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Vorteil auf den zweiten Blick

Bio-Bauern ernten in der Regel weniger als ihre konventionellen Kollegen. Dass sie damit aber ökonomisch nicht generell schlechter, sondern oft sogar besser dran sind, zeigt ein Langzeitversuch mit ökologischer Baumwolle in Indien.

Obwohl Bio-Bauern 14 Prozent weniger Baumwolle ernten als ihre konventionellen Nachbarn, schnitten beide Systeme ökonomisch betrachtet gleich gut ab. Der Grund dafür: Bio-Bauern haben, weil sie keine Rupie in Chemie oder teures Gentech-Saatgut stecken, 38 Prozent geringere Produktionskosten und deshalb am Ende gleich viel Geld in der Tasche wie ihre konventionellen Kollegen.

Bio-Baumwolle kann also mit weniger Kapital produziert werden, was die Abhängigkeit von Krediten reduziert, heißt es beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau FibL. Das ist ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil für die ökologische Produktion. // sb

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