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Aus der Branche 05 |2018

Verlosung

Aus der Branche - Bioboden-Genossenschaft © Sarah Eick/bio verlag
Perspektive: Genossenschaft stellt Böden für die Bio-Landwirtschaft bereit © Sarah Eick/bio verlag

Bioboden-Genossenschaft

Stück für Stück Boden sichern

Die Bioboden-Familie ist um elf neue Orte gewachsen. In knapp drei Jahren haben sich inzwischen 3 500 Menschen und Unternehmen der Genossenschaft angeschlossen und so die Sicherung von 2 584 Hektar Land für 44 Betriebe in ganz Deutschland ermöglicht. Hintergrund: Boden ist Lebensgrundlage und dabei einmalig und begrenzt. Daher versucht die Bioboden-Genossenschaft möglichst viel Boden frei von Pestiziden, Gentechnik und Monokulturen zu halten. Hierzu hat sich 2015 die Genossenschaft gegründet, bei der jeder Mitglied werden kann, so wie es auch der bio verlag ist. Mit den Genossenschaftsanteilen betreibt Bioboden zum einen selbst Landwirtschaft. Zum anderen kauft und verpachtet sie landwirtschaftliche Grundstücke und Betriebe, die sie Öko-Betrieben dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung stellt – mit der Auflage, die Höfe im Sinne eines Öko-Anbauverbandes zu bewirtschaften. id
www.bioboden.de


Neue Gemeinschaft

Starke Stimme für vegane Produkte

Hersteller vegetarischer und veganer BioLebensmittel, darunter Taifun, Wheaty und Govinda, haben sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen: Sie wünschen sich eine stärkere Stimme für pflanzliche Fleischalternativen in Bio-Qualität, die Abkehr von Massentierhaltung und eine stärkere Förderung der ökologischen Landwirtschaft. Die Mitglieder, die auf einer Veranstaltung des Vereins Vegorganic und des Bundesverbands Naturkost  Naturwaren zusammenfanden, haben sich nachhaltiges Wirtschaften und Rücksichtnahme auf die Welt und nachfolgende Generationen auf die Fahnen geschrieben. „Welternährung ist die große Aufgabe der neuen Generation. Es führt kein Weg an einer zumindest überwiegend pflanzlichen Ernährung in Bio-Qualität vorbei. Die Hersteller der Bio-Veggie-Bewegung leisten hier einen entscheidenden Beitrag“, sagte Matthias Beuger von Vegorganic e.V. id


Spendenticker

*** Über 16 000 Euro spendete die Bio-Molkerei Söbbeke für den Brunnenbau an einer Mädchenschule in Kalembe, Kongo.*** Mit 15 000 Euro unterstützt das Holzbau-Unternehmen Baufritz die Initiative „Grünes Band Europa“. Das Naturschutzprojekt erstreckt sich europaweit entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs.  *** Ökoworld, Anbieter von ethisch-ökologischen Kapitalanlagen, überreichte einen Spendenscheck in Höhe von 7 777 Euro für ein Landwirtschaftsprojekt für Aidswaisen in Swaziland. *** 7 500 Euro spendet der Wasch- und Reinigungsmittelhersteller Sonett für ein Projekt zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit.


European Business Award

Nationaler Champion

Biovegan, der Hersteller veganer Bio-Lebensmittel, wurde im Wettbewerb zum „European Business Award“ als „National Champion“ für Deutschland ausgezeichnet. Gewürdigt wurden die außergewöhnlichen Leistungen von Biovegan in den Bereichen Innovation, Erfolg und Ethik. Der European Business Award ist ein branchenübergreifendes Programm zur Anerkennung unternehmerischer Leistungen. Biovegan ist damit für die nächste Phase des in Warschau ausgerichteten Awards qualifiziert. Eine weitere Auszeichnung für das Bio-Unternehmen, das erst im Herbst 2017 von Focus Business zum Wachstumschampion gekürt wurde. ag


Bio-Stadt

Vorreiter Bremen

In allen städtischen Schulen und Kitas in Bremen sollen bis zum Jahr 2022 nur noch Bio-Produkte auf den Tisch kommen. Zunächst wird auf den 100-prozentigen Einsatz von Bio-Milch umgestellt, im Anschluss ist bei pflanzlichen und anderen tierischen Produkten eine stufenweise Erhöhung der Bio-Anteile geplant. Auch die Krankenhäuser sind angehalten, mehr Bio-Produkte in den Speiseplan zu integrieren. Damit die Umstellung auf Bio finanziell gelingt, soll der Fleischanteil im Speiseplan reduziert werden. Den Stein ins Rollen brachten die Bremer Bürgerinnen und Bürger: Sie forderten die Stadtverwaltung auf, die Gemeinschaftsverpflegung tiergerechter und ökologischer zu gestalten. id


Yoga-Festival

Vorträge, Workshops und mehr

In Horn-Bad Meinberg am Rand des Teutoburger Waldes findet in Europas größtem Ashram vom 22. bis 26. August 2018 das XPerience Festival statt. Als
Teilnehmer werden viele Blogger, Aktivisten und Vordenker aus den Bereichen Yoga, Gesundheit, veganer Ernährung, Ökologie, Musik und Spiritualität erwartet. Grundsatz der sechs Tage: kein Alkohol, keine Drogen, friedlich und vegan. Ziel
ist die Vernetzung der Szene durch unkonventionelle Workshops, Konzerte und Vorträge. Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus Spanien, Italien, Russland, USA und Indien werden auftreten. Schnell sein lohnt sich: Bis zum 8. Mai gibt es mit Early-Bird-
Tickets einen Frühbucherrabatt. ml
Mehr Infos: www.xperience-festival.de


Jubiläumsjahr

Lubs hatte Grund zu feiern

Im vergangenen Jahr gab es bei Lubs im schleswig-holsteinischen Lübeck gleich zwei gute Gründe zu feiern: Der Anbieter von Fruchtriegeln, -konfekt und Marzipan kann auf eine 35-jährige Firmengeschichte zurück­blicken und hat den dritten Abschnitt seiner Firmenge­bäude-Erweiterung abgeschlossen. Wie die ganze Produktion steht auch dieser Neubau fest auf „biologischem Fundament“: Alle Baustoffe sind nach bau­bio­logischen Gesichtspunkten ausgewählt. Mit dem neuen Anbau wurde mehr Platz für die wachsende Produktion geschaffen – inzwischen gibt es Lubs Fruchtriegel in mehr als 26 Geschmacksrichtungen – und es wurde zudem in neue Maschinen investiert. ag


Rapunzel

Nachhaltigkeit im Fokus

Verbraucher bewerteten Unternehmen beim Nachhaltigkeitspreis 2018 und wählten Rapunzel Naturkost im Bereich Bio-Lebensmittel zum Testsieger. Im Rahmen der Umfrage beurteilten die Befragten anhand einer Skala von 1 bis 4, ob sich die genannten Unternehmen oder Marken bemühen, den Verbrauchern gegenüber sichtbar nachhaltig ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortlich zu handeln. Auch beim jährlichen Palmöl-Check der Umweltorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) punktet Rapunzel Naturkost mit seinem nachhaltig pro­duzierten und fair gehandelten Bio-Palmöl und wird vom WWF zudem für sein soziales Engagement und die guten Bedingungen für seine Kleinbauern gelobt. id


Sebastian PoleVorgestellt

„Bio ist das, woran wir glauben“

Wie kamen Sie auf die Idee, Ihr Unternehmen zu gründen?

Bei meinen Aufenthalten in Indien entdeckte ich die wunderbare Kraft der Kräuter. Gleichzeitig wollte Tim Westwell ein Projekt finden, das es ihm ermöglichte, seine neuentdeckte Leidenschaft für Naturheilkunde zum Ausdruck zu bringen und gleichzeitig Gutes zu tun – unser Zusammentreffen war der Anfang von Pukka Herbs.

Bitte ergänzen Sie: „Bio ist für mich …“

... eine Überzeugung: Bio ist das, woran wir glauben. Es bedeutet, dass wir zurückgeben, was wir von unserer Erde nehmen.

Was hat Sie in letzter Zeit besonders geärgert oder gefreut?

Die Einführung unserer Bio-Nahrungsergänzungsmittel nach Deutschland war ein wichtiger Schritt für uns. Wir haben intensiv daran gearbeitet, den Menschen das Beste der Kräuter  verfügbar zu machen.

Was würden Sie tun, um die Welt jetzt sofort ein bisschen besser zu machen?

Wir glauben daran, dass unsere Arbeit schon jetzt dazu beiträgt, die Welt ein bisschen besser zu machen. Durch nachhaltiges Wirtschaften, faire Löhne und respektvolle Zusammenarbeit.

Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade Ihre Firma leiten?

Seit 1998 betreibe ich eine Praxis für traditionelle Kräuterheilkunde in Bath. Außerdem
übe ich regelmäßig Yoga und liebe es, in meinem Kräutergarten in Somerset Heil- und Esspflanzen anzubauen.

Nennen Sie eine Sache, die Ihr Unternehmen besonders macht.

Dass wir nie stehenbleiben. Pukka ist immer in Bewegung und wir möchten gerne so viele Menschen wie möglich inspirieren, uns auf dieser Reise zu begleiten.

Name: Pukka Herbs Ltd.Gegründet: 2001
Firmensitz: Bristol (England)Mitarbeiter: 90
Spezialität: Biologische Kräutertees und Bio-Nahrungsergänzungsmittel
Internetadresse: www.pukkaherbs.de

Erschienen in Ausgabe 05/2018
Rubrik: Leben&Umwelt

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Steffen Walter

Pukka wurde im Sommer 2017 an den Mega-Konzern Unilever verkauft - dazu findet sich hier leider keine Silbe. Siehe https://schrotundkorn.de/news/lesen/bio-teehersteller-pukka-an-unilever-verkauft.html

Wie glaubwürdig die Aussagen von Sebastian Pole da wohl noch sind?