Anzeige

Anzeige

Baumkuchen-Würfel

Braucht Zeit
Mittel - 20 Stücke
Zubereitungszeit: 90 Minuten + 30–40 Minuten Backzeit + Kühlzeit
Pro Stück: 355 kcal; 7 g E, 21 g F, 34 g KH

Füllung:

  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 25 ml Rum
  • 3–4 EL Sahne

Baumkuchen:

  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 50 ml Milch
  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 6 Eier
  • 120 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 90 g Speisestärke

Deko:

  • 80 g Aprikosenaufstrich
  • je 100 g Vollmilch- und Zartbitterkuvertüre
  • 20 g Butter
  • 2 EL gehackte Pistazien
  1. Beim Backofen die Grillfunktion auf 220°C einstellen. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen, überstehende Ränder sauber abschneiden (können sonst im Ofen verbrennen).
  2. Füllung: Marzipan in kleine Würfel schneiden, in eine Rührschüssel geben. Langsam Rum und Sahne zufügen und alles zu einer sehr weichen, klümpchenfreien Masse verrühren (Rührbesen des Handmixers). Beiseite stellen.
  3. Baumkuchenmasse: Marzipan in kleine Würfel schneiden, mit der Milch in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen, bis eine cremige, klümpchenfreie Masse entstanden ist. Beiseite stellen.
  4. Weiche Butter mit Puderzucker und Salz schaumig schlagen. Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen und zur Buttermasse geben. Eier trennen, Eigelbe nach und nach unterrühren, zum Schluss die erwärmte Marzipan-Milchmasse zugeben.
  5. Eiweiße aufschlagen, dabei nach und nach Zucker einrieseln lassen und zu steifem Eischnee schlagen. 1/3 davon unter die Buttermasse heben. Mehl und Speisestärke mischen, sieben, die Hälfte davon unter den Teig rühren. Restlichen Eischnee und restliche Mehl-Stärke-Mischung vorsichtig unterheben.
  6. Eine dünne Schicht Teig (ca. 3 EL) gleichmäßig in die Springform streichen (am besten mit einem breiten Teigspatel). Im oberen Drittel des Ofens ca. 2 Minuten goldgelb backen/grillen. Bitte beobachten: Der Teig sollte nicht zu dunkel werden!
  7. Eine weitere dünne Teigschicht einfüllen und ebenso backen. Nach 4 Schichten Teig ein Drittel der Füllung aufstreichen, darüber wieder eine weitere Teigschicht verteilen und backen. Auf diese Weise den gesamten Teig und die Füllung verbacken! Dann herausnehmen und in der Form (über Nacht) vollständig abkühlen lassen.
  8. Baumkuchen aus der Form und vom Backpapier lösen. Nach Belieben in Würfel, Stangen oder Rauten schneiden und auf ein Stück Backpapier setzen.
  9. Aprikosenaufstrich mit 1 EL Wasser in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Durch ein feines Sieb streichen und die Baumkuchenstücke damit dünn überziehen. Trocknen lassen!
  10. Kuvertüren getrennt voneinander hacken, in zwei Schalen geben und nacheinander über einem heißen Wasserbad schmelzen. Jeweils 10 g Butter zur aufgelösten Kuvertüre geben und unterrühren, bis sie geschmolzen ist. Kuvertüre etwas abkühlen und dickflüssiger werden lassen, dann die Baumkuchen damit garnieren. Mit gehackten Pistazien bestreuen und fest werden lassen. Luftdicht und kühl aufbewahren.

Schrot&Korn

Back mich!
Schrot&Korn 11/2016
© Text Barbara Lehnert-Gruber Fotos Ulrich Hoppe Rezepte Julia Luck Styling Meike Graf
Zubereitungszeit: 90 Minuten + 30–40 Minuten Backzeit + Kühlzeit
Portionen: 20 Stücke
Kalorien: Pro Stück: 355 kcal
Erschienen in Ausgabe 11/2016
Rubrik: Rezepte

Kommentare

Kommentar­bild via Gravatar

incl. 'http://'
ayi

Das Rezept klingt zwar kompliziert, funktioniert aber sehr gut. Ich habe eine größere Backform (28 cm) benutzt. Dadurch kam ich insgesamt auf weniger Schichten (Füllung etwa nach jeder 2. bis 3. Schicht) und eine niedrigere Höhe. So bekam ich wesentlich mehr, aber kleinere Würfel, die sehr gut zur Größe anderer Plätzchen passen. Statt Marillenmarmelade habe ich Blutorangengelee mit Zimt benutzt, was ebenfalls sehr gut passt.

Berta

Super lecker - der Aufwand lohnt sich allemal! Alle, alle, alle sind begeistert! Ganz großartiges Rezept!
Vielleicht sollte man den Backofen nicht am Anfang anstellen - die Zubereitung dauert doch einige Zeit. Und auch die Füllung muss man nicht am Anfang machen - das reicht, wenn man schon die erste Schicht im Ofen hat. Dann bleibt sie auch flüssig bis zur Verarbeitung.