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Umwelt

Mein kleines grünes Büro

Wer denkt beim Stichwort „ökologisch einrichten“ schon an sein Arbeitszimmer? Dabei bieten sich hier viele Ansätze, um der Umwelt einen Dienst zu erweisen. Unsere Autorin Anne Hinder hat sich zu Hause umgeschaut.
30.11.2012

Wer denkt beim Stichwort „ökologisch einrichten“ schon an sein Arbeitszimmer? Dabei bieten sich hier viele Ansätze, um der Umwelt einen Dienst zu erweisen. Unsere Autorin Anne Hinder hat sich zu Hause umgeschaut.

Einen Artikel schreiben über ein grünes Büro? Klar, denke ich mir. Eine gute Gelegenheit, mal das eigene Arbeitszimmer auf den Prüfstand zu stellen. Das erste, was mir da in den Sinn kommt, sind Pflanzen. Die sorgen für gesundes Raumklima und positive Arbeitsatmosphäre. Tatsächlich besagen Studien, dass Yucca, Ficus und Co. im Büro auf die meisten Menschen stressmindernd und konzentrationsfördernd wirken. Zusätzlich vermindern sie den Schadstoffgehalt in der Luft.

In dem Sinne ist mein Arbeitszimmer schon ziemlich grün. Aber das wäre zu einfach, es geht natürlich um weit mehr. Ich fange an zu recherchieren. Grünes Büro, ökologisches Büro, nachhaltiges Büro … erst einmal sehen, was das Internet so hergibt. Ich frage Google und begehe, so stelle ich wenig später fest, damit gleich schon meinen ersten ökologischen Fauxpas. Jede Anfrage kos-tet in etwa so viel Energie wie eine Stunde Licht per Energiesparlampe. Oh weh, mit meinen Internetrecherchen könnte man Fabrikhallen erhellen.

Zum Glück finde ich Alternativen. Die gleichen Ergebnisse wie bei Google, aber auf ökologischere Art und Weise bekomme ich bei znout. Ein Teil der Werbeeinnahmen geht hier in Zertifikate für erneuerbare Energien. Noch konsequenter ist die Suchmaschine Ecosia: Hier wird ein Großteil der Werbeeinnahmen in Regenwaldprojekte investiert und so der CO2-Ausstoß der Server neutralisiert. Von nun an recherchiere ich also CO2-neutral. Wie schön: Mein erster Schritt zum grünen Büro ist getan! Allerdings gibt es noch viel mehr zu beachten. Es geht darum, auf welchem Stuhl ich sitze, auf welchem Papier ich schreibe und wie schnell mein Computer in den Ruhezustand geht.

Fakten, Tipps, Regeln und Zahlen purzeln durch meinen Kopf. Ich bin überfordert, weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Hinsetzen, Gedanken sammeln! Zunächst werde ich meine Büro-Einrichtung kritisch prüfen.

Büromöbel unter der Öko-Lupe

Erster Schritt: Die Möbel! Auf was sitze ich eigentlich, während ich diesen Text hier schreibe? Plastik-Rollen, Plastik-Beine, Plastik-Gestell … der Bezug: Polyester, also auch Plastik. Nachhaltig ist wohl etwas anderes. Wenn ich öko-korrekt einkaufen will, muss ich zu Möbeln aus nachwachsenden Rohstoffen greifen wie Holz. Das sollte aber unbehandelt sein und aus nachhaltiger Forstwirtschaft kommen. Auf Letzteres weisen das FSC-Zeichen oder das PEFC-Zeichen hin. Außerdem gilt: Heimische Holzarten brauchen kürzere Transportwege und sind damit ebenfalls umweltfreundlicher. Diese Informationen leuchten mir ein, ich kannte sie teilweise schon.

Dann stoße ich auf einen Aspekt, der genauso interessant wie neu für mich ist: Möbel nach dem Cradle-to-cradle-Prinzip. Dabei geht’s um Recycling, aber in erweiterter Form: Abfall soll komplett vermieden werden. Stattdessen werden Inhaltsstoffe von Produkten immer und immer wieder neu verwendet. Ein gutes Beispiel dafür ist der Bürostuhl „Think“ von der amerikanischen Firma Steelcase. Der Stoff ist zu 100 Prozent kompostierbar. Alle weiteren Bestandteile können recycelt und sinnvoll wiederverwendet werden. Inzwischen gibt es eine ganze Produktpalette, die nach diesem Prinzip zertifiziert ist – darunter auch einige Büromöbel, etwa von Herman Miller.

Auch Teppichhersteller Desso setzt auf Cradle-to-cradle: Er stellt etwa 60 Prozent seines Sortiments aus recycelten Materialen her. Um den Kreislauf fortzuführen, nimmt er gebrauchte Teppichböden zurück und verarbeitet sie wieder neu. Allerdings: Teppichboden? Ist das nicht etwas altbacken? Falsch: Gerade im Büro, wo die Feinstaubbelastung nicht nur für Allergiker zum Problem werden kann, ist er sogar sehr sinnvoll. Laut dem deutschen Asthmabund verringert er hier die Feinstaubkonzentration im Vergleich zu glatten Böden um die Hälfte, erfahre ich. Aber zurück zu meinem Schreibtischstuhl. Soll ich den jetzt austauschen, weil er aus Plastik ist? Die Antwort finde ich schnell: Solange der Stuhl mich noch hält, ist es das Sinnvollste, ihn zu behalten. Denn die umweltfreundlichsten Möbel sind die, die gar nicht neu hergestellt werden müssen.

Grüner wird’s mit Öko-Strom

Aber aufgepasst: Weil Öko-Strom keine geschützte Produktbezeichnung ist, kann sich hinter solchen Angeboten auch manche Mogelpackung verstecken. Ökologisch sinnvoll ist ein Öko-Stromangebot nur dann, wenn der Strom konventionell erzeugten Strom vom Markt verdrängt, also wenn der Anbieter zum Ausbau erneuerbarer Energien beiträgt. Bei www.atomausstieg-selber-machen.de und www.ecotopten.de gibt es Listen mit überregionalen Anbietern, die einen echten Zusatznutzen für die Umwelt bieten. Wer wechseln will, findet auch unter www.ok-power.de einen Tarifrechner speziell für „echte“ Öko-Stromangebote.

Öko-Strom – da freut sich die Steckdose(Foto: Fotolia.com)

Unbedenklich mobil erreichbar?

Handys sind für viele unverzichtbare Begleiter im Arbeitsleben. Bislang gibt es keine ökologisch unbedenklichen Produkte, aber viele Hersteller haben das Thema entdeckt und bieten entsprechend „grüne“ Produktlinien an. Die zeichnen sich beispielsweise durch hohe Energieeffizienz oder durch ein recyceltes bzw. biologisch abbaubares Plastik-Gehäuse aus. Bei Utopia gibt es im Showroom eine Auflistung solcher Handys (siehe Linkliste).

Ausgemusterte PCs gehören zum Recyclinghof – in ihnen stecken wertvolle Rohstoffe (Foto: Fotolia.com)

Ökorrekte Tipps fürs Büro

In längeren Pausen: Geräte ausschalten
Mindestens Desktop ausschalten! Außerdem in den Einstellungen Ruhezustand statt Stand-by-Modus und zudem Energiesparfunktion aktivieren!

Über Nacht komplett vom Netz
Mit einer schaltbaren Steckdosenleiste PC, Drucker, Telefon und andere Geräte vom Netz nehmen, das verhindert unnötigen Stand-by-Betrieb.

Erst denken, dann drucken
Immer überlegen, ob das Dokument wirklich ausgedruckt werden muss. Wenn ja: Reicht auch ein doppelseitiger oder verkleinerter Druck? Das spart Papier und Tinte.

Müll vermeiden
Tonerpatronen und -kartuschen nicht in den Müll werfen, sondern kostenlos zum Hersteller zurücksenden. Alte Dokumente als Notizpapier nutzen. Wegwerfprodukte wie Einwegkugelschreiber und Tintenpatronen vermeiden.

Unnötige Fahrten streichen
Zu welchen Terminen muss wirklich ich persönlich erscheinen? Manchmal reicht ein Telefonat. Alternativen sind auch Videokonferenzen. Spart Energie und Emissionen.

Ein Licht geht auf

Daher ist es auch wichtig beim Neukauf von Möbeln darauf zu achten, dass sie stabil, reparierbar, zerlegbar und damit langlebig sind. Übrigens: Gebrauchte Möbel müssen ebenfalls nicht extra produziert werden. Darüber freut sich nicht nur mein Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Das heißt aber auch: Wenn ich mich doch irgendwann für einen neuen Stuhl entscheide, kommt der alte nicht in den Müll, sondern wird weiterverkauft, verschenkt oder gespendet.

Das mit den Möbeln ist geklärt. Weiter geht’s mit der Beleuchtung. Was muss ich beachten? Allein vom Anblick meiner Schreibtischlampe kommt mir noch keine Erleuchtung. Ich suche nach Lichtexperten und lasse mich von Wolfgang Buttner vom Bund der Energieverbraucher aufklären. Oberste Devise: So viel wie möglich mit Tageslicht arbeiten, sagt der. Das mache ich ohnehin. Mein Schreibtisch steht direkt am Fenster. Aber jetzt im Winter wird’s früh dunkel. Welche künstliche Beleuchtung ist energieeffizient? Welche gesund?

Leuchtstoffröhren seien bisher die effizienteste Variante, sagt mir Buttner, die sollten aber hochwertig sein. Billigware aus dem Discounter geht oft schnell kaputt. Inzwischen sind auch LED-Lampen eine echte Alternative. Die sind zwar noch vergleichsmäßig teuer, haben aber auch eine sehr hohe Lebensdauer. Und enthalten kein Quecksilber. Für die Beleuchtungsstärke gibt es Durchschnittswerte: 25 Watt sollten den Schreibtisch ausleuchten und um ein Büro von etwa 15 Quadratmetern zu erhellen, braucht es insgesamt 100 Watt. Für Spät- und Nachtschichten am Schreibtisch hat Buttner noch einen Extra-Tipp: Vollspektrumlampen. Die haben einen höheren Blauanteil und erzeugen auch geringe UV-Strahlung. So halten sie länger wach. Die gibt es im Internet oder beim Fachhändler zu kaufen.

Es folgt ein Blick in die Regale: Stifte, Ordner, Papier – auch hier gibt es ökologischen Renovierungs-Bedarf. Immerhin: In meinem Drucker ist Recycling-Papier. Das kaufe ich, seitdem ich mit folgender Gleichung konfrontiert wurde: Ein Kilo Papier entspricht 2 Kilo Holz, etwa 5 kWh Strom und 100 Liter Wasser. Recyclingpapier braucht nur die Hälfte an Energie, ein Siebtel des Wassers und vor allem kein Holz. Der Blaue Engel weist übrigens darauf hin, dass bei der Herstellung keine Chemikalien verwendet wurden. Der Umstieg auf Recycling-Papier war damals leicht: Das gibt es inzwischen in nahezu jedem Schreibwarenladen. Das war’s aber schon mit der Auswahl an umweltfreundlichen Büroartikeln.

Von Plastikkulis und grünen Briefen

Kugelschreiber gibt es im Schreibwarengeschäft ums Eck in großer Auswahl – 14 verschiedene Exemplare zähle ich – aber alle aus Plastik. Ich frage nach Kulis aus umweltfreundlicheren Materialien: Recyclingpappe vielleicht oder Holz? Fehlanzeige! Auch im nächstgelegenen Kaufhaus ernte ich von der Verkäuferin nur einen verständnislosen Blick.

Wo finde ich also umweltfreundliche Büroartikel? Im Internet werde ich fündig, und zwar beim klimaneutralen Versandhandel memo. Na also: Gleich mehrere Alternativen zu meinen Plastikkulis: aus Bio-Plastik, Pappe oder mit Holzgehäuse – hier ist für jeden etwas dabei! Insgesamt rund 10 000 umwelt- und sozialverträgliche Produkte bietet memo an. Darunter Ordner und Etiketten aus recyceltem Altpapier, cradle-to-cradle zertifizierte Prospekthüllen, solarbetriebene Tastaturen. Oder auch Briefumschläge aus alten Landkarten. Die hat übrigens auch Werkhaus im Sortiment. Genau wie Stiftablagen, Archiv-Boxen und Schreibtische aus Recyclingholz.

Umso besser, wenn der Versand der Landkarten-Briefe dann auch noch klimafreundlich ist. Dafür klebe ich neben die Briefmarke einen „GoGreen“-Sticker. Den bekomme ich für 5 Cent pro Standardbrief bei der Post. Die investiert damit in Klimaprojekte, um die Emissionen, die beim Versand meines Briefs entstehen, auszugleichen.

Wirklich grün werden meine Briefe aber erst, wenn auch der Inhalt ökologisch ist. Tipp hierfür: Das Drucken von Visitenkarten, Einladungen & Co. bieten viele Druckereien inzwischen auch klimaneutral an. Man muss nur nachfragen! Oder gleich im Internet bestellen. Hier gibt es Druckereien wie die Umweltdruckerei oder Lokay, die den ökologischen Gedanken ganzheitlich umsetzen. Sie kompensieren nicht nur Emissionen aus dem Druckprozess. Von Recycling-Papier bis hin zum klimaneutralen Versand gestalten die Firmen den Druck so nachhaltig wie möglich.

Weiter geht’s mit der Elektronik. Vor dem Schritt hatte ich mich erst einmal gedrückt – denn was ich schon geahnt hatte, bestätigt sich nach kurzer Recherche: Wirklich „grüne“ Elektronik gibt es noch nicht.

Zurück zur Schreibmaschine?

500 Liter Wasser, 22 Kilogramm chemische Produkte, 240 Kilogramm fossile Brennstoffe sowie einige „Konfliktrohstoffe“ wie Coltan und Gold stecken in einem PC. Diese Konfliktrohstoffe werden unter miserablen Bedingungen abgebaut – zum Teil von Kindern und nicht selten werden von ihren Erlösen Kriege finanziert. Brauchbare Alternativen zu diesen Rohstoffen gibt es bisher nicht.

Einen Anhaltspunkt, wie gut Elektronikhersteller soziale und ökologische Standards bei der Herstellung einhalten, bietet das grüne Branchenbarometer von Greenpeace. Im aktuellen Ranking von Ende 2011 liegt Hewlett Packard mit 5,9 von 10 Punkten vorn, danach kommen Dell mit 5,1 und Nokia mit 4,9 Punkten.

Ziemlich erschreckend finde ich, dass selbst der Spitzenreiter nur knapp über die Hälfte der verfügbaren Punkte bekommt. Um ein wirklich reines Öko-Gewissen zu haben, sollte man wohl ganz auf den PC verzichten? Leider glaube ich nicht, dass ich mich daran gewöhnen kann, meine Texte handschriftlich zu verfassen. Auch mit dem Gedanken, eine Schreibmaschine zu nutzen, kann ich mich nicht anfreunden. Und wenn ich der Redaktion meine Entwürfe nur noch als Brief schicken würde, würde dieser Artikel wohl frühestens im Februar-Heft stehen. Da nicht mal ich als einzelne Autorin auf die Vorzüge der elektronischen Datenverarbeitung verzichten kann, wie sollen das Unternehmen hinbekommen?

Nein, ohne PC geht es nicht mehr. Wegen der Materialien und weil der PC bei der Herstellung viel Energie benötigt, ist es aber sinnvoll, den Computer über viele Jahre hin zu nutzen. Ich bekomme ein ganz schlechtes Gewissen, denn mein Zweitcomputer ist unter diesem Gesichtspunkt ebenfalls ökologischer Schwachsinn. Allerdings habe ich mir ein Notebook zugelegt – und die brauchen immerhin bis zu 70 Prozent weniger Strom als ein Desktop-PC. Noch sparsamer sind Netbooks – die haben aber kein DVD-Laufwerk und sind auch sonst sehr einfach ausgestattet. Generell gilt: Je leistungsstärker der Computer ist, desto mehr Energie verbraucht er. Was konkret zum jeweiligen Bedarf passt, fasst eine Broschüre von EcoTopTen zusammen – die findet man auf deren Homepage unter Downloads. Dort gibt es auch Tipps zum Kauf für Drucker.

Label geben Orientierung

Eine Auflistung energieeffizienter Bürogeräte finde ich bei www.office-topten.de. Zusätzliche Orientierung zum Energieverbrauch geben verschiedene Label.

Der Energy Star beispielsweise kennzeichnet energiesparende PCs, Bildschirme, Drucker, Faxgeräte, Kopierer, Scanner und Multifunktionsgeräte. Auch das Europäische Umweltzeichen, das TCO-Label oder der Blaue Engel weisen auf Energieeffizienz hin. Dazu prüfen die Zeichen unter anderem auch auf Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit. Genauere Infos dazu und weitere Labels auf www.label-online.de.

Beim Inspizieren meiner Geräte stoße ich auf den Taschenrechner. Der kommt dank Solarzellen ganz ohne Strom aus. Eigentlich eine gute Idee, sollte es doch auch für andere Geräte geben! Und tatsächlich: Ich finde zum Beispiel eine schnurlose Solar-Tastatur von Logitech oder solarbetriebene Aufladegeräte von diversen Herstellern.

100 Prozent ökorrekt?

Beim Einrichten und Einkaufen auf ökologische und soziale Verträglichkeit zu achten, ist die eine Sache. Sich dann auch selbst so zu verhalten, die nächste. Und das geht nicht nur mir in meinem eigenen Arbeitszimmer so: Gerade in größeren Büros wird viel Energie verschwendet, weil sich niemand für das Stromsparen verantwortlich fühlt. Allerdings gibt es Firmen, die Verantwortung übernehmen und ökologische und soziale Aspekte in den Büroalltag integrieren. Das mittelständische Unternehmen Byodo Naturkost zum Beispiel hat 2008 begonnen, Serversysteme zu optimieren und setzt beim Neukauf von Geräten auf besonders sparsame Modelle. Byodo war zudem als eines der ersten Unternehmen bei der Print Green Initiative dabei. In dem Rahmen investieren Byodo und Kyocera in CO2-reduzierende Projekte der Klimaschutzorganisation myclimate. So werden die Emissionen kompensiert, die bei der Produktion, bei der Nutzung und bei der Entsorgung der Druckgeräte entstehen. In regelmäßigen Besprechungen wird diskutiert, wie die Mitarbeiter im Büroalltag Energie und Material sparen und so die Umwelt schonen können. Der Letzte, der das Gebäude verlässt, drückt einen zentralen Schalter, der alle Büro-räume vom Stromnetz trennt.

Gutes Vorbild, denke ich mir. Ich schreibe eine Liste mit Verhaltensweisen, die einfach umzusetzen und trotzdem wirkungsvoll sind (siehe S. 35). Die kommt über den Schreibtisch – in Übergröße. Und siehe da, schon nach ein paar Tagen automatisieren sich die Abläufe. Gedruckt wird nur noch doppelseitig, der Griff zur ausschaltbaren Steckdosenleis-te am Abend Routine.

Und das Beste daran: Das ist nicht nur gut für die Umwelt, ich spare auch Strom und Material und damit Geld. Und das wiederum kann ich ausgeben, um Emissionen, die ich absolut nicht vermeiden kann, auszugleichen. Mit Klimaschutzprojekten zum Beispiel.

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