Vorsicht: Braune Bios - Schrot und Korn

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Vorsicht: Braune Bios

Menschen mit rechtsextremer Gesinnung kaufen Bauernhöfe, bauen Bio-Gemüse an und kämpfen gegen Massentierhaltung. Von Öko-Nazis und den Umgang mit ihnen. // Leo Frühschütz

Braune Bios Das liest sich gut: Sämtliche gentechnisch veränderten Nahrungs- und Futtermittel verbieten, regionale Wirtschaftskreisläufe fördern, die natürlichen Lebensgrundlagen schützen. Wo das steht? Auf der Webseite der rechtsextremen Partei NPD, Thema Umwelt. Wahlkampfgeklingel, könnte man sagen. Doch viele Rechtsextreme engagieren sich in der Öko- und Bio-Bewegung – ohne ihre nationalistische Gesinnung zu zeigen.

Ein Beispiel: Ein kleiner Hofladen im niederbayerischen Reisbach. Die Regale voll mit bekannten Bio-Laden-Marken. Das Geschäft gehört zum Gartenbau-Betrieb Laimer, der auch einen Seminarraum anbietet. Themen der Veranstaltungen dort sind Permakultur oder alte Gemüsesorten. Den Laimers gehört auch der Mienbacher Waldgarten mit einer kleinen Gärtnerei, der nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet wird. Im April 2012 berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass Hans-Günther Laimer laut Vereinsregister Traunstein im Vorstand des Vereins Midgard sei, der seit 2007 das Magazin Umwelt & Aktiv herausgibt. Der Verein wird vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet, „da sich insbesondere der Vorstand überwiegend aus Rechtsextremisten zusammensetzt, die zum Teil auch in der NPD aktiv waren oder noch sind“, so die Begründung.

Der vierteljährlichen Zeitschrift Umwelt & Aktiv merkt man das auf den ersten Blick nicht an. Die aktuellen Meldungen auf der Webseite geben Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft oder des Bundesamtes für Naturschutz wider. Auf dem Cover des Heftes 3/12 prangt die indische Umweltaktivistin Vandana Shiva. Auf den zweiten Blick fällt auf, dass die Zeitschrift ihre Webseite als „Weltnetzseite“ und Links als „Verweise“ bezeichnet. Das ist bei Rechtsextremen üblich, die so die deutsche Sprache „reinhalten“ wollen. Eine Kategorie der Zeitschrift heißt „Heimatschutz“. Sie handelt Themen wie deutsche Volkstänze und alte Märchen ab, aber auch die Saatgutgesetze der EU. Dort stößt man auf Sätze wie: „Nationale Politik ist Umweltpolitik. Ohne eine ökologisch verantwortliche Politik ist jedes Volk in seiner Substanz gefährdet!“ Oder: „Umweltschutz ist nicht grün“.

Letzteres ist nicht falsch. Die deutsche Umweltbewegung hat ihre Wurzeln in der Lebensreformbewegung am Anfang des 20. Jahrhunderts. Unter dem Motto „Zurück zur Natur“ tummelten sich dort Vertreter der unterschiedlichsten Strömungen: Von linken Anarchisten über unpolitische Vegetarier bis hin zu völkisch denkenden Antisemiten. Diese wollten die deutsche Heimat und die deutsche Identität schützen. Das Naturgesetz vom Fressen und Gefressen werden übertrugen sie auf das Zusammenleben der Völker. Von da war es nur noch ein Schritt zur Blut-und-Boden-Ideologie der Nazis. Als sich in den 1980er-Jahren die Ökologiebewegung formierte, gab es anfangs einen starken konservativ-reaktionären Flügel. Seine bekanntesten Vertreter waren Herbert Gruhl, Autor des Öko-Bestsellers „Ein Planet wird geplündert“, und der Bio-Bauer Baldur Springmann. Beide waren bei der Gründung der Grünen dabei, verließen die Partei aber bald wieder.

Nachfolger der Artamanen

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat in ihrer 2012 erschienen Studie „Braune Ökologen“ diese Wurzeln dargestellt – und zugleich über aktuelle Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern berichtet. Dort haben in den letzten Jahren Rechtsextreme zahlreiche Bauernhöfe gekauft und restauriert. Sie sehen sich als Nachfolger der Artamanen, einer rechtsradikalen Siedlerbewegung der 1930er-Jahre. „Nicht nur im Herzen der Mecklenburgischen Schweiz, sondern auch in den Gegenden um Ludwigslust, Bad Doberan, Vorpommern oder Rügen haben sich ‚nationale Dorfgemeinschaften’ gebildet, die eigenes Land bewirtschaften und Bio-Produkte zum Verkauf anbieten“, berichtet der Norddeutsche Rundfunk. Ähnliche Projekte gebe es in der Lüneburger Heide oder Schleswig-Holstein. Einer dieser „rechten Siedler“ in Mecklenburg ist der Bio-Bauer Helmut Ernst. Er koordinierte zwei Jahre lang die Aktivitäten der gentechnikfreien Region Nebel/Krakow am See, bevor 2007 seine Mitgliedschaft in der NPD öffentlich wurde und er daraufhin zurücktreten musste.

Im vergangenen Jahr hat sich der Bio-Dachverband BÖLW in einer Resolution gegen Rechtsradikalismus ausgesprochen. „Der BÖLW und seine Mitgliedsverbände werden daher alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um rechtsradikale Unternehmer aus ihren Reihen konsequent auszuschließen“, heißt es darin. Anbauverbände wie Bioland und Naturland haben in ihre Satzungen entsprechende Bestimmungen aufgenommen.

Für die Bio-Branche und ihre Kunden hat die Heinrich-Böll-Stiftung eine Empfehlung parat: „Zentral bleibt es, genau hinzuschauen und die öffentliche Auseinandersetzung zu suchen.“ Genau davor scheut der ostdeutsche Anbauverband Biopark zurück. Zwar hat auch er eine Satzungsänderung beschlossen, um Nazis ausschließen zu können. Doch sei diese „in die Zukunft gerichtet“, erklärte Geschäftsführerin Delia Micklich.

Bild der Artamschaft Großenhagen von 1926. (Bild: Archiv der Jugendbewegung Witzenhausen)In Tradition der Artamanen, einer rechtsradikalen Siedlerbewegung der 1930er-Jahre, sehen sich Rechtsextreme, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Bauernhöfe in Mecklenburg gekauft haben. Hier ein Bild der Artamschaft Großenhagen von 1926. (Bild: Archiv der Jugendbewegung Witzenhausen)

 

Klicken gegen Rechts

www.publikative.org, www.bnr.de und http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/.
Tipps für den Umgang mit Nazis bietet www.netz-gegen-nazis.de.
Die Studie der Böll-Stiftung findet man auf www.boell.de.

 

Richtigstellung:

In unserem Artikel „Vorsicht: Braune Bios“ aus der Ausgabe 10/2013 stehen die Sätze: „Themen der Veranstaltungen dort [Anm.: im Seminarraum des Gartenbau-Betriebs Laimer] sind Permakultur oder alte Gemüsesorten. Den Laimers gehört auch der Mienbacher Waldgarten mit einer kleinen Gärtnerei, der nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet wird.“ Richtig ist, dass Herr Hans-Günter Laimer eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 8000 qm in Mienbach verpachtet hat. Die Pächterin, Frau Hannelore Zech, betreibt unter dem Eigennamen „Mienbacher Waldgarten" einen Gewerbebetrieb inklusive eigener kleiner Gärtnerei und Internetseite (http://waldgarten.wordpress.com) nach den Prinzipien der Permakultur. Dieser ist unabhängig vom Gartenbau-Betrieb Laimer. Für Ihre Veranstaltungen über Permakultur und alte Gemüsesorten wird von Frau Zech der von Herr Hans-Günther Laimer allgemein vorgehaltene und nutzbare Seminarraum jeweils angemietet.

Gegendarstellung

„In der Ausgabe der Zeitschrift Schrot&Korn 10/2013 wird auf Seite 75 unter der Überschrift ‚Vorsicht: Braune Bios’ behauptet, ich sei ‚NPD-Mitglied’. Dies ist unrichtig, richtig ist, dass ich nicht NPD-Mitglied bin.“
Koppelow, den 29.09.2013
Helmut Ernst

Anmerkungen und Kommentare zum Artikel

Liebe Leserinnen und Leser von Schrot&Korn,

unser Artikel „Vorsicht: Braune Bios“ aus der Oktober-Ausgabe hat sehr viele Reaktionen von Ihnen bekommen. Nein, nicht jeder, der eine konservative Grundeinstellung besitzt ist unserer Ansicht nach ein Nazi – wie uns wiederholt unterstellt wurde.

Gleichwohl haben wir eine deutliche Position, wenn es um die Frage geht, ob es egal ist, welche Geistesgesinnung der Bio-Bauer hat, der die Tomate anbaut: Nein, das ist uns nicht egal. Wir verbinden Bio nicht nur mit ökologischem Landbau, Ablehnung von Gentechnik und Umweltschutz. Für uns steht die Tradition der Bio-Bewegung auch für bestimmte Werte: für ein faires Miteinander in absolut sozialer und kultureller Offenheit. Außerdem macht diese Tradition nicht vor Grenzen halt und steht für Toleranz allem anderen gegenüber – ob schief, bunt oder fleckig. Diese Toleranz erfährt allerdings dann ihre Grenze, wenn Menschen dies anderen Menschen nicht zugestehen.

Wir sehen uns auch nicht bedingungslos vereint im Ziel: Anti-Gentechnik, Naturschutz, Schutz des Saatguts. Für uns ist Bio erst dann ein Ganzes, wenn es auch mit den oben genannten Werten gefüllt wird.

Und natürlich darf jeder, der möchte die Zeitschrift „Umwelt&Aktiv“ lesen. Fair finden wir allerdings, wenn diejenigen zumindest auch wissen, dass das Magazin sich selbst zwar als „parteipolitisch unabhängig“ bezeichnet, vom Bayerischen Verfassungsschutz aber schon als „NPD-Tarnzeitschrift“ bezeichnet wurde.

Wir kaufen unsere Tomaten lieber bei dem Bauern, der unsere Einstellung und unser Verständnis der Bio-Bewegung teilt.

Ihre Schrot&Korn-Redaktion

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incl. 'http://'
makakito

wer trotz der nackenschmerzen aufgrund des permanenten ungläubigen kopfschütteln beim lesen der kommentarspalte durchhält, bleibt ernüchtert zurück. denn man erkennt wieder einmal mehr, dass sich nicht nur unter den ökologischen produzentInnen ein haufen leute mit einer menschenverachtenden, rechtsradikalen, verschwörungstheoretischen ideologie tummeln, sondern auch unter den leserInnen von s&k und somit denen, die neben mir im bioladen shoppen (oh beim thor, ein anglizismus, an die richtlinde mit ihm)!

was wir essen, wo es herkommt und wer es anbaut ist sehr wohl eine politische sache. und nein, es bedarf keiner sozialdarwinistischen fehlinterpretation der evolution, um gute, gesunde nahrungsmittel in respektvollem miteinander der menschen, pflanzen und tiere hervorzubringen! auch ich kritisiere die entwicklungen der modernen landwirtschaft und des kapitalismus, ohne die nazikeule übergezogen zu bekommen. woran das liegt? dass man kritisiert wird und man die nazikeule nur dann übergezogen bekommt, wenn man sich nicht eindeutig von menschenverachtender, rechtsradikaler, heteronormativer kackscheiße distanziert! da werden gesellschaftlichte konstrukte zu naturalistischen fakten hochstilisiert und als natürliche begebenheiten verkauft! das sind nicht nur ein paar neonazi-spinner. wer das glaubt, der irrt. die neue rechte ist unscheinbar und wer das in einem artikel benennt, steckt noch lange nicht mit der saatgut-lobby unter einer decke! wie absurd und verquer! vieles in dieser welt scheint uns viel zu kompliziert, als dass wir es jemals verstehen könnten. die moderne welt ist komplex, aber lasst uns bitte, bitte, bitte, vermeiden, sie auf eine vermeintlich einfache böse herrschaft "da oben" zu reduzieren!

ines

Ich bin schockiert über diesen Artikel. Wie kann eine Zeitschrift, die für Biologische Lebensmittel stehen will, so eine üble Propaganda veröffentlichen, mit der sie sich nur selber ins Bein schießt? Sie vermittelt damit nämlich jedem, und nicht nur ihren Kunden, den Eindruck dass es da einen ursächlichen Zusammenhang gäbe. Ein weiterer Grund für viele Leute Bio wieder in Frage zu stellen und dann doch lieber weiter gespritztes Zeug zu kaufen, weil dort ist ja dann alles gut oder?.... Bravo eine Glanzleistung. Denn es wird ja der Eindruck erweckt, dass sich gerade in diesem Bereich Menschen mit so einer Einstellung tummeln würden. Da muss man sich doch fragen, wieso das so sein sollte, gibts sowas bei den Giftspritzern nicht?...fatal.... und was wollt ihr als BioZeitschrift damit eigentlich erreichen ? Dass die Kunden jetzt besser kein Bio mehr kaufen sollten, weil Braun, wie die Erde oder wie Sch...? Ich fass es nicht.....

Thomas Bonsack
Der Artikel als solches sowie der nachfolgende verteidigende Kommentar, der die Sache letztendlich noch schlimmer macht, erreichen eher das Gegenteil von dem, was sie sich erhofften. Jetzt sehe ich, als Wähler der Linken mich schon dazu genötigt, Menschen die am anderen Ende des Parteienspektrums stehen zu verteidigen. Landauf landab sieht man Aktionen gegen Nazis. Gebt ihnen hier keine Plattform, passt auf das die Erzieherin nicht und vor allem kauft keine Kartoffeln beim Nazi, so wie es ihr Bericht suggeriert. Selbstverständlich geht von radikalen Nazis eine Gefahr aus, das darf nicht verharmlost werden. Es geht aber keine Gefahr für die Demokratie von ihnen aus, soweit haben das die Deutschen wohl doch schon begriffen. Aber es geht eine "Gefahr" von ihnen insoweit aus, das es sein könnte das die Menschen die in diesem Land leben, merken, was mit ihnen gemacht wird. Und vielleicht stehen sie dann irgendwann mal auf und wollen es nicht der EU, Monsanto & Co. überlassen was in diesem Land gemacht wird. Merken Sie denn nicht wie unser Land an allen Ecken und Enden verkommt? Sehen Sie das nicht, oder wollen Sie das nicht sehen? Da bereichern sich Stromkonzerne am kleinen Mann ohne in irgendeiner Weise gezügelt zu werden. Da müssen immer mehr Menschen unter inhumanen Arbeitsbedigungen 9-10 Stunden täglich arbeiten um den Reichtum der Herrschenden zu sichern. Und dann kommt die EU mit einer Verordnung um eine "Energiesparlampe" durch ein Verkaufsverbot von normalen Glühlampen an den Mann oder die Frau zu bringen. Gleichzeitig bringt diese neue Lampe im Falle das sie im betriebswarmen Zustand zu Bruch geht auch noch das Umweltgift Nr. 1 nämlich das Quecksilber in Wohnräume, wo es nun so mal gar nichts zu suchen hat. Und Sie sprechen von Nazis? Ja wo sitzen die denn? Noch nicht gemerkt, dass wir uns in der von Prof. Felix von Cube genannten gesteuerten Gesellschaft befinden? Schreiben Sie Doch mal darüber, seien sie doch mal mutig kritisch, anstatt nur in das Horn zu blasen, in das alle anderen auch blasen. Sie haben doch die Möglichkeit, aber Sie haben nicht den Mut. Das ist das bedauernswerte. sich an Themen abzuarbeiten die dem Mainstream folgen, das kann jeder Fünftklässler.
Naturfreund
ZITAT: "Wir kaufen unsere Tomaten lieber bei dem Bauern, der unsere Einstellung und unser Verständnis der Bio-Bewegung teilt. Ihre Schrot&Korn-Redaktion"



...wieso ist BIO eine Bewegung ??
Anna
Warum wird im Internet so vieles schwarz-weiß gesehen? Kaum Kommentare mit einem "einerseits-andererseits". Das wäre doch eine gute Diskussionskultur?



Ich habe ein "Einerseits-andererseits".



Ich finde es gut, dass es einen Artikel wie diesen gibt. Es gibt ländliche Regionen, in denen Menschen mit rechtem Hintergrund viele soziale und ökologische Projekte machen und damit die Menschen für rechte Parteien öffnen. Die bekommen dann mehr Stimmen - auch für Inhalte, die mit sozial und ökologisch nichts mehr zu tun haben.

Das finde ich gefährlich.

Auch für mich hat Ökologie nichts mit Ländergrenzen zu tun - wenn ich aus Überzeugung bio kaufe und mich vegan ernähre, möchte ich auch wissen, wen ich mit meinem Kaufverhalten unterstütze. Und möchte in Läden kaufen, in denen Migranten egal welcher Herkunft ebenso willkommen sind.



Andrerseits finde ich es auch gefährlich, wenn - wie es ein Kommentarschreiber schreibt - Menschen namentlich in einem Zusammenhang genannt werden, der ihnen schaden kann, ohne dass das gut, gut, gut recherchiert ist. Da reicht kein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung, das ist dann arg nah dran an Gerüchteküche.



Außerdem finde ich es gefährlich, wenn als Hinweis auf einen rechten Hintergrund die Beschäftigung mit deutschen Liedern und Tänzen genannt wird. Gerade das Leben der eigenen Kultur kann das Interesse für andere öffnen. Ich bin nach einer Reise gerade dabei mich mit genau dieser deutschen Tradition genauer zu beschäftigen - und möchte nicht in eine rechte Ecke gesteckt werden.



Pflegen wir eine gute Gesprächskultur. Machen wir durch nachhaltiges Handeln die Welt ein Stück besser. Und verschließen wir nicht die Augen vor einer eventuellen politischen Vereinnahmung des ökologischen Gedankens.
Karl Heinz
ich finde es in Ordnung, dass Sie darüber berichten, dass es in der Bioszene Menschen mit verschiedenster Gesinnung gibt un die Frage aufwerfen, ob es für Sie Sinn macht, mit allen davon zu kooperieren.



ich sesbt engagaiere mich ganz klar und oft sehr aktiv dafür, dass ALLE ErdenbewohnInnen eine gute Basis für ein friedliches, selbstbestimmmtes herzensoffenes Leben wieder ermögicht wird und habe mich diesbezüglich natürich auch schon vie mit den Zusammenhängen beschäftigt.



ich finde es allerdings wichtig, einen MENSCHEN erstmal als MENSCHEN zu sehen, und ihn nicht in eine Schublade zu stecken... und zu diffamieren!!



das macht die Sache in keinem Falle besser!



Jeder BioPalmölHersteller kooperiert mit einem konventionellen, der erstmal Lebenseraum von vielen vielen Lebewesen und somit indigenen Menschen stielt, sie deren Lebensgrundlage beraubt, und der BioPlamöl"produznet" kannn dann auf einer Fläche anbauen, die sowieso schon plattgemacht wurde...- dann schadet es ja nicht mehr...

ich bin dadurch innerlich viel distanzierter und vorsichtiger mit einigen BioFirmen geworden, die keine Lust haben, einfach ANDERE Fette as Palmöl zu benutzen (zB weil angeblich ihre süssen Aufstriche dann kein so gutes Mundgefühl mehr haben ... was für ein Argument für Menschenverachtung und Ausbeutung!! (was für mich und viele menschen die ich kenne nicht mal stimmt! ich finde Palmöl macht klebrig im Mund und im Gedärm... - es gibt viel bessere Fette, geschmackich und gesundheitlich, und selbst wenn dem nicht so wäre, wäre dieses Argument vie zu egoistisch um eine derart menschenverachtende, Naturvöker bedrohende und vernichtende Vorgehensweise zu legitimieren - aber naja...) - auch wenn diese Firmen andernorts durchaus unterstützende und unterstützneswerte Projekte leiten.



dennoch habe ich meinem Gastgeber jetzt ein paar mal palmölhaltige Schokokekse mitgebracht.... -



was will ich damit sagen?? wer von uns ist perfekt oder WAS macht es für einen Sinn, über andere zu richten????



klar kann mensch sich von Gesinnungen und (polit) Haltungen distanzieren, doch einem Miteinander dient Ausgrenzung nicht.



Sie (als Schrot und Korn) berichteten ja auch vor längerer Zeit, bevor es wieder KOMPLETT "unter den Tisch" gekehrt wurde, zB über die "Palmöl-Missstände" - OHNE dabei jedoch irgendeine bestimmte namentlich Person anzugreifen, zu kritisieren, bloss zu stellen....



dies hier in diesem Zusammenhang zu tun, finde ich sehr fragwürdig und bedenklich, woher haben sie die Infos, und warum picken sie 2 menschen (Familien/Betriebe...) namentlich heraus??



so einen hetzerischen Journalismus habe ich bei Ihnen bislang noch nicht erlebt und finde es auch sowohl niveaulos als auch gefährlich.



ich senbst habe den Artike gelesen, mir wurde kurz übel, ich vergass ihn wieder aufgrund von sehr viel anderer Tätigkeit im Moment, und wurde nun wieder darauf aufmerksam, da der Umstand, dass sich dieser Artikel, so wie er ist, existiert, in der Schrot und Korn print und onine an zu treffen ist, durch einige Netzwerke kursiert und wohl auch bei den geschädigten anden wird :) - aber nicht deshalb, sondern aus menschlichem Respekt und um ihren eigenen Journaismus nicht auf diesem Niveau zu belassen, sollten sie dazu Stellung nehmen und sich bei den "Beschuldigten" entschuldigen, sie sollten zummind eine differenzierte Berichterstattung über die Thematik schreiben, in der sie sich, wie sonst auch, allgemeiner halten, keine Verdachte als Tatsachen darstellen und VORALLENDINGEN niemenschen persönlich angreifen!!!!



sie sollten in sich gehen und sich überlegen, was sie mit derartiger Berichterstattung anrichten können, und ob Sie das wollen????

und ob Sie tatsächlich mit derart stumpfen Methoden arbeiten mögen??





Für ein Miteinander allen Erdenlebens und KOOPERATIVEN Umgängen mit Missständen.



herzlichen Dank



Karl Heinz
Gerhard Haberl
Aus diesem Artikel http://www.schrotundkorn.de/2013/201310b02.php

erhielt ich erstmalig Kenntnis über das Phänomen der "Artamanen" bzw. der Artamschaften und mir dämmerte, dass der Begriff Arta... braun besetzt ist. Gezwungenermaßen muß ich darauf hinweisen, dass das Artaperma in meinem Wahlspruch, primär und ausschließlich mit Kunst im Zusammenhang mit Permakultur zutun hat! Jetzt erst verstehe ich, warum ich manchmal unbegreiflicherweise auf FB verdächtigt wurde zur rechten Ecke zugehörig zu sein! Dies ist garantiert nicht der Fall, da meine Mutter 1945 vor Kriegsende von den Nazis umgebracht wurde.



Im Wandel der Zeiten können sich Sinnzusammenhänge gar nicht mehr ergeben, da das historische Bewußtsein durch ein schwarzes Loch gezogen ist. Was bleibt ist über zweitausend Jahre altes Latein, zu dem Menschen immer wieder einen Bezug herstellen werden. Dann kann es auch vorkommen, dass unter Filz und Fett ein richtig brauner Beuys von der Nachwelt aufgedeckt wird.



Geschichte ist nicht ein Strich oder aus alt mach neu, sondern eine Verquickung des vorhandenen Materials (Menschen, Gedanken, Ideologien, Traditionen und angeborene Verhaltensweisen).



3.11.2013

Artaperma - Im jetzigen Tun bestimme ich den Morgen!
Reichardt
Auch ihre Anmerkungen zu dem Artikel über die "braunen" Bios macht die Sache nicht besser, im Gegenteil: Sie definieren darin ihre moralischen Glaubenssätze (für ein faires Miteinander...in kultureller Offenheit) gegen die der Artikel von Herrn Leo Frühschütz in grundsätzlicher Weise selbst verstößt. Der Artikel ist NICHT fair gegenüber den Menschen, die darin beim Namen genannt werden und über die man dann diffuse Wahrheiten und Assoziationen hört, die uns suggerieren sollen, die genannten seien "Nazis", also böse. Es wird herumgeworfen mit einfachen Kategorien: braun versus grün, rechts versus links. Und dann wird munter und umfassend verurteilt und dann....ausgeschlossen...und dann? Das alles erinnert mich an unsere "Pappenheimer", die kennen wir doch auch seit Jahrhunderten so gut, die sind nämlich mit dem Teufel im Bunde...gewesen. Bevor man sie dann Mann für Mann und zuletzt die Frau umbrachte. Wir bleiben uns halt treu. Hoffnung macht die nur die Tatsache, dass viele diesem Artikel widersprachen.
Redaktion Schrot&Korn
Sehr geehrte Frau Zech,



auch wenn die Bewirtschaftung des Waldgartens in Ihren Händen liegt, gehört er doch unter das Dach des Gartenbaubetriebes Laimer.



Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Redaktion Schrot&Korn
Christoph
Biobauern von Rechts? Oh je! Jetzt weiß ich nicht einmal mehr von wem ich Kartoffeln kaufen darf und von wem nicht. Vielen Dank für diesen extrem unausgewogenen Artikel! Ich frage nur zur Sicherheit: Von einem Mitglied der Linkspartei oder des kommunistischen Flügels der Grünen darf ich aber schon noch mein Biogemüse kaufen, oder? Nicht das der Verdacht der politischen Unkorrektheit noch seinen Schatten auf mich wirft...
Alexander Klein
Öko-Nazis... Schön alle über einen Kamm scheren.



Nichts Neues und alles schon gelesen. Dafür musste Herr Frühschütz wirklich nicht viel Recherchieren. Ein Wunder, dass Schrot und Korn das jetzt erst bringt, nachdem der Öko-Nazi-Hype seinen Höhepunkt 2012 schon überschritten hatte. Da seid ihr bei snderen Themen echt mehr auf Zack.



Im Übrigen ist der Beitrag auch so substanzlos wie die dafür genutzten Quellen. Da hat sich Schrot und Korn vor den Karren ebenso politisch motivierter, aber link(sextremistisch)er Schreiberlinge spannen lassen. Ist das besser? Jedenfalls nicht Mitte.



Was ist z.B. an Umwelt & Aktiv neonazistisch? Die machen doch gar keine politische Werbung auf ihrer Homepage und wollen selbst wohl auch nicht in den Bundestag. Ich seh da den Extremisms nicht. Was haben die denn davon für ihre angeblichen, neonazistischen Ziele, Vandana Shiva zu befragen, wenn sie Rechte sind? Also, wenn sie Rechte sind, dann sind sie jedenfalls toleranter als die neuen Aufnahmeregeln der Bioverbände. Ist halt einer bei der NPD, nützt der NPD aber nichts, weil er nichts für die schreibt.



Warum soll denn ein Biobauer oder ein Hofladenbetreiber seine "nationalistische Gesinnung" offenbaren? Er ist Bauer! Oder müssen sich bald auch alle Bauern outen, die FDP gewählt haben? Ist schon ziemlich totalitaristisch, dass das Recht auf Berufsausübung an die Gesinnung geknüpft wird. Hatten wir alles schon mal.



Wir haben echt größere Sorgen, als einen Hype über eine Neonazi-Gefahr, die seit fast 60 Jahren Bundesrepublik an den Wahlurnen in die Bedeutungslosigkeit verbannt ist und künstlich von gewissen staatlichen Behörden beflügelt werden.



Wenn sie Bioeier produzieen, na bitte: Gibt bestimmt SPD-Bauern, die produzieren industriell Masthähnchen. Wer ist der "bessere Mensch"?



Ihr habt Sorgen... Kümmert euch um das Freinandelabkommen mit den USA! Da haben wir alle echte Probleme, die uns noch drohen. Nazi-Bauernläden, also ehrlich....
Alexander Klein
PS. Wäre fair gewesen, auch mal auf die andere Seite zu verweisen:



www.umweltundaktiv.de



Meinungsbildung ist keine Einbahnstrasse.
Kritiker der Kritiker
Den Biokunsumenten/Bioredakteur plagt wohl das schlechte Gewissen, dass er im Endeffekt ohne die Begriffe Heimat, Tradition, Kultur und Identität nicht auskommt, wenn er mehr, als bloßer Verbraucher/Journalist sein will.



1. Der grüne Bundestagsabgeordnete Friedrich Ostendorff warb in diesem Jahr zur Wahl mit dem Slogan "Heimat.Land.Zukunft". Ist der jetzt auch ein Rechter?



2. Warum eigentlich sofort "nationalsozialistisch"? Können die nicht einfach nur rechts oder konservativ sein? Also ohne Hitler und so?



3. Vandana Shivas Thesen kenne ich gut: Indisches Land gehört den indischen Bauern. Landwirtschaft in Indien soll der indischen Tradition entsprechen; ausländische Konzerne sollen mit ihrer Technik und ihren Investitionen die indischen Basuern zufrieden lassen; indische Frauen sind zwar emanzipiert und soviel wert wie Männer, aber sie helfen der Mutter Erde am besten durch ihre Weiblichkeit und traditionellen Rollen. Jetzt bitteschön, ersetzen Sie die Worte Indien und indisch durch Deutschland und deutsch! Vandana Shiva bekommt dafür einen alternativen Nobelpreis - Deutsche Ökologen werden dafür zu Blut-und-Boden-Öko-Nazis gestempelt.



4. Frankreich hat eine Behörde, die die französische Sprache vor Fremdwörtern schützt. Die Homepage heißt dort page d'accueil oder page personelle. Wer aber in Deutschland völlig korrekt Netzseite sagt, ist ein rechter "Reinerhalter" der deutschen Sprache?



4. Leo Frühschütz verkennt die Geschichte der Ökologie. Die hat ihre Wurzel in der Romantik, war damit immer etwas Verträumtes und Idealisiertes, in dessen Fokus die Heimat steht. Es sind nicht Rechte, die dort die Randerscheinung bildeten, sondern es sind Marxisten gewesen, die erst ab Ende der 60er / Anfang der 70er hinzustießen. Grüne Aktion Zukunft, Die Grünen - das waren konservative/rechte Gründungen, die frühzeitig "übernommen" wurden. Alte Weggefährten von Herbert Gruhl erklären das heute so, daß die Konservativen wegen der Arbeit am nächsten Tag bei Versammlungen abends früh nach Hause mußten, während die Beschlüsse dann nachts von den linken Studenten gemacht wurden. Konservative Zeitzeugen von damals gibt es genug. Warum fragt die keiner? Diese Woche tagt die Herbert-Gruhl-Gesellschaft in Bayern! Geht doch hin mit Schrit & Korn!



Ich kann wirklich nicht verstehen, dass dieser Öko-Nazi-Unsinn so viel Beachtung findet und dann so einseitig und falsch. Es kann nicht sein, was nicht sein darf?
Bernd
und wie ist es mit den Begriffen "Schrot" und "Korn"
Biene Maja
Tja Bernd, wo du recht hast, hast du recht (Schrot und Korn)! Trotzdem finde ich, dass die Motivation "Umweltschutz" und "Umweltschutz" grundverschieden sein können.Ich möchte nicht nur die deutsche Umwelt schützen, sondern, die der ganzen Welt. Nur so macht das auch Sinn! In diesem Sinne befürworte ich diesen Artikel von Leo Frühschütz, selbst wenn es hier feine Schattierungen in der Gesinnung der völkischen Biobauern geben soll... ich möchte keinen ökologischen Landbau, der an den Grenzen von 1942 aufhört!!!
Hildegard
Mir ist völlig unverständlich, wie Permakultur-Ethik und rechtes Gedankengut zusammenpassen sollen. Ich möchte jedenfalls keinen Biohof mit derartiger Gesinnung durch Kauf seiner Produkte unterstützen. Tierschutz, Pflanzenschutz, ja und dann menschenverachtende Ideologie? Nein Danke!
Maria und Udo
Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren lesen wir regelmäßig die Schrot und Korn, wir schätzen die Artikel und die Infos, vieles spricht uns aus der Seele. Doch mit dem Artikel über „Braune Bios“ stellt sich für uns eure Glaubwürdigkeit total in Frage.



Zunächst sind da eine Reihe von Aussagen einfach aneinandergereiht, schlecht recherchiert und in einen Zusammenhang gepresst, der jeglicher Grundlage entbehrt. Es drängt sich einfach der Verdacht auf, dass hier eine Hetzkampagne entfacht werden soll.



Schauen wir zunächst ganz faktisch: „Öko und Bio“ hat doch keinen Anspruch auf irgendeine politische Gesinnung oder Nicht-Gesinnung. Wenn uns – damit meine ich uns als Verbraucher und Sie als aufklärendes Naturkostmagazin – gemeinsam am Herzen liegt, gesunde Lebensmittel zu einem vernünftigen Preis für möglichst viele Mitmenschen anzubieten und darüber aufzuklären, sollte man doch jede Ideologie heraushalten.



Zum „Reinhalten der deutschen Sprache“: wir finden das absolut lächerlich, allein die Ausdrücke „Weltnetzseite“ oder „Verweise“ sofort in die rechte oder braune Ecke zu stellen. Auch wir versuchen, möglichst viele deutsche Wörter zu verwenden und den Einheitsbrei der Anglizismen zu umgehen, um den Reichtum der wunderschönen deutschen Sprache zu erhalten. Wenn wir uns bewusst damit auseinandersetzen, was manche geläufigen Ausdrücke bedeuten, ist deren Verwendung oft einfach lächerlich. Und wenn sie dies schon anprangern, müssten Sie sich selber fragen, was denn hinter ihrem Titel „Schrot und Korn“ steht und ob Sie ihre Zeitschrift künftig nicht besser in „shot and grain“ umbenennen sollten.



Und wenn Sie in diesem Zusammenhang auch Heimatschutz und Saatgutgesetze bekritteln: wir leben es vor und appellieren ständig an unsere Klienten und Seminarteilnehmer, hauptsächlich auf saisonale und regionale Produkte zurückzugreifen. Um die Heimatwirtschaft zu stärken, aus ökologischen Gründen, und weil es halt einfacher und gesünder ist. Sind wir da künftig auch braun? Oder wo ist da die Grenze?



Und was dem Fass den Boden ausschlägt, ist die Tatsache, dass sie die Familien Laimer und Zech mit ihrem Beitrag derartig diffamieren. Wir kennen und schätzen den Betrieb schon seit Jahren, achten die Kompetenz, die Menschlichkeit und die Naturverbundenheit. Ist ihnen überhaupt bewusst, dass sie damit Rufmord betreiben und Existenzen gefährden?



Als bewusste Leser erwarten wir dazu ihre öffentliche Richtigstellung und Entschuldigung.


Heiko Dosseh von flying-organic
Bin ich jetzt auch rechtsextrem, weil ich auf meiner Zwischennetzseite statt dem englischen Begriff "Links" das Wort "Verweise" benutze?

Können "Links" auch "Rechts" sein? Sind alle, die Permakultur betreiben und sich selbst versorgen "Nasos"?



Aufpassen: Nazi = Nationalzionist. Das Wort "sozial" bedeutet wohltätige Hilfe. Was ist an nationaler wohltätiger Hilfe verwerflich und falsch?



Nur Beweise zählen und das, was die FED und die EZB macht. Das Gute schlecht machen und das Naturrichtige verbieten, das konnten schon immer alle selbsternannten Machthaber und Herrscher gut, um die eigentlichen Schädlinge zu decken und zu schützen.



Peinlich für die Verantwortlichen der "normalen" Parteien, wenn eine polnische "Staatsangehörige" zu über 73 Prozent mit der NPD übereinstimmt und sich für die Reinheit, sowohl der polnischen, als auch der deut-s-chen Sprache einsetzt. Ist die jetzt auch ein deutscher Brauner? Ich betone, einige Punkte gehen bei der NPD gar nicht. Und doch ist vieles dort naturrichtig, wenn man sich trauen würde das mal durchzulesen.



Ich habe selten so viel Stuß gelesen, wie in diesem Beitrag. Ich wünsche mir, daß das in der nächsten Ausgabe eine Stellungnahme abgedruckt wird und die Lügen aufhören.
Andreas
Es ist schon sehr befremdlich einen solchen Artikel in gerade dieser Zeitschrift zu finden, die ja im Grunde selbst mit der Bioszene entstand und all die Jahre ausschliesslich dort aktiv ist.



Ihr solltet Eure eigene Branche besser kennen als es uns solche Schreiberlinge weiß machen wollen.



Sehr schade denn damit hat diese Zeitschrift meinen Respekt völlig verloren und bin mir nicht sicher ob ich diese in Zunkunft bei meinen Einkäufen wie all die Jahre noch einmal mitnehmen werde.
Carina
Rufschädigung vom Allerfeinsten! Die Zeitschrift bleibt ab sofort im Bioladen liegen!
"Rechter" Umweltschützer!?
Auch "braune Bios" wissen, dass Ökologie nicht an den "Reichsgrenzen" endet. Wer mit Argumenten kommt, wie "Ich will Umwelt auf der ganzen Welt schützen", hat damit nichts gegen "braune Bios" ausgesagt und diese eigentlich auch nicht verstanden, oder?



Das Magazin Umwelt & Aktiv hat sich gegen Ausbeutung und Landraub in Afrika durch westliche Staaten und gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln ausgesprochen. S & K hat zum Teil erst später darüber berichtet. Wo steckt denn da die Menschenverachtung der "braunen Bios"?



Hitler fand die braune Farbe seiner SA übrigens selber Scheisse und der SA-Scherge van Oven war dankbar, daß er das Braunhemd dank Uniformverbot in Weimar nie tragen durfte! Was soll also der "Braunscheiß?"



Dieses dumme eigene Schwarzweiss-Denken, das man aber nur anderen vorwirft...... Das Leben ist bunter, als jeder Pressebericht.
Sebastian Nalgas
Jaja...



politische Korrektheit steht über Moral und Ethik.

Oder warum distanzieren sich die Grünen und Greenpeace wohl von dem Anti-Atomkraft-Film "Friedlich in die Katastrophe" von Holger Strohm?

Merkwürdig?



Nun ja, wenn zuvor die Nazi-Keule über jemanden geschwungen wurde, so wird jener Mensch gemieden...

Schon eigenartig wie die Menschen hier ticken...



Jedenfalls hat das hierzulande Methode. Denn so macht man in diesem Lande alle "Kritiker des Systems" mundtot.




Non-Government-Organisation-Gegner
Wer denkt, bei uns herrscht Freiheit, der hat sich geirrt.



1. Freiheit "herrscht" nicht (Erich Fried) und



2. Wer sie erlangen will, wird schnell von der Nicht-Regierungs-Organisation BRD gemobbt.



Diese FIRMENpolitik ist schon seit langem üblich in der Firma BRD und den dazugehörigen Unternehmen wie z.B. der Finanzagentur Deutschland GmbH (richtig gelesen: GmbH!).

Da sollte man doch mal meinen, wenigstens das Finanzamt wäre eine staatliche legitimierte Körperschaft des öffentlichen Rechts, doch auch hier findet sich die Umsatzsteuernummer im Impressums der Webseite ...



Die BRD ist kein Staat! (siehe Angela Merkel zum Thema Souveränität bei Youtube).

Wir werden alle verschaukelt und zahlen fleißig weiter. Und in der großen weiten Welt werden mit unseren Geldern Banken repariert...



Und wenn jemand seinen Personalstatus (siehe PERSONALausweis) dann ablegt, um frei und unabhängig für sich selbst, seine Mitmenschen und seine Heimat zu wirtschaften statt für unsere Besatzermächte, dann bleibt nur die braune Ecke um die Euro-Gleichmachungspläne mit einer starken Propaganda aufrecht zu erhalten.



MENSCHEN! Wacht auf!!!



Wir leben in einem besetzten Land (Höre dazu auch Gysi bei Youtube am 8.8.2013) und haben seit dem II.Weltkrieg keinen Friedensvertrag - nur Waffenstillstand! Es wird Zeit, dass wir uns nicht länger von den Medien und der kapitalistischen Einheitspartei (rot, schwarz, gelb, grün) entmündigen und in die rechte Ecke stellen lassen (wie es der AfD auch unweigerlich passieren musste).



Alternative Medien sind nun mittlerweile auch nicht mehr das, was sie mal waren, wie man an diesem Artikel mal wieder erkennen konnte.



Wenn Schrot & Korn hierzu eine Richtigstellung drucken sollte, dann müssten Sie mindestens darüber aufklären, dass alle politischen Parteien in einem besetzten Land sowieso verboten sind ;-) (siehe Haager Landkriegsordnung, derzeit geltendes Recht).



Und ich fress einen Besen, wenn sie das tun!



Das Magazin hat für mich in jedem Falle mit diesem Bericht komplett das Gesicht verloren.



Enttäuschung nennt man den Zustand, wenn eine Illusion/ Täuschung aufgehoben wurde. Dies war mit dieser Ausgabe der Fall.



Alles Gute Deutschland! Möge der Wandel und das Aufwachen der Menschen sanft und friedvoll verlaufen, auf dass die Menschen nach über 68 Jahren Besatzung endlich frei werden. So sei es!



Friede sei mit Ihnen und Ihrem Magazin! Allen Menschen, die diesen Rufmord mit so viel Fassung tragen, meinen allergrößten Respekt!


Unabomber
Ziel dieses links-ideologischen Beitrages ist es, die ökologische Bewegung zu zersetzen und zu spalten, um von anderen wichtigen ökologischen Anliegen abzulenken. Wie z.B. den Codex Alimentarius, wo es um die absichtlichen Vergiftung unserer Lebensmittel durch die Pharma-Lobby geht. Oder durch die Gen-Lobby beabsichtigte Saatgutverordnung, wo unsere jahrtausend alten Bauernsorten verschwinden werden zu Gunsten von Monsanto & Co. Dadurch kommt in unseren Bio-Läden unbemerkt immer mehr bestrahltes, unreifes und minderwertiges Obst & Gemüse auf den Tisch.Niemand kann genau sagen, wieviel Gen-Soja z.B. im Tofu steckt.

Besonders dummdreist ist die Einordnung H. Gruhl und B. Springmann in eine verächtlichen ideologischen Richtung. Das Gegenteil ist wahr, heute gibt es die Herbert-Gruhl-Gesellschaft und die Unabhängigen Ökologen als wissenschaftliche Vereinigung. Die diesjährige Herbsttagung der H.Gruhl-Gesellschaft beschäftigte sich mit heutigen u. zukünftigen sehr wichtigen ökologischen Problemen, mit denen sich die Spaß-u. Kriegspartei der Grünen überhaupt nicht abgibt.

In einigen Foren wurde bereits aufgerufen, solchen Anbauverbänden, die eine derartige Hetze und Spalterei betreiben zu boykotieren, denn einige liebäugeln ja mit der Genlobby, denn auch die Grünen stimmen der "grünen" Biotechnolgie immer mehr zu.
Ben
Angesichts all dieser "is doch gar nich so Schlimm" Kommentare hier werde ich Bioläden in Zukunft wohl meiden. Da ist mir zu viel rechtsoffenens Gesocks unterwegs.
sfb
Nee, Sebastian hier wird niemand Mundtot gemacht, hier wird über Politisches berichtet. Niemand behauptet hier, dass deswegen der Ökolandbau eingestellt werden müsse, allerdings sollte wer keine Nazis mag vllt. etwas vorsichtiger sein. Wer mit Nazis kein Problem hat, kann ja bei denen mitmachen. Ich hoffe aber, dass es zunehmend weniger Platz für Nazis gibt und finde es von daher sehr gut, wenn dieses Thema hier einmal aufgegriffen wird.
Hans


Nun, da habt ihr mit eurem Artikel ja den Nagel auf den Kopf getroffen - wenn man die Kommentare liest, sind wohl so ziemlich alle echten Ökos Nazis... ?



Oder sind das zum Großteil vielleicht einfach Menschen mit gesundem Restverstand ?



Schon richtig daß Ausgrenzung überhaupt nicht geht - also Ausgrenzung von fremden Menschen geht überhaupt nicht. Ausgrenzung von Nazis geht immer - egal wer als Mensch dahinter steht. Die Frage nach dem Menschen stellt sich da garnicht mehr, denn 'Nazi' kann einfach kein Mensch sein und Punkt. Ausgrenzung bleibt es trotzdem und ist Ausgrenzung der eigenen Landsmänner weniger schlimm als Ausgrenzung von Menschen, die eigentlich hinter der Grenze wohnen ?



Klar es ist gesellschaftlich akzeptiert, daß man auf Arbeit am Mittagstisch gegen NPD, rechts, ect. pp. hetzt und tratscht.

Macht man es anders herum droht Ausgrenzung bis hin zum Arbeitsplatzverlust. Das ist eure 'tolerante' Lebenswelt und für euch ja auch völlig i.O. - nur eben nicht logisch und konsequent. Entweder tolerant - oder eben nicht.



Berufsverbot war gestern ?

Ich mag hier garnicht aufzählen wieviele Menschen ich kenne, die in meinem Bekanntenkreis aufgrund ihrer nicht ganz systemkonformen Einstellung Berufsverbote haben, oder denen man aufgrund ihrer Einstellung das Leben schwer machen möchte.

Nein - das ist nicht gestern, das ist heute, das ist Deutschland 2013. Schade...



Ihr schlagt hier in die selbe moralisch verwerfliche Bresche !



Klar - es darf nur eine Meinung geben und die ist eben rot und links und nicht rechts und Deutsch schon garnicht. Soviel habe ich schon verstanden.



Im normalfall kaufe ich übrigens auch BIO und ja, ideologisch bin ich alles andere als Links. Trotzdem frage ich im Bioladen nicht, ob der Verkäufer die Linkspartei gewählt hat sondern orientiere mich an der Qualität seiner Produkte. Wahrscheinlich gehört der Laden sogar jüdischen Finanzkapitalisten... da sollte man dann doch langsam mal überlegen - bisher kaufe ich aber trotzdem noch in dem Laden.



Wenn wir in einem freien Land leben würden, dann könnte ich euch hier auch erklären wie ich zum Nationalsozialismus stehe - und auch warum. Damit würde ich dann aber schon mit beiden Beinen im Gefängnis stehen. Ja wie war das noch ? - "Da ist man lieber still..."



Evtl. habt ihr mir hier aber mit eurem fairen Artikel auf die Sprünge geholfen, vielleicht beziehe ich mein BIO-Essen zukünftig einfach nur noch bei braunen BIO-Bauern, denn deren Erzeugnisse kommen meist doch noch aus der Region und sind von hoher Qualität!



Eines noch - bevor ihr mich gleich in die ganz braune, deutsche Ecke stellt - nein ich bin Staatsbürger eines anderen Staates und dennoch mag ich braune Kartoffeln !



PS: Immerhin seid ihr mit dem Zulassen von Kommentaren sehr fair - das muss man euch lassen ! Großes Lob - ist oft anders ;-) !



Vielleicht schau ich mir auch den Rest eurer Webseite mal an - ist ja vielleicht nicht jeder Artikel so menschenverachtend wie dieser hier.


Kopfschüttel
Tja, dann müssen sich jetzt wohl diese ganzen Gutmenschen von der BIO-Kost verabschieden und wieder ungesund leben. Denn wenn Bio-Kost von vermeintlichen Nazi angebaut wird, kann man die ja nicht essen. Ach ja, ich benutze auch öfter die Zahl 18. Bin ich jetzt auch ein NAzi?
vornedran
Als langjähriger Leser von S&K werde ich in unserem Bioladen Ihr Blatt nicht mehr kaufen.



Wieder eine neutrale und informative Quelle für naturnahes Leben von Linksradikalen vereinnahmt...
Hein-Dieter
Nazis bauen Gemüse an? Und das auch noch ökologisch korrekt?



Wie schröcklich!



Wann organisiert Ihr, vom alten Schrot und Korn, Lichterketten gegen ökologischen Landbau?
Heiner
Bei Schrot und Korn



ist Hopfen und Malz verloren!!!!



War wohl zuviel Pilz im Getreide???!!!



Sprengt den Planeten!



Die Natur ist "Rechtsextrem"!!!!


ExS&K
Gerade bei Bio-Anhängern ist die Zahl derer, die sich über unsere Welt bewußt werden wollen, deutlich höher als bei Anderen. Diese Menschen, die zunehmend weniger bereit sind, alle Mißstände hinzunehmen, werden natürlich gerne mit der Nazikeule mundtot gemacht. Einfach erbärmlich, wenn S&K sich hier an diesem miesen Spiel der Machtelite beteiligt und glaubt, den aufgeklärten Bio-Anhänger mit solch lächerlichen Hetzartikeln manipulieren zu können.

Das S&K-Hetzblatt, das sowieso in den letzten 2 Jahren immer schlechter wurde, bleibt jetzt liegen oder der ganze Stapel im Bio-Markt wandert in den Altpapier-Container!
Armin
Wer nicht nur bei wikipedia über das Magazin "Umwelt und Aktiv" recherchiert und weiterführend die Entstehungsgeschichte beleuchtet, stellt fest aus wessen Schoß diese Szene kroch. Natürlich fühlen sich hier jetzt viele "Bios" die sich vielleicht unbewusst in dieser Szene verfangen haben auf den Schlips getreten..(Ich freue mich über eure beleidigten Kommentare) . Ein Groß der Kommentare hier kommen wohl möglich von "Überzeugungstätern". Endlich einmal ein richtiger Artikel im "Schrot unbd Korn" der aus der ökologischen Wattebäuschen- Welt erwacht.Meinen Glückwunsch an die Redaktion !



"Das Magazin gibt an, „parteipolitisch unabhängig“ zu sein. Allerdings enthielt bereits die erste Ausgabe aus dem Jahr 2007 einige fast wörtliche Passagen aus dem Parteiprogramm der NPD.[8] Einige der Autoren haben engen Kontakt zur NPD. So verfassten die NPD-Mitglieder Sascha Roßmüller und Bettina Rauch Beiträge für Umwelt & Aktiv.[8] In der Redaktion ist der langjährige NPD-Kader Peter Haese tätig, ebenso seine Frau Berthild Haese (Pseudonym Laura Horn), die u. a. auch der Deutschen Stimme und der National-Zeitung Interviews gab. Ferner existieren auf verschiedenen Internetseiten Autonomer Nationalisten und Freier Kräfte Verlinkungen auf die U&A-Website. Im März 2012 wurde das Magazin in der Zeitschrift Junge Freiheit gelobt und empfohlen.[9] Der „Schriftleiter“ Christoph Hofer kandidierte für die NPD in Bayern.[4] Dem Vorstand des Trägervereins „Midgard e.V.“ gehört neben Hofer auch Hans-Günther Laimer an, der ebenfalls für die NPD kandidierte.[10] Der Bayerische Verfassungsschutz bezeichnet die Zeitschrift als „NPD-Tarnzeitschrift“.[7]"
Karl Wöffen
Der Begriff „Ganzheitlichkeit“ trifft insbesondere auf die Erzeugung unserer Lebensmittel zu. Der Artikel „Wo unser Essen wächst“ macht das direkt am Anfang im Text und den Vergleichsbildern überaus deutlich. Aber auch in er Gesunderhaltung unseres menschlichen Organismus spielt ganzheitliche Sichtweise eine zentrale Rolle. Und hierbei meine ich nicht einmal die ganzheitliche Sichtweise von Körper und Psyche, sondern erst einmal die ganzheitliche Sichtweise unseres materiellen Organismus. Diese Sichtweise bleibt durch das Spezialistentum bei der Schulmedizin mittlerweile immer mehr außen vor.



Ganzheitlichkeit ist auch bei uns Menschen gefragt, wenn es darum geht, wie wir unseren Planeten erhalten. Im Grunde ist das Erhalten schon nicht mehr vorrangig, sondern das Beseitigen der Zerstörungen, die dem Erhalten vorausgehen. Auch dies kommt im o.ä. Artikel zum Ausdruck.



Ganzheitliche Sichtweise wird zerstört und behindert, ebenso ganzheitliches Handeln, sobald diese politischen Unmöglichkeiten und Falschheiten in den Vordergrund gestellt werden, wie es heute an der Tagesordnung ist. Es vergeht kaum ein Tag, in dem die sog. extremen Rechten an irgendeinen Pranger gestellt werden - schlimmer noch: es werden massenhaft Menschen mit derartigen Verallgemeinerungen verleumdet. Eine ganzheitliche Sichtweise dieser Menschen ist nicht mehr angesagt, sobald irgendwelche selbsternannten Kompetenzen diese in die braune Ecke schieben. Ob richtig oder falsch interessiert dann nicht mehr. Alleine, dass es sich um die Böll-Stiftung handelt, sollte dabei zu denken geben...



Was hat nun so etwas, wie dieser Artikel, in einer Zeitschrift, in einem Medium zu suchen, das uns darüber informieren will, wie wir Menschen unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkelkinder erhalten?



Absolut nichts!



Und die Links hier auf der Seite „Klicken gegen Rechts“ sind ebenfalls vollkommen fehl am Platz.



Hatte Leo Frühschütz kein besseres Thema gefunden? Wie sah wohl seine Beratung bei den Grünen aus http://www.schrotundkorn.de/2005/200511j1.html? Und hatte er nicht mitbekommen, was die Grünen insbesondere in der Bundespolitik angerichtet haben? Wie viele Menschen in Deutschland können sich heute keine Biokost (mehr) leisten - dank den Grünen? Und der Linken, der 'Sozialen'? Genug der Politisiererei.



Aber ich hoffe doch, dass Leo Frühschütz diesen Artikel 'zurücknimmt'. Dass er begreift, dass nur alle zusammen mit den besten Ideen und Tatkraft etcpp. verhindern können, dass Monsanto & Co. unsere Welt zugrunde richtet. Egal welcher politischen Richtung sie angehören.
Carolus extremus
Vollkommen überflüssiger Artikel - insbesondere in solch einem Medium.
Hans Sondermeier
Hallo – liebe Redaktion und Herr Frühschütz,

mit großem Bedauern habe ich diesen Artikel gelesen.

Ihre Anschuldigungen zum Mienbacher Waldgarten sind leider sehr schwach recherchiert worden und total daneben. Das ist bereits eine persönliche Beleidigung und grenzt an Verleumdung. Aus guter Quelle habe ich die Information, dass jetzt und heute und keine derartigen politischen Ambitionen existieren, weder im Hofladen noch im Mienbacher Waldgarten.

Ich kenne die Pächterin des Mienbacher Waldgartens seit mehreren Jahren als eine sehr gute Permakultur-Gärtnerin, die keine politischen Motivationen hat – leben und leben lassen ist auch eine Ihrer Grundsätze in der Natur, wo sie gerne arbeitet. Ha. – die Permakultur-Gärtnerin ist sehr stark naturverbunden und gibt der Natur zurück, was wir Menschen seit Jahrzehnten versäumt haben und die Natur nur ausnutzen.

Herr Frühschütz – Ihre Recherche war sehr schlecht und wir erwarten eine Entschuldigung und eine klare Gegendarstellung in der nächsten Ausgabe.

Danke und beste Grüße, Hans Sondermeier
Jörg Lezuo, www.stoersender.tv
Liebe Schrot&Korn Redaktion,

Mainstream bedienend, oberflächlich, tendenziös, rufschädigend. Inhaltlich wurde ja schon Entsprechendes hier in den Kommentaren zu Ihrem Artikel vermeldet. daher ein kurzes Statement zur Machart:

Mit investigativem Journalismus hat Ihr Artikel absolut nichts zu tun, auch wenn er als Solches daherzukommen scheint! BILD Dir Deine Meinung, so kommt er eher ´rüber!

Ein Redakteur, der Solches fabriziert, sollte zukünftig nur noch Texte auf Post-it´s veröffentlichen dürfen (Der Name Frühschütz deutet ev. ja schon darauf hin, daß da Jemand möglicherweise den Finger deutlich zu früh am Abzug hatte.) Ach ja, die Chefredaktion eigentlich auch, denn sie hat das Machwerk ja durchgewinkt.



Ich fände es mehr als angemessen, wenn Sie sich persönlich, öffentlichkeitswirksam und ausdrücklich bei Frau Zech entschuldigen!



Als Teil von www.stoersender.tv, der 2012 von vielen prominenten Kabarettisten und Querdenkern Deutschlands, allen voran dem nun leider verstorbenen Dieter Hildebrandt als investigatives Internet-TV-Projekt gegründet wurde, bleibe ich sehr gerne am Ball und verfolge mit Interesse Ihre weiteren Schritte bzw. Maßnahmen gegenüber Frau Zech.



MfG



J.M. Lezuo
Nessaja K.
Ich finde, daß Herr Bonsack vollkommen Recht hat. Die Gefahr in unserem Land geht heutzutage weniger von ein paar Nazis aus als vielmehr davon, daß die politische Marschrichtung mittlerweile von einer international agierenden Geldmafia bestimmt wird. Der Leistungsdruck in Deutschland wird von denen, die die Fäden in der Hand halten, bewußt gefördert und nimmt immer mehr zu, viele Menschen werden hinter verschlossenen Türen gezwungen, kostenlose Überstunden zu leisten und unter unerträglichen Bedingungen zu schuften (siehe AMAZON). Dabei wird ihnen noch ständig suggeriert, daß sie ihre Leistung immer noch nicht genug "optimiert" haben. Für die ganze Quälerei gegen sie dann auch noch mit einem Hungerlohn nach Hause und der Staat - also wir alle - müssen Geld dazuschießen, damit viele Arbeitnehmer überhaupt rund kommen. Und unsere Regierung tut nichts gegen Dumpinglöhne, Werksverträge und Leiharbeit, denn das könne ja der Wirtschaft schaden. Die Konzerne reiben sich derweil die Hände und stopfen sich die Taschen voll. Deutschland ist ein Niedriglohnsektor in Europa. Die Wirtschaft floriert aber große Teile der Bevölkerung haben nichts davon, sondern müssen nur ihre Knochen hinhalten. Die soziale Schere geht immer weiter auseinander. Wer irgendwie krank, alt oder anderweitig gehandicapt ist, kann dem Druck nicht standhalten, und landet auf dem Abstellgleis unserer Gesellschaft bei den Dauerarbeitslosen. Diese werden dann auch noch fleißig von der Politik und in der Bevölkerung als arbeitsscheue Faulpelze diffamiert, die "es halt nicht bringen". Das kann Industrie und Politik ja auch nur recht sein, denn so gibt es Sündenböcke, auf die selbst so arme, ausgebeutete Wichte wie die Arbeitnehmer bei AMAZON mit Genugtuung herabblicken können. Und dann ruft auch noch unsere Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsansprache zu "mehr Leistungsfähigkeit" und "mehr Miteinander" auf. So einen Mist sollte man nicht senden und es sollte sich den auch keiner ansehen. In Wirklichkeit werden die Menschen doch überall gezielt gegeneinander ausgespielt. Im Beruf wird ein ständiger Leistungswettbewerb zwischen ihnen gefördert, bei dem die Schwächeren auf der Strecke bleiben - was auch so beabsichtig ist. Und auch im Privatleben muß man heutzutage "performen", ständig an seinem Hochglanz-Image basteln und zeigen, was man sich leisten kann.



Solche Mißstände sollten Sie mal aufs Korn nehmen, statt sich über ein paar Neonazis aufzuregen. Natürlich haben die einen Sparren locker aber die sind doch nicht das wirkliche Problem, an dem unsere Gesellschaft krankt!



Vielleicht wissen viele Leser Ihrer Zeitung nicht so richtig, wovon ich spreche, denn die Biobranche ist schon auch zu einem nicht unerheblichen Teil eine Lifestyle-Branche für Besserverdienende. Wenn ich mir so anschaue, wer bei uns in den drei Bioländen kauft, so sind es doch zu einem großen Teil Akademiker, die sich eine größere Bewußtheit in Bezug auf ihre Ernährung und die Umwelt auch leisten können. Es sind jedenfalls nicht die Ärmsten, nicht die Verlierer dieses Systems, in dem wir leben, die in größerem Umfang Bionahrungsmittel und Naturkosmetik konsumieren. Ist ja auch klar: Wer Alleinerziehend ist und von Hartz IV leben muß, den wird man wohl eher beim Aldi antreffen, denn solche Leute haben hauptsächlich das Problem, wie sie mit ihrem Einkommen überhaupt rundkommen. Da sorgt man sich halt nicht so sehr um die Probleme der Massentierhaltung, sondern ist froh, wenn man überhaupt was auf dem Teller hat. In unserer Gesellschaft wird in der Tat ein Proletariat gezüchtet, dessen Kinder nie in den Genuß gesunder Biolebensmittel kommen werden. Am schlimmsten ist aber, daß diese Kinder aus "minderbemittelten" Familien nicht mehr die gleichen Bildungschancen haben wie die Kinder aus der Mittel- oder Oberschicht. Deshalb werden diese chancenlosen Menschen aus der Unterschicht, die aus irgend welchen Gründen bei dem irrwitzigen Leistungskampf in unserer Gesellschaft nicht mithalten konnten, auch einen guten Nährboden für radikale politische Gruppierungen wie z. B. Neonazis abgeben und ihnen irgendwann willig folgen, wenn man ihnen nur genug Versprechungen in Bezug auf eine bessere Zukunft macht.
b.berger
Dieser Artikel hat mich dazu veranlaßt, Schrot&Korn nie mehr zu lesen, die Zeitschrift auf meinen persönlichen Index zu setzen und nur noch esoterikfreie Bioprodukte zu kaufen. ROTGRÜN muß weg - aber schnell.
Johannes Franz
Solange der Bio-Bauer ehrlichen Anbau betreibt soll es mir doch egal sein ob er links- oder rechtsextremen Gedanken nachhängt.

Die Gedanken sind frei.

Soll sollte es bleiben. In einer Demokratie.

Die Nazi-Diktatur ist vorbei, der SED-Staat auch.

Die peinlichen Berufsverbote der 70er Jahre sind auch aufgehoben, aber irgendwie kommt der Deutsche mit so viel Toleranz nicht zurecht. Irgendwelche Minderheiten muss man wieder ins Abseits stellen, neue Feindbilder müssen her. Als Gutbürger kann man dann sagen: Mit denen da hab ich nichts zu tun.

Das fühlt sich gut an, man gehört dann zur Mitte.

Die Mitte ist da, wo man sich absondern kann von anderen. In der Mitte ist man immer 'sicher'.



Sind diese Landfreaks mit ihrer Verbindung zu Wandervogel, Bündische Jugend wirklich Nazis ?

Findet das doch heraus, genauer redet mit ihnen. In einer Demokratie ist freie Rede grundlegend. Genauso wie zuhören. Und nicht mutmassen, oder Gerüchte weitertratschen.



Der Artikel gibt leider keine Information ausser 'Vorsicht: Braune Bios'.

Ein Fragezeichen fehlt leider. Und auch die Definition, was eigentlich mit 'braun' gemeint sein soll.

Einfach die Broschüre einer Partei-Stiftung weiterzureichen, reicht nicht.

Die Heinrich-Böll-Stiftung ist Partei-finanziert und somit nicht neutral.



Ansonsten find ich das Schrotundkorn Heft ganz nett und informativ.

Aber bei solchen Themen wie dem Angesprochenen solltet Ihr nicht in die Flachheit des Medienmainstreams verfallen.



Bis dann
Hannelore Zech
Liebe Schrot & Korn, vielen Dank für die Werbung! Hier noch die HP-Adresse: www.mienbacher-waldgarten.de. Die permakulturelle Bewirtschaftung des Mienbacher Waldgartens und die Kräutergärtnerei haben allerdings nichts mit H.-G. Laimer zu tun. Dies obliegt mir!!! Mir, meinen Kräutern, Früchten und Gemüsen ist politische Gesinnung egal. Trotzdem behalte ich mir RECHTliche Schritte vor.

Mit Grüßen aus dem Mienbacher Waldgarten/Selbstversorger-Akademie,

Hannelore Zech