Jeden Tag eine gute Entscheidung. Für eine bessere Welt. Für uns alle.
Leben

Bio-Baumwolle - Hess Natur

Bei Baumwolle hat Rolf Heimann sein Ziel „100 Prozent bio“ längst erreicht. Mehr Arbeit machen dem Bereichsleiter Innovation und Ökologie beim Naturmode-Anbieter Hess Natur die anderen Naturfasern. „Einer meiner Mitarbeiter läuft jedem Bio-Schaf Australiens mit der Schere hinterher“, erzählt er scherzhaft, um zu verdeutlichen, wie knapp der Rohstoff ist.
01.09.2007
Bei Baumwolle hat Rolf Heimann sein Ziel „100 Prozent bio“ längst erreicht. Mehr Arbeit machen dem Bereichsleiter Innovation und Ökologie beim Naturmode-Anbieter Hess Natur die anderen Naturfasern. „Einer meiner Mitarbeiter läuft jedem Bio-Schaf Australiens mit der Schere hinterher“, erzählt er scherzhaft, um zu verdeutlichen, wie knapp der Rohstoff ist.

Konsequent ökologisch

Bei Baumwolle hat Rolf Heimann sein Ziel „100 Prozent bio“ längst erreicht. Mehr Arbeit machen dem Bereichsleiter Innovation und Ökologie beim Naturmode-Anbieter Hess Natur die anderen Naturfasern. „Einer meiner Mitarbeiter läuft jedem Bio-Schaf Australiens mit der Schere hinterher“, erzählt er scherzhaft, um zu verdeutlichen, wie knapp der Rohstoff ist. 35 Prozent der Schafwolle bei Hess Natur stammen von Bio-Schafen. Hinzu kommt ein Wollprojekt mit Bauern in der Rhön, die mit ihren selten gewordenen Rhönschafen die Kulturlandschaft dieses Mittelgebirges bewahren. Bei Leinen arbeitet Hess Natur derzeit mit acht hessischen Bio-Bauern zusammen. „Da sind wir auch bald bei 100 Prozent bio“, sagt Rolf Heimann. Bei Seide stammt gut die Hälfte aus ökologischer Herstellung.

71 Millionen Euro setzte Hess Natur 2006 um. Mehr als 100 Lieferanten arbeiten für das Unternehmen. Um sicherzustellen, dass in deren Produktionsstätten faire Arbeitsbedingungen herrschen, hat das Unternehmen zusammen mit der Kampagne für saubere Kleidung und der niederländischen FairWear-Foundation ein Monitoringsystem entwickelt. Dabei kontrollieren entsprechend ausgebildete Einheimische die Arbeitsstätten, überprüfen Arbeitsverträge, Lohnauszahlungen und interviewen auch die Arbeiterinnen. Die dabei aufgedeckten Probleme gilt es dann zu lösen. „Auflagen alleine helfen nur kurzzeitig. Dauerhaft erreicht man nur etwas, wenn man bei den Lieferanten Bewusstsein schafft“, hat Rolf Heimann gelernt.

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren

Ähnliche Beiträge