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Miteinander

Stadtradeln

Stadtradeln (© AGFK Bayern)
Gemeinsam für ein gutes Klima radeln. (© AGFK Bayern/STEVENS Bikes)

Auf den Sattel, fertig, los!

Ab dem 1. Mai heißt es wieder: Rauf aufs Rad und in die Pedale treten, denn das Stadtradeln geht in die nächste Runde.
Die Hauptziele der Kampagne sind es, den Radverkehrsanteil in Deutschland zu steigern, Kohlendioxid-Emissionen zu vermeiden und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Organisiert wird die jährlich stattfindende Aktion vom Klima-Bündnis. Es ist das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, zur Unterstützung indigener Völker und zum Erhalt der Tropenwälder. Ihm gehören über 1700 Mitglieder in 24 Ländern Europas an.

Als die Kampagne Stadtradeln 2008 startete, nahmen über 1800 Menschen in 23 Städten in Deutschland daran teil.
Gemeinsam legten sie im Rahmen der Aktion über 340 500 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Sechs Jahre später hat sich die Zahl der Radler und Radlerinnen enorm gesteigert: Rund 85 000 traten im letzten Jahr in die Pedale. Dabei wurden etwa 16 Millionen Kilometer zurückgelegt, was im Vergleich mit einer Autofahrt eine Ersparnis von über 2 000 Tonnen CO₂ bedeutet. Auch wir vom bio verlag waren 2014 dabei und haben für die Kommune Aschaffenburg mitgestrampelt, für die 518 Menschen 104 435 km mit dem Fahrrad zurücklegten und dabei 15 038,6 kg CO₂ vermieden. Und für die Teilnahme 2015 stehen wir auch schon in den Startlöchern.

So können Sie mitmachen

Das Stadtradeln 2015 startet am 1. Mai und läuft bis zum 30. September. Die teilnehmenden Kommunen können in diesem Zeitraum 21 Tage frei wählen, an denen sie für das Klima radeln. Ist Ihre Kommune bereits angemeldet, werden neue Teams gebildet oder sich bestehenden angeschlossen. Sollte Ihre Kommune noch nicht dabei sein, können Sie sich an die jeweilige Verwaltung wenden und eine Teilnahme anregen. 

www.stadtradeln.de

 

Leben ohne …

Auto

Heiko Bielinski„Seit ich volljährig bin, hatte ich immer ein eigenes Auto. Auf dem Land ging das gar nicht anders und als ich in die Stadt zog, zog das Auto einfach immer mit. Vor einem Jahr entschieden wir - Frau, Mann, zwei Kinder - uns dann auf das eigene Auto komplett zu verzichten. Wir nutzen, neben dem ÖPNV, seither v.a. den Münchener Car-Sharing-Anbieter Stattauto. Außerdem fahren wir öfter Bahn oder Fernbus. Insgesamt liegen unsere Mobilitätskosten damit leicht unter den Kosten für das eigene Auto und wir sparen uns so nervige Sachen wie Werkstatt, Parkplatzsuche oder Reifenwechsel. Das eigene Auto vermissen wir nicht."

Heiko Bielinski macht beruflich was mit Internet und bloggt unter: www.bielinski.de.
Dort hat er auch eine Bilanz über das erste Jahr seiner Familie ohne eigenes Auto gezogen.

(Foto: privat)


Worauf verzichten Sie?

Fernsehen, Auto fahren, zuckerhaltiges Essen – die Möglichkeiten zum „Fasten“ sind grenzenlos. Was ist bei Ihnen gerade gestrichen und wie lange? Erzählen Sie uns davon.

‣ Alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier

 

Fragen zum Relaunch

Ist die Schrift kleiner geworden?

Sie fragen, wir antworten: Wir haben zahlreiche Rückmeldungen von Ihnen zum Relaunch bekommen. Danke dafür! Darunter waren auch viele Fragen, die wir gerne hier beantworten möchten.

Frage: Ist die Schrift kleiner geworden?

Antwort: Nein, die Schriftgröße ist gleich geblieben. Aber die Schriftart, also die Anmutung der Schrift, ist neu. Sie heißt PF Centro und ist für die Biowelt bestens geeignet, denn sie wirkt organisch-lebendig, aber auch sehr lesefreundlich und klar. Mehr über die Schrift finden Sie auf www.schrotundkorn.de/relaunch.

Erschienen in Ausgabe 05/2015
Rubrik: Leben&Umwelt

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Stefan

Kann man ihre Zeitschrift eigentlich auch abonnieren?