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Oh Tannenbaum!

Bis zu 29 Millionen Weihnachtsbäume stehen bald wieder in deutschen Wohnzimmern. Die meisten stammen aus Plantagen – und haben oft eine Giftdusche hinter sich. Doch es gibt Alternativen: Öko-Bäume oder Bäume aus regionalem Anbau.

Bis in die Fünfzigerjahre stammten Weihnachtsbäume „von drauß‘ vom Walde“. Das ist lange her: Heute kommen 80 Prozent der Christbäume aus Plantagen. Mit den Plantagen kamen auch Gifte, Dünger und damit die Belastung von Böden sowie von Grund- und Oberflächengewässern. Beim Anbau eingesetzt werden Breitband-Insektizide gegen Rüsselkäfer und Sitkalaus, Herbizide wie Glyphosat gegen konkurrierende Gewächse, Mineraldünger für einen gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- und Blaufärbung.

Es geht aber auch anders, und zwar mit Bäumen aus ökologischen Kulturen. Dort sind synthetische Dünger und Pestizide tabu. Die Umweltorganisation Robin Wood aktualisiert jedes Jahr ein Verzeichnis mit Erzeugern, deren Bäume mit Bioland-, Naturland-, Demeter- oder FSC-Siegel ausgezeichnet sind, und veröffentlicht sie unter www.robinwood.de. Eine weitere Alternative sind Bäume von örtlichen Forstbetrieben. Sie bieten natürlich erzeugte Weihnachtsbäume an, die etwa beim Durchforsten anfallen. // sb

Erschienen in Ausgabe 12/2014
Rubrik: News

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