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„FCKW-frei“-Tricks

Werbung mit Klimaschutzargumenten darf die Verbraucher nicht in die Irre führen. Der Verbraucherzentralen-Bundesverband hat deshalb 38 Unternehmen bundesweit abgemahnt.
31.07.2010

Werbung mit Klimaschutzargumenten darf die Verbraucher nicht in die Irre führen. Der Verbraucherzentralen-Bundesverband hat deshalb 38 Unternehmen bundesweit abgemahnt.

Die Firmen hatten für Produkte mit dem Hinweis geworben, sie seien FCKW-frei, obwohl Fluorchlorkohlenwasserstoffe seit fast 20 Jahren verboten sind. Netto etwa warb für eine Gefrierbox mit dem Spruch „no FCKW“.

Auch Samsung und Saturn wurden wegen eines „FCKW-frei“-Hinweises auf Kühlschränken abgemahnt. Henkel bewirbt ein Ofenspray mit einem Fantasiesiegel „Treibmittel ohne FCKW“. Real und Edeka gaben bereits Unterlassungserklärungen ab.

Die Aussage, ein Produkt enthalte kein FCKW, gibt vor, umweltfreundlicher als Konkurrenzprodukte zu sein. Tatsächlich entsprechen die beworbenen Geräte lediglich gesetzlichem Standard. // rb

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