Wohnen und Klima retten - Schrot und Korn

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Wohnen und Klima retten

©  margie/photocase
Gebäude sorgen für ein Drittel der deutschen CO₂-Emissionen.

 

UMWELT Häuser haben einen großen energetischen Fußabdruck. Doch es gibt Wege, auch beim Wohnen CO₂ zu sparen. Rebecca Sandbichler

Das Beste an Jasmin Jungs Haus ist die große, knarzende Holztreppe. „Bei der Holztreppe wollten mein Mann und ich keine Kompromisse machen, so verrückt das klingt“, sagt die 32 Jahre alte Digitalberaterin. Ansonsten waren die Ansprüche bescheiden: Die beiden suchten in ihrem Ort Pinneberg bei Hamburg gezielt nach einem kleinen und alten Haus. Neubau kam für sie nicht in Frage.

Das hatte gleichermaßen ökologische wie finanzielle Gründe, erklärt Jung, die unter gruenartig.de über nachhaltiges Leben bloggt. „Passende Baugrundstücke wären für uns nur ganz weit draußen noch bezahlbar gewesen“, sagt sie. Da sie nicht mit dem Auto zur Arbeit nach Hamburg pendeln wollte, kam das nicht in Frage. In ihrem neuen alten Haus mussten sie dann sogar weniger sanieren als ursprünglich befürchtet: Sie verlegten Fliesen, zogen die Holzdielen ab, strichen die Wände mit ökologischen Farben und informierten sich, wie die Klinkerfassade zu pflegen sei. Sicher, den Grundriss hätte sie anders geplant, sagt Jung. „Dafür geht man eben kreativ mit dem um, was da ist.“ Bald wurde aus der beinah hundert Jahre alten Immobilie ihr neues, persönliches Traumhaus. Und gleichzeitig leistete Jung mit ihrem bescheidenen Häuschen einen Beitrag zur sogenannten „Wohnwende“, nach der Gebäude einen geringeren energetischen Fußabdruck haben, als es bisher üblich war.


links: Sanieren statt neu bauen: Das spart Ressourcen und Energie; rechts: Aus alt mach neu: Die
Holztreppe bei den Jungs © Jasmin Jung


Öko-Häuser

Die unterschiedlichen Energiestandards

Effizienzhäuser sind ein Standard der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die je nach erreichter Kategorie ihre Förderungen vergibt. Die Werte werden nach einem Referenzhaus und auf Basis der Energieeinsparverordnung berechnet.

Passivhäuser erzeugen ihre Raumwärme durch ihre gute Dämmung und kontrollierte Lüftung überwiegend passiv – etwa durch Sonneneinstrahlung oder die Personen im Haus.

Nullenergiehäuser können durch regenerative Quellen im Jahresmittel gleich viel eigene Energie produzieren, wie von außen zugeführt wird.

Plusenergiehäuser erzeugen überschüssige Energie und speisen sie ins Stromnetz ein.

Energieautarke Häuser sind unabhängig von externen Energiequellen. Das weltweit erste Mehrfamilienhaus ohne Netzanschlüsse steht in der Schweiz.


Die Art, wie wir wohnen, ist ein sehr persönliches Thema sowie eine große gesellschaftliche Frage – und eine politische Baustelle. Aktuell steht der Wohnungsmarkt in den Ballungsräumen enorm unter Druck: Fast jeder fünfte Mieterhaushalt gibt 40 Prozent und mehr seines Nettoeinkommens fürs Wohnen aus. In einer Studie des deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) sagten zuletzt 66 Prozent der befragten Oberbürgermeister, dass es zu ihren dringendsten Aufgaben gehöre, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Diese Situation fördert ungewöhnliche Konzepte: „Die Behörden interessieren sich sehr für unsere Tiny Houses“, sagt etwa Van Bo Le-Mentzel. Der Architekt sieht in den kleinen Holzhäusern eher eine Ergänzung im Kampf gegen Wohnraumknappheit, als eine Antwort auf die Klimakrise. (siehe Interview auf Seite 34).

Die wäre aber wichtig: Sämtliche Neubauten müssten mit den kommunalen Klimazielen im Blick geplant werden, sagt Difu-Expertin und Diplomingenieurin Daniela Michalski. „Wohnen und private Haushalte tragen eine hohe Mitverantwortung am CO2-Ausstoß.“ Auf deren Konto gehen allein durch den täglichen Betrieb etwa zehn Prozent der deutschen CO₂-Emissionen. Hauptsächlich, weil man sie heizen, kühlen und mit Warmwasser versorgen muss.


Tiny House im öffentlichen Raum: Bauhaus Campus Berlin © Sabine Gudath

Zement ist schädlicher als Flugzeuge

Jasmin Jung und ihr Mann hatten sehr konkrete Vorstellungen davon, wie viel Wohnraum genug sei: Sie suchten nach Häusern unter 120 Quadratmetern und fanden schließlich doch eines mit 140. Jung plant, dafür innerhalb der nächsten zehn Jahre die Gasheizung durch Solarthermie zu ersetzen. Dass sie kein neues Passivenergiehaus gebaut hat, verursacht ihr aus ökologischer Sicht keine Kopfschmerzen. „Sanieren spart viel mehr Ressourcen und Energie ein als ein Haus neu zu bauen.“

Das sagt auch die Expertin Daniela Michalski. „Umnutzung sollte vor Neubau gehen.“ Denn je länger der Lebenszyklus eines Hauses, desto besser ist dessen gesamte Energiebilanz. „Die graue Energie wird beim Bauen immer noch viel zu selten berücksichtigt“, sagt Michalski. Also die Energie, die man braucht, um Basisrohstoffe wie Beton, Stahl und Glas herzustellen, zu lagern, zu transportieren, zu verbauen und zu entsorgen. Allein die Zementindustrie verursacht acht Prozent der globalen CO2-Emissionen. Das ist mehr als der gesamte jährliche Flugverkehr.

„Es werden nach wie vor großflächig fossile styrol-, mineralfaser- oder kunststoff-basierte Materialien verwendet“, sagt der Baubiologe Stefan Schindele von Baufritz. Diese seien nur mit viel Energie herzustellen und schlecht wiederverwertbar. Dazu auch für uns Menschen problematisch: „Sie können in der Nutzungsphase flüchtige Schadstoffe freisetzen und die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen.“

Anbieter von Öko-Häusern wie Baufritz, Holzius oder Baumhaus verwenden in ihren Häusern hingegen überwiegend den natürlichen Rohstoff Holz. Bei manchen erfüllen sogar sämtliche Hausbestandteile die Richtlinien des Umweltgütesiegels Natureplus: vom passgenauen Fenstereinbau ohne PU-Schaum über Dämmung aus Holzflocken bis hin zu eigenen Öko-Wandfarben.


Alternative Baustoffe

Hanf, Wolle oder Stroh fristen als Baustoffe immer noch ein Nischendasein. Die gesundheitlichen Gefahren konventioneller Kleber, Lacke oder Lösungsmitteln sind kaum bekannt.


Sanierung schlägt auf die Mietkosten nieder

Dass solche Baustoffe im Vergleich zu Standardprodukten im Baumarkt meistens teurer sind, erklärt den geringen Marktanteil, sagt Schindele. Selbst Holz spielt als Baustoff derzeit deutschlandweit in nur etwa 17 Prozent aller Neubauten die Hauptrolle. Dabei seien die Vorteile des nachwachsenden Rohstoffs fürs Klima sehr groß: „Verbautes Holz speichert CO2 und entzieht damit große Mengen dieses Treibhausgases aus unserer Atmosphäre.“

Zentral ist nach Angaben des Baubiologen, dass neue Häuser von vornherein einen energiesparenden Schnitt haben: „Eine kompakte Form, in der das Volumen in einem günstigen Verhältnis zur Fläche der Gebäudehülle steht, ist ideal.“ Diese Anforderung erfüllen mehrstöckige Stadthäuser, die dicht an dicht stehen, meist gar nicht mal schlecht. Und doch kann die energetische Sanierung älterer Bestandshäuser bedeuten, dass finanzschwache Bewohner aus den Zentren verdrängt werden. Denn die Kosten für die Umbauten sind große Mietentreiber und stehen meist nicht im Verhältnis zu den monatlichen Einsparungen, sagt Difu-Expertin Michalski.


Klimaschutz im Neubau

In Hamburg erfüllen sogar Neubauten mit einer vergleichsweise günstigen Nettokaltmiete von acht Euro pro Quadratmeter die hohen KfW-Energiestandards.


Vor solchen Herausforderungen steht auch die Stadt Hamburg. Sie setzt auf wohnpolitische Instrumente, um das eigene Wachstum möglichst ökologisch zu gestalten, aber auch soziale Härten zu vermeiden. Oberstes Ziel sei beispielsweise die Entwicklung innerhalb der Stadt – indem bereits verwendete Flächen umgenutzt oder bestehende Wohnquartiere verdichtet werden. So werde einerseits nur so wenig zusätzlicher Boden wie nötig versiegelt, sagt Barbara Ketelhut, Sprecherin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Gleichzeitig sorge der sogenannte „Drittelmix“ in Hamburg dafür, dass ganze Quartiere sozial durchmischt würden: Denn mindestens ein Drittel der neu entstandenen Einheiten muss über den geförderten Mietwohnungsbau realisiert werden.

Hamburg hat sich 2018 außerdem die Macht über den eigenen Boden zurückgeholt. Mit dem „Erbbaurecht“ sichert sich die Stadt künftig die eigenen Grundstücke: Sie sollen nur noch ausnahmsweise verkauft und stattdessen langfristig verpachtet werden. „Ein aktives Flächenmanagement spielt wirklich eine große Rolle“, findet Baukultur-Expertin Daniela Michalski. „Kommunen sollten selbst Flächen ankaufen und baureif machen, dann haben sie später mehr Steuerungsmöglichkeiten.“ Eines der zentralen Instrumente ist für die Expertin dabei die sogenannte Konzeptvergabe. Sie bedeutet, dass nicht der gebotene Höchstpreis über den Zuschlag für ein Grundstück entscheidet, sondern das beste Konzept.

Kommunen müssen wieder Boden gewinnen

Auch in Hamburg werden große Wohnbauprojekte nach dem besten Konzept vergeben, sagt die Behördensprecherin Barbara Ketelhut. „Insbesondere bei neuen Quartieren und Neubauten bietet sich ja die Chance, die Aspekte Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel von Anfang an in der Planung zu berücksichtigen“, sagt Ketelhut. Ein besonders großes Vorzeigeprojekt der Millionenstadt entsteht gerade auf dem zentral gelegenen Areal des ehemaligen Bahnhofs Altona: Im neuen Quartier „Hamburg Mitte Altona“ sollen in zwei Abschnitten insgesamt 3 500 neue Wohnungen, eine Schule und ein Park mit einem kleinen Wald entstehen. PKW-Stellplätze wurden zugunsten von Fahrradständern reduziert. Geplant sind auch begrünte Dächer und Flächen, die Starkregen auffangen können.

Das ganze Grün um ihr Haus ist – neben der Holztreppe – auch Jasmin Jungs Bestätigung, dass sie und ihr Mann die richtige Entscheidung getroffen haben: Hatten sie in ihrer früheren 60-Quadratmeter-Wohnung nur einen kleinen Balkon zur Verfügung, ernten sie jetzt endlich Gemüse aus den eigenen Beeten. „Meine abendliche Runde durch den Garten ist ein wunderschöner Abschluss nach einem langen Tag.“ Alt statt Neu machte sich auch hier bezahlt: Denn Bürgers grüner Rückzugsort besteht nicht aus frisch verlegtem Rollrasen mit einigen schüchternen Büschen drauf – sondern er wächst und wuchert schon seit Langem. Seit 90 Jahren, um genau zu sein. 

Mehr zum Bauen:

Gottfried Haefele (u.a.): Hauserneuerung: Instandsetzen - Modernisieren - Energiesparen - Umbauen. Ökobuch, 2019, 255 Seiten, 28,90 €

www.difu.de
Das Difu hat für private Bauherren einen Praxisratgeber für klimagerechtes Bauen erarbeitet.

www.verbietet-das-bauen.de 
In seinem Blog schreibt der Architekturjournalist und Autor Daniel Fuhrhop über alternative Wohnkonzepte und die ökologischen Vorteile des Sanierens.

www.schrotundkorn.de/klimawohnen 
Eine Reihe wegweisender Wohnbauprojekte 

https://www.duh.de/energie-gebaeude
Tipps rund um Sanierung und Klimaschutz in den eigenen vier Wänden 

 

©  Jan Pries
Van Bo Le-Mentzel ist Architekt und kuratierte den „Bauhaus Campus Berlin“. Als Experte für soziale Wohnkonzepte engagiert sich Le-Mentzel in der Tiny-House-Bewegung. Die kleinen Holzhäuser sind selten größer als ein Parkplatz, also 10 m².

Interview

„Autarkie ergibt in der Stadt keinen Sinn“

Als Architekt erforschst du vor allem alternative Wohnkonzepte. Inwiefern können Tiny Houses einen Beitrag zum Klimaschutz leisten?

Ich sehe Tiny Houses als Puzzleteil auf dem Weg zur Klimawende, aber nicht als Alternative zum mehrgeschossigen Hochbau. Ergänzend zeigen sie aber gut, dass der Holzbau simple Konstruktionen ermöglicht, in denen man sich wohlfühlt. Mit wie wenig Raum und Ressourcen man eigentlich glücklich wird, entscheidet glaube ich nicht die Quadratmeterzahl.

Ihr habt das Potenzial der Tiny Houses auch auf dem Bauhaus Campus Berlin erforscht. Was können Architekten vom Design solcher Häuser lernen?

Architekten interessieren sich dafür weniger als die Behörden, die uns sehr entgegenkommen. Anhand der kleinen und mobilen Häuser kann man ganz neue Lebensentwürfe andenken und die sind gesellschaftlich spannend. Viele Bewohner wollen dank der geringeren Miete ihre Arbeitszeit reduzieren und sich unabhängig machen. Oder das „Granny Home“: Statt sie ins Altersheim zu schicken, baut man Oma ein Tiny House in den Garten. So ist man nah beisammen, ohne sich auf die Nerven zu gehen.

Wie wichtig ist denn das Bauen der eigenen Energieversorgung?

Technisch ist das kein Problem, es gibt allerhand Möglichkeiten wie die Trockentrenntoilette oder die Solaranlage auf dem Dach. Aber ich bin skeptisch: Die Anlagen sind teuer und in der Stadt eigentlich unnötig. Hier habe ich alle Infrastruktur vor der Nase und brauche nur öffentliche Einrichtungen zu nutzen oder den Nachbarn zu fragen. Dieser Traum von der Autarkie – da steckt für mich etwas anderes dahinter. Ein bestimmter Freiheitswunsch, den ein Tiny House allein wohl nicht erfüllen kann.

 

Erschienen in Ausgabe 08/2019
Rubrik: Leben&Umwelt

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Liebe Frau Fabricius,

gerne möchte ich direkt selbst Stellung zu Ihrem Kommentar nehmen. Sie haben Recht, dass 140qm für 2 Personen nicht nachhaltig sind, sofern man es denn eindimensional betrachten möchte. Ohne hier näher auf unsere Lebensplanung und Wohnsituation einzugehen (welches, wie ich finde, auch ein sehr persönliches Thema ist), möchte ich versichern, dass wir uns genau zu diesem Thema regelmäßig Gedanken machen und IMMER versuchen unser Leben noch nachhaltiger zu gestalten. Es liegt uns fern "asozial und naturzerstörerisch" zu handeln.

Auch im Interview haben wir darauf hingewiesen, dass wir explizit auf der Suche nach etwas Kleinerem waren und es uns bei der Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Es gibt, wie so oft im Leben, nicht den einen perfekten Weg. Ich finde es schade, dass einem neben den vielen guten Entscheidungen, die man versucht zu treffen, meist das vermeintlich Negative vorgetragen wird. Ich kann Ihnen nur mitgeben, dass wir nicht unbedarft auf unseren "unangemessen vielen Quadratmetern sitzen". Dennoch kann ich Ihren Unmut verstehen und bin auch überzeugt davon, dass sehr viele Menschen leider rein zu ihrem eigenen Vorteil ohne Rücksicht auf Umwelt und Gesellschaft handeln.

Freundliche Grüße

Jasmin Jung

Christine Fabricius

Zu viel Wohnfläche ist niemals nachhaltig - Solaranlagen aber schon!
Leider ist dem Artikel nicht zu entnehmen, mit wem Jasmin Jung und ihr Mann ihr "bescheidenes Häuschen" (140 qm) teilen. Die Befürchtung liegt nahe: mit niemandem. Das aber kann niemals nachhaltig sein: 70 qm Wohnflächenverbrauch pro Person! Und auch sozial kann es nicht sein: In Pinneberg, im Hamburger Speckgürtel wird es genügend Leute geben, die gerne in einem ökologisch sanierten Haus mit angemessener Miete leben möchten und dies nicht können, weil andere Singles und Paare auf ihren unangemessen vielen Quadratmetern sitzen. So sehr ein eigenes Zimmer ein Grundbedürfnis ist, das jedem Kind egal welcher Herkunft zustehen sollte, so asozial und naturzerstörerisch ist die Vorstellung, alle, die es sich leisten können, hätten Anspruch auf ein eigenes Haus, eine beliebig große Wohnfläche, den damit verbundenen Bodenverbrauch, die Versiegelung, den Energie- und Ressourcenaufwand, der mit der Wohnfläche steigt. So viel zum Klimaretten.

Van Bo Le Mentzel behauptet im Tiny House-Interview, Solaranlagen auf dem Dach „seien teuer und in der Stadt eigentlich unnötig“. Geht’s noch? Solaranlagen sind nicht teuer, sondern ihren Preis wert, und wo sollen sie denn sonst stehen? Auf dringend für den Bioanbau benötigten Äckern - mit noch mehr Technik in der Landschaft, noch mehr Flächenversiegelung?

Beide Punkte hätten Ihnen doch auffallen müssen, liebe Schrot- und Korn-Redaktion.

Barbara Simonsohn

Sehr geehrte Damen und Herren, ich vermisse das geniale Baukonzept Holz100 von Dr. Erwin Thoma, jüngster Förster Österreichs mit 20. Sein Konzept: Vollholz, kein Plastik/Metall usw., stattdessen Buchendübel. Häuser für Generationen, aus denen man als Rohstoffbank neue Häuser bauen kann. Als einzige Baufirma die Auszeichnung "cradle to cradle" für Kreislaufwirtschaft. Holz speichert CO2. Wenn alle 140 000 Ein-und Zweifamilienhäuser, die jährlich gebaut werden, aus Vollholz wären, könnten wir laut Prof. Schellnhuber 17-23 % CO2 einsparen. Die normale Dämmung hinterlässt der nächsten Generation hingegen Sondermüll. Ich hoffe, das Klimakabinett macht am 20.9. entsprechende Vorschläge beim Thema Bau. In der Schweiz steht ein Holz100-Haus, energieautark. Im Winter wird es nie kälter als 18 Grad, im Sommer nie wärmer als 24 Grad. Das Raumklima ist gesund: ein solches Haus atmet! Antischimmel-Garantie für 50 Jahre. Es gibt auch Mobiles oder Tiny Houses aus Vollholz ohne Fremdstoffe. Probewohnen in vielen Orten in Deutschland, Österreich, Schweiz. In meinen Augen ist dies die einzig wahre, nämlich enkeltaugliche Bauweise. Herzlich, Barbara Simonsohn