Enzyme im Hauttest - Schrot und Korn

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Enzyme im Hauttest

Mit Enzymen an sich hat Ignaz Muttenhammer keine Probleme. „Jede Gallseife enthält Enzyme aus der Ochsengalle. Sie besitzt perfekte Flecklöseeigenschaften und weist als althergebrachtes Hausmittel keine negativen Eigenschaften auf“, erklärt der Vertriebsleiter des Öko-Waschmittelherstellers Almawin.

Ignaz Muttenhammer
Ignaz Muttenhammer: „Mithilfe von Gentechnik hergestellte Enzyme kommen für Almawin nicht in Frage.“

Die meisten Waschmittelenzyme aber sind gentechnisch hergestellt und kommen für Almawin aus Prinzip nicht in Frage. „Das ist für Eco-Garantie-Produkte wie unsere sowieso untersagt.“ Aktuell gebe es nur ein Enzym, das von gentechnikfreien Mikroorganismen stamme und sich für die Waschmittelproduktion eigne: eine pulverförmige Protease. Almawin setzt sie sowohl im Vollwasch-, Bunt- und Feinwaschmittel als auch im Maschinenspülmittel und in den Spülmaschinentabs ein. „Diese Protease verstärkt völlig unbedenklich die Reinigungsleistung der entsprechenden Produkte“, sagt Ignaz Muttenhammer. „In flüssiger Form gibt es derzeit keine Enzyme, die nicht mithilfe von Gentechnik hergestellt wurden. Daher sind unsere flüssigen Waschmittel enzymfrei.“

Almawin lässt seine Produkte von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg auf Kontaktallergien und Hautirritationen testen. Dabei bekommen die Probanden, darunter Allergiker und Menschen mit Ekzemen, das Waschmittel 48 Stunden lang mit einem Pflaster auf die Haut geklebt. Nur wenn keine Person Hautreaktionen zeigt, hat das Produkt bestanden. Ergebnis: Dermatologisch erfolgreich getestet!

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