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Agrarreform 2020: Die EU fragt ihre Bürger

 

Wie stehen die EU-Bürger zur Agrarpolitik? Was ist ihnen dabei wichtig? Das will die europäische Kommission wissen und hat dazu eine Online-Befragung initiiert. Bis 2. Mai kann jeder daran teilnehmen. Das Resultat soll in die kommende Agrarreform 2020 einfließen.

Auch wenn in einigen Fragen Umweltziele wie Arten-, Klimaschutz und Luftreinhaltung gegeneinander ausgespielt würden, ruft der Naturschutzbund Nabu zur Teilnahme auf. Das aktuelle System verteile das Geld nach dem Gießkannenprinzip und nicht nach konkreten Leistungen für Natur und Tierwohl. Das habe katastrophale Folgen: Wegen der Intensivierung der Landwirtschaft „sterben uns die Arten unter den Händen weg“.

Auch der EU-Abgeordnete der Grünen, Martin Häusling, appelliert, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Zur Befragung

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Rubrik: News

Kommentare

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Jürgen Niehaus

ich finde es einen Skandal, dass die Agrarpolitik seit Jahren wissentlich den bekannten mehrheitlichen Wunsch der Bevölkerung nach lebenswürdigen Umständen in den Ställen und weniger Gift auf den Äckern in ihrem Handeln viel schwächer berücksichtigt, als die Wirtschaftsinteressen. Die Agrarpolitik zeigt kein Interesse an menschlich-ethischen Gesichtspunkten, obwohl die Bürger das von ihr erwarten.

Bianca

Obwohl ich allein erziehende Mama von zwei kids bin versuche ich zu 80% bio einzukaufen....wenn möglich demeter, da hier auch Kriterien beachtet werden, die dem Schutz des ganzen Ökogleichgewichts dienen. Mir ist wichtig, dass meine Kinder ohne Gentechnik, Insektizide, Pestizide, Fungizide, Hormone, Fleisch aus Massentierhaltung oder sonstige Umweltgifte groß werden. Und ich will es auch nicht in meinem Organismus haben. Am liebsten wäre es mir, wenn alle nur noch biologisch und nach demeter Kriterien anbauen würden. Wenn jeder besser überlegen würde, was und wieviel er auf dem Teller wirklich braucht und das, was dann dabei heraus kommt für alle bezahlbar wäre. Das alles in verpackungsfreien Supermärkten oder von Kleinbauern direkt vom Feld in den Korb ohne noch mehr Müllberge oder Plastik in Ozeanen und Tieren, die wir hinterher wieder essen....das wäre mein Wunschkonzert. Ein Planet, der weder ausgebeutet noch vergiftet noch zugemüllt wird wegen kleiner Scheinchen und runder Hartmetallmünzen. Das ist so wie es jetzt ist nicht sehr intelligent.

peter Kegler

Ich wünsche mir von der EU, dass mehr für die kleinen Bauern, insbesondere für die Bio-Bauern, getan wird. Mein Eindruck ist, dass die ganzen Förderungen an die Großbauern gehen, die jedoch viel mit Pestiziden arbeiten. Ständig werden die Grenzen für Pestizide erhöht, der Verbraucher bleibt auf der Strecke. Damit muss Schluss gemacht werden.
Ich wünsche mir eine nachhaltige Landwirtschaft, damit die Böden und das Wasser nicht weiter vergiftet werden. Auch bin ich gegen die Verwendung von Glyphosat und Massentierhaltung und Monokultur. Ich möchte mich von natürlichen, nachhaltig produzierten Lebensmitteln ernähren, die möglichst frei von Genmanipulation, Pestiziden, Herbiziden und Chemie sind. Ebenso wichtig ist mir der Artenschutz, das Tierwohl und die gerechte Entlohnung der Landwirte.

Fred Cramer

Es sollten nur diejenigen Bauern, vor allem kleinere Betriebe, Subventionen erhalten, welche die Umwelt schonen und die Natur erhalten und nicht mit Giften, synthetischen Düngern und zu viel Gülle sowie Hormonen und Medikamenten die Umwelt belasten und zerstören. Nur die Produktion von gesunden gift- und gentechnikreien Lebensmitteln sollte unterstützt werden. Darüber hinaus sollte Massentierhaltung nicht mehr unterstützt werden, sondern nur artgerechte Tierhaltung.

Tommy pengpeng

ich wuensche euch, dass ihr lest. in buechern von schlauen menschen. dann wird euch ihre politik egal werden und ihr aus eurem garten leben.

Jan Düspohl

Die Umfrage ist für den normalen Eu Bürger viel zu kompliziert. Von vielen Fragen dort höre ich zum ersten Mal ohne Hintergrund Informationenzu haben

j. haverkamp

Wieso ist es nicht selbstverständlich, dass Umwelt und Lebensmittel möglichst biologisch rein sein müssen für die Gesundheit aller und nicht chemisch oder gentechnisch verseucht und verändert (ohne die Folgen daraus zu kennen)?
Wann werden diejenigen, die entscheiden können, merken, dass man Geld nicht essen kann?

Drake

Für unsere Kinder/Kindeskinder/Zukunft ist es unumgänglich, gänzlich auf die bio-landwirtschaft umzustellen. Es ist bereits 5 vor 12 !

Alexander Höfer

Lokale Kleinbauern stärken

Imke Zwoch

Hab mich durch die Umfrage durchgeackert bis zu dem Link zur Info über geplante Änderungen. Der funktionierte nicht, und als ich zurückgehen wollte, flog ich aus meinem Formular raus. Alles umsonst, frustrierend

frauke bartels

Wünsche grds. Abbau der Förderung der 'normalen' Agrarwirtschaft und höhere Förderung der Biolandwirtschaft. Verstärkte Förderung von Familienbetrieben und weniger Förderung von Großbetrieben. Spezielle Förderung von Anlegen von Knicks u.a. Biotopen.

J. Kühn

Niemand braucht sich mehr wundern, wenn die Menschen, vor allem junge Menschen, schon frühzeitig Allergien und Autoimmunerkrankungen entwickeln, in einem Ausmaß, wie es so noch nie zuvor war! Trotz aller labortechnischen Nachweise über die krankmachende Wirkung beim biologischen System Mensch, wird mit überdüngten Böden, Hormonen und Antibiotika im Tierfutter, unverantwortlichem Pestizideinsatz, schon frühzeitig jegliches Immunsystem geschädigt. Ich fordere und erwarte eine stärkere staatliche Förderung der biologischen Landwirtschaft mit entsprechenden Hilfestellungen und Anreizen zur Umstellung sowie einen festgeschriebenen, kontrollierten, schrittweisen Rückzug der Chemiebomben auf unseren Feldern, Plantagen und in der Viehzucht.

Veronika Kraft

Ich wünsche mir, dass ausschließlich Biobauern und Umstellbetriebe gefördert werden. Das dient der Gesundheit und schont die Umwelt.

Dorothea Basse - Sklenar

Gesunde,giftfreieund ausreichende Ernährung ist ein so elementares Grundbedürfnis der Menschen ,dies zu gewährleisten sollte die. wichtigste Aufgabe jeder humanen Regierung. Es ist soviel Nahrungsüberschuss da und kein Mensch müsste verhungern,würde mit Nahrungsmittel nicht spekuliert! Die Würde jedes einzelnen Menschen wird durch eine gesunde Ernährung aufrecht erhalten. Giftstoffe und Rückstände von Düngemittel gehören nicht in Nahrungsmittel. Ünterstützung nicht nur den Großbauern sondern jedem,sondern vorallem den Kleinbauern.

Eleonore Roth

Ich wünsche mir, dass alle mit der Umwelt verantwortungsvoll umgehen, dass alle Tiere artgerecht leben können, dass Plastik weitgehend verschwindet und nicht in den Meeren landet und somit die Meerestiere gefährdet.

Bauer

Es wird Zeit wieder mehr für gesundes Leben zu tun nicht nur "den Fortschritt pflegen". Sowohl was Essen angeht sondern auch Bewegung, gesunde Luft (Autoabgase usw.). Konzerne haben zuviel Macht.

johanna dorothea Boender

Die Bauern müssen für Ihre Arbeit angemesen bezahlt werden und biologische Landwirtschaft sollte gefördert werden. So können die Böden wieder etwas gesunden, die Bienen könnten dank Glyphosat-Verbot regenerieren und unsere Naturressourcen geschontt werden. Zudem muss die dieses unsäglich grausame Tierleid in der Massentierhaltung aufhören. Ich wünsche mir biologische Regularien für einen achtsamen Umgang mit unserer Natur. Hier könnte die EU zu der Verantwortung stehen, die sie gegenüber den Bürgern hat und ein Zeichen setzen.

Koch Monika

Ich möchte das die Biobauern viel mehr unterstützt werden. Nicht die großen die schon genug haben. Die Vielfalt soll erhalten bleiben. Unsere Böden sind schon genug gespritzt mit Gift es reicht. Wenn schon unbedingt Fleisch gegessen werden muss dann bitte weniger und nur gute Qualität.

Pamela Kloppenborg

Es gibt nicht für alles Substitute, wie die Industrie uns suggeriert. Sehr oft sollte die Haltung Verzicht heißen: Verzicht oder zumindest viiiiieeel weniger Fleisch, bewußter einkaufen, weniger Fertigprodukte etc.

Spraul, Rita

Ich wünsche mir, dass der Beruf des Bauerns mehr Achtung in der Gesellschaft erfährt. Dass er einen faiern Preis für seine Produkte erhält.
Ich wünsche mir auch, dass es selbstverständlich ist nachhaltig, biologisch zu wirtschaften. Weg mit Monokulturen und Massentierhaltung!

K. Jeske

Habe gerade an der Befragung teilgenommen. Ich hab, glaube ich, über eine Stunde dafür gebraucht. Dachte es ginge schneller. Wenn ich das vorher gewußt hätte, hätte ich ein anderes Mal daran teilgenommen.
Also: Nehmt bitte zahlreich teil. Und tut es dann, wenn Ihr mal genug Zeit übrig habt und nicht schnell mal nebenbei.

Zum teil fand ich die Fragen und die zur Auswahl stehenden vorgegebenen Antworten allerdings ziemlich einseitig und uneindeutig, oft war unklar, was sich genau dahinter verbirgt. Und es fehlten mir auch einige Antwortmöglichkeiten...

Monika Hesse

Ich wünsche mir von der EU, dass mehr für die kleinen Bauern, insbesondere für die Bio-Bauern, getan wird. Mein Eindruck ist, dass die ganzen Förderungen an die Großbauern gehen, die jedoch viel mit Pestiziden arbeiten. Ständig werden die Grenzen für Pestizide erhöht, der Verbraucher bleibt auf der Strecke. Damit muss Schluss gemacht werden.
Das Ackerland muss auch besser vor den Ankauf Großindustrieller geschützt werden. Das treibt die Preise in die Höhe und unsere Bauern können kaum noch die Pacht bezahlen. VOR ALLEM MÜSSEN DIE BIO-BAUERN MEHR UNTERSTÜTZT WERDEN. Ich wünsche mir eine VERBRAUCHERFREUNDLICHE BIOPOLITIK. Die Agrarpolitik muss grundlegend geändert werden.

Ilka

Vordringlich: Dass die Verunreinigung des Meeres mit Plastik endlich so weit eingeschränkt wird, dass das elendige Verenden von Meerestieren aufhört. Unsere Plastikverpackungen sind ein unnötiger Wahnsinn - und das gilt auch für die BIO-Hersteller. Bei der zunehmenden Kreuzfahrtmanie ist es wohl auch angebracht, deren Entsorgungen zu prüfen. Abgesehen davon sollten Letzere sich von den Häfen fernhalten, damit Venedig etc. eine Überlebenschance bekommt.

thomas fischer

Es darf zu keinen weiterenen Monopolisierungen in der Landwirtschaft zuungunsten der regionalen Erzeuger kommen! Regionalität bedeutet Rentabilität, Ressourcenschonung und auch Identität! Es kann nicht sein, dass Patente auf Lebensmittel wie veränderte Nutzpflanzen gewährt werden, die letztlich einigen wenigen Agrarkonzernen gehören! Die Erhaltung / Förderung der Artenvielfalt und der Schutz der Bienen soll Priorität haben! Es darf nicht dazu kommen, dass nur noch fertilitätsgehemmtes Getreide gekauft oder resistenzgezüchtete Bienen geleast werden müssen! Grundlage dazu ist Umdenken / Erziehung über unsere Ernährungsgewohnheiten hin zu Weniger (Fleisch), aber Hochwertiger und Diverser.

Angelika Paul

Die Umfrage ist nicht einfach.
Ich hoffe aber, dass jede und jeder trotzdem daran teilnehmen wird. Ich finde es wichtig, dass die bäuerliche Landwirtschaft mit all ihren günstigen Auswirkungen auf Natur und Umwelt gestärkt wird.

Mia-Irene

Ich wünsche mir einen achtungsvollen Umgang mit Mutter Erde. Daß wir sehen können, wie sie uns jeden Tag beschenkt. Daraus ergibt sich, der "Industrialisierung" des Bodens und der Tiere (Massentierhaltung) Einhalt zu gebieten. Mehr Fläche für ökologische Landwirtschaft, wertschätzender Umgang mit unserer Umwelt/ Mitwelt: was sind wir bereit auch zurückzugeben? um den Bodenreichtum zu fördern? Die Erde ist nicht etwas, was wir einfach ausbeuten können, es geht vielmehr darum, sie als Partnerin zu sehen, zu würdigen und mit ihr zusammenzuarbeiten für unser aller Wohl (Erde, Tiere und Mensch)!

Ulrich Sondermann

Glyphosat ist wie viele andere s.g. Pflanzenschutzmittel krebserregend. Ich bin Garten und Landschaftsbauer und habe früher leider viel Kontakt mit diesem Gift gehabt. Mittlerweile wird dieses Zeugs in meinem Umfeld nicht mehr verwendet - Gott sei Dank. Kleingärtner hauen den Stoff aber tonnenweise als Round Up unkontrolliert in den Boden, die professionellen sind mittelweile mehr oder weniger von dem Zeugs abhängig, da das Saatgut nicht widerstandsfähig gegen Schädlinge aller Art ist und wir fragen uns warum bei uns die Krebsrate so hoch ist.....Man sollte der Industrie die Handschellen anlegen- oder den Säcken das Zeugs in den Kaffee kippen. Angeblich ist das ja unschädlich.

Daniel

Als Landwirt nehme ich zur Kenntnis mit wieviel Unwissenheit und gleichzeitig intensiven Emotionen die Menschen hier mitreden.
Verseuchte Äcker... unwürdige Tierhaltung.....blabla. Jeder von uns ist mitverantwortlich. Landwirtschaft erzeugt das, was der Mensch am Ende kauft . Punkt. Solange die großen Discounter die Produzenten und die Zwischenstufen preislich gegeneinander ausspielen und der Verbraucher ins seiner Wohlstands-Ohnmacht verharrt, wird sich nix ändern. Und Entschuldigung wenn ich offen spreche: die Menschheit ist viel zu faul, um die Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten zu überdenken und kritisch zu hinterfragen.
Da müsste man ja selbst den Hintern hochkriegen. Ich würde gern hochpreisige, tolle Bioprodukte produzieren. Allerdings fehlt es an kontinuierlicher Abnahme und der zu erzielende Preis ist lachhaft gering.
Ich wünsche mir Landwirtschaft OHNE staatliche Regularien und OHNE verzerrende Subventionen. Der einzige Grund, warum es das bis heute nicht gibt, funktioniert paradoxerweise perfekt: eine satte Gesellschaft mit vollem Bauch quakt nicht rum.

Lars Eckert

So kann es nicht weitergehen. Wir hätten Nahrung für 12 Milliarden Menschen wenn wir diese ölologisch anbauen würden aber vergiften für die die schon da sind den Planeten.

Meli

Ich möchte eine neue Sichtweise auf die Landwirtschaft. Wo kommen wir hin, wenn immer mehr Nitrate in unser Grundwasser kommen, wir mit Giften unsere Äcker bestäuben, überdüngen und vieles mehr. Weg mit,den Monokulturen! Wir brauchen Vielfalt, ein Programm EU weit, für unsre Bienen. Schluss mit der massentierhaltung, wenn die Menschen jeden Tag günstiges Fleisch essen wollen....dann sollte dagegen angegangen werden. Der Effekt ist so riesig auf unsere Umwelt, würden viele auf etwas verzichten. Mehr Natur, mehr Bio, mehr Natürlichkeit...

Becht

Wir wünschen, daß die Bauern dazu veranlaßt werden, noch mehr auf Biologische Landwirtschaft umzustellen. Wir akzeptieren keine schädlichen Spritzmittel jeglicher Art. Wir wollen keine Genmanipulation und keine unwürdige Tierhaltung. Landwirtschaft wie sie früher bei Großvater üblich war ist nötig. Da war bereits alles ökologisch!!!

Rita Kees

Ich wünsche mir eine nachhaltige Landwirtschaft, damit die Böden und das Wasser nicht weiter vergiftet werden. Auch bin ich gegen die Verwendung von Glyphosat und Massentierhaltung und Monokultur. Ich möchte mich von natürlichen, nachhaltig produzierten Lebensmitteln ernähren, die möglichst frei von Genmanipulation, Pestiziden, Herbiziden und Chemie sind. Ebenso wichtig ist mir der Artenschutz, das Tierwohl und die gerechte Entlohnung der Landwirte.

A.Kern

Wir mich ist es sehr wichtig das wieder die Kleinbauern gefördert werden und endlich die Massentierhaltung aufhört.
Ebenso gehört endlich das Pestizid Glyphosat verboten. Es muss wieder mehr auf Artenschutz gesetzt werden. Uns sterben viele Tiere und Pflanzen aus.

Helga und Han-Georg Hoff

Wir wünschen eine möglichst nachhaltige Landwirtschaft ohne Gift und übermäßige Düngung und eine tiergerechte Viehhaltung ohne Gewinnstreben als oberste Priorität. Spezielle Beispiele: keine Tiertransporte quer durch Europa, und das auch noch subventionert, keine Schredderung von Küken, kein Schnabelkürzen.

Karl Josef Knoppik

Wir benötigen endlich eine radikale Wende in der Agrarpolitik, nämlich weg von der hochsubventionierten, bauern-, verbraucher- und umweltfeindlichen Intensivlandwirtschaft - hin zu einer ressourcenschonenden, kleinstrukturierten, die biologische und genetische Vielfalt sichernden Form der Landbewirtschaftung. Absolute Priorität sollte dabei dem besonders umweltfreundlichen ökologischen Landbau zukommen! Er schützt Luft, Böden und Wasser wirksam vor Schadstoffen, wie Nitrat, Pestiziden und anderen "Segnungen" der konventionellen Landwirtschaft. außerdem trägt der Ökolandbau ganz wesentlich zum Klimaschutz bei! Durch die dabei angewandte, flächendeckende Kompostierung und ständige Humusbildung werden Unmengen an CO² gebunden! Darüber hinaus kann der ökologische Landbau durch die Fruchtbarkeit seiner Böden die Ernährungsgrundlage der Weltbevölkerung sicherstellen!

Antonie G.

ich erwarte für die Zukunft, dass Schluss ist mit der gesamten Massentierhaltung, dass keine Kücken mehr geschreddert werden und Hühner Freigang haben ebenso wie Schweine, dass Kälber wieder bei ihren Müttern aufwachsen können, dass Rinder ihre Hörner behalten und wieder auf die Weide dürfen, dass die Böden nicht ständig mit Gülle überdüngt werden sondern mit Terra Preta bearbeitet werden und dass verstärkt auf biologische Düngung gesetzt wird also keinerlei Pestizide mehr verwendet werden und die Biobauern mehr Unterstützung bekommen, den Menschen, Tieren und der Natur zuliebe....

Rainer Nienhüser

Ich wünsche mir eine flächendeckende Einführung des
Wirtschaftens nach Demeter-Richtlinien. Insbesondere
sollte in den osteuropäischen Ländern, dem Balkan, …
damit sofort begonnen werden, damit die Konzerne der
Agrarindustrie die dort noch vorhanden kleinen Strukturen
nicht zerstören. Eine saubere Landwirtschaft bedeutet
eine Verbesserung der Lebensqualität – eine regionale
Versorgung der Menschen mit gesunden Lebensmittel,
Erhaltung einer intakten Natur und eine Erhöhung des
Lebensstandards. Damit ist sie auch ein Instrumentarium
für die Entwicklungshilfe zur Verwirklichung von Lebens-
grundlagen, fairem Handel, Eindämmung des Hungers, …
Ich möchte für die Zukunft gewährleiste wissen, dass
Gesetze von Volksvertretern in Zusammenarbeit mit
unabhängigen, integeren Fachleuten geschrieben werden,
im Interesse der Bürger und nicht für und von Konzernen
der Agrarindustrie.
Ich wünsche mir u. a. auf dem Sektor der Landwirtschaft
eine offensive Außen- bzw. Entwicklungspolitik der EU.
Herr Müller: - „Marshallplan für Afrika“- finde ich gut !

Ursula Utech

Ich verlange von der EU Politik, dass sie zum Wohl der Menschen, Tiere und der Natur handelt. Die Interessen der Firmen wie Monsanto und Co. , die Massentierhaltung, die Verunreinigung unseres Wassers, Bodens und der Luft, die umweltzerstörende Landwirtschaft sollen mit aller Härte unterbunden und geahndet werden. Die ökologische Landwirtschaft muss finanziell stark unterstützt werden und Billigfleisch aus nicht artgerechter Tierhaltung muss vom Markt. Wer umweltbewusst lebt soll nicht mehr Geld dafür aufwenden müssen, es müssen die bezahlen, die unsere Umwelt und Natur zerstören!!!!!! Eine Agrarwende ist schon lange überfällig.

Ulrich Wegmann

Keine industrielle Landwirtschaft mit Monokultur und Glyphosateinsatz. Umschichtung der Förderung zum Bioanbau. Deutliche Anhebung der Standards für die Tierhaltung. Ziel muss eine Reduzierung der Quantitäten und eine Erhöhung der Qualität der landwirtschaftlichen Produkte sein. Produkte müssen wieder einen Wert haben und nicht nur alles Billigmassenware erzeugt werden.

B. Thieme

Es soll das gefördert werden, was gut für uns und die Umwelt ist. Die Natur ist unsere Lebensgrundlage, und die sollte nicht mit Gift, Genmanipulationen, Überdüngen ... in Gefahr gebracht werden!

r. franke

Für mich ist es sehr wichtig, daß die kleinbauern besser gefördert werden. Speziell die Biobauern. Es müssen alle Gifte, genmanipulierte Pflanzen, sowie die Gülle nicht mehr auf den Äckern und Wiesen verteilt werden. Keine Förderung mehr der industriellen Großlandwirtschaft. Wieder Einführung der drei Felder Landwirtschaft. Verringerung der riesigen Monokuläcker, speziell für die Biogasanlagen.

Alfons Niklaus

Schuss mit der Subventionierung der mörderischen Landwirtschaft, die Tier und Boden zerstört und gnadenlos ausbeutet. Und das nicht nur in Europa, sondern auch in der " dritten Welt " deren Landwirtschaftsstrukturen wir durch unsere Subventionierung unserer Produktion zerstören. Wir rauben den Mensch dort nicht nur, seit Jahrhunderten, ihre Lebensgrundlage , sondern auch ihre Würde, indem wir sie zu Almosenempfängern degradieren.

Josef Bechter

Keine Förderung mehr für industrielle Landwirtschaft, Hochleistungsbetriebe, Turbokuh-Milchindustrie, "Folterställen"... Weg von der Überdüngung von Böden, von Kunstdünger, damit verbundener Vergiftung der Erde, des Grundwassers, verstärkte Förderung von kleinbäuerlicher Landwirtschaft, regionaler Produkte-Lebensmittelversorgung ...

Brita Worm

Mir ist besonders wichtig, dass der Ökolandbau viel stärker gefördert wird. Mir ist besonders wichtig, dass Pestizide, Herbizide, Gülle sukzessive aus unseren Böden verschwinden, dass die Folgekosten, die durch die Ausbringung dieser Substanzen auf den Lebensmitteln deklariert werden und die Subventionen für diese unweltzerstörende Anbauweise gestrichen werden !!!!! Zudem wünsche ich mir, dass die horrenden Folgekosten Monsanto und Co. tragen müssen. Ich wünsche mir VOR ALLEM, dass Massentierhaltung VERBOTEN wird ! und das bis dahin viel strenger kontrolliert und hart geahndet wird, wenn Tiere misshandelt werden.

Janke, Rudolf

keine Verwendung von Kunstdünger, Artenvielfalt bewahren, deshalb Mähen der Wiesen erst Ende des Sommers- Regelung per Gesetz!
Mutterkuh Haltung statt Isolation- Kennzeichnung dieser Milch.
Kein Gülleeintrag in diesen Unmengen

Barbara Saliger

keine Verwendung Kunstdünger
Artenvielfalt: deshalb Mähen der Wiesen erst Ende des Sommers - Regelung per Gesetz!
Haltung der Kälber mit der Kuh statt Isolation - Kennzeichnung dieser Milch