80 Prozent weniger Chemie zu waschen.
M. Müller-Schorge

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