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Aktion in München

Bio-Paten für Kindergärten und Schulen

Weil in München jeder fünfte Erstklässler übergewichtig ist, haben das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München und die Organisation Tollwood das Projekt „Bio für Kinder“ ins Leben gerufen.

Dabei engagieren sich mehrere Münchner Unternehmen, unter anderem Ökoring, die Stadtsparkasse München und Loden-Frey, als Paten und übernehmen für einen begrenzten Zeitraum die Mehrkosten der Bio-Verpflegung jeweils eines Kindergartens oder einer Schule.

Außerdem werden die Einrichtungen bei der Umstellung auf Bio-Essen von Tollwood, der Landeshauptstadt München und der Münchner Aktionswerkstatt G’sundheit unterstützt. Geboten werden Informationen für Eltern, Lehrer und Erzieher sowie eine fachmännische Beratung des Küchenpersonals. Dies sei eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der Erfolg von Dauer ist, sagen die Organisatoren. Schließlich sollen die Schulen und Kindergärten auch nach Ende der Förderung den bereits eingeschlagenen Weg beibehalten.

Tollwood und die beteiligten Unternehmen wollen zeigen: „Bio für Kinder“ ist machbar. Und: Ökologisch erzeugte Lebensmittel sind nicht nur gesund, sie leisten außerdem einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz – denn das Grundprinzip des biologischen Landbaus ist das Wirtschaften im Einklang mit der Natur: ohne Pestizide oder Gentechnik, mit intelligenten Fruchtfolgen und artgerecht gehaltenen Tieren.

Tollwood ist ein Zusammenschluss von Menschen, die 1988 begonnen haben, ein ökologisches Festival zu organisieren. Heute ist Tollwood eine GmbH, die zwei Mal im Jahr in München das Tollwood-Kulturfestival ausrichtet, von Mitte Juni bis Mitte Juli im Olympiapark und von Ende November bis Silvester auf der Theresienwiese, dem Oktoberfest-Standort.

www.tollwood.de

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karin unger
ich bin selbst Leiterin einer Tageseinrichtung und die Bioernährung für Kinder ist schon immer mein Thema gewesen.( wichtig für mich der Nachhaltigkeitsaspekt, der ökologische Grundgedanke und die wertvolle Ernährung ). Leider wollen das selbst die Erziehungsberechigten der Kinder nicht wissen. Eine Bifi oder ein rechtsdrehender Joghurt und die Erdbeeren, Weintrauben und sonstiges Obst und Gemüse zu Unzeiten sind doch lecker und gesund und bei Aldi und Co. so günstig.

Ich würde eine ebensolche Initiative in unserer Region begrüßen.