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Naturland: Nein zu Nano

Naturland hat die Verwendung von Nanomaterialien in seinen Produkten verboten. Der Bio-Verband stößt damit eine Diskussion weiter an, die die Branche seit geraumer Zeit beschäftigt.

„Wir wissen zurzeit zu wenig über die möglichen Umweltauswirkungen von Nanomaterialien und ihre Wirkungen auf den Menschen. Daher hat Naturland im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes die Nanotechnologie als Risikotechnologie eingestuft“, erläutert Hans Hohenester, Öko-Bauer und Naturland-Präsidiumsvorsitzender, die Entscheidung.

Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellt fest, dass von Nanoprodukten Risiken ausgehen könnten. Das EU-Parlament verabschiedete im Juli eine Verordnung zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, die auch Nanomaterialien umfasst. Ab Herbst 2014 sind alle eingesetzten Nanoteilchen auf Verpackungen mit der Bezeichnung „Nano“ anzugegeben.

Trotz der Hinweise auf Risiken werden Nanomaterialien in herkömmlichen Lebensmitteln bereits eingesetzt – etwa als Rieselhilfe in Lebensmitteln wie Salz oder Brühe. Die EU-Öko-Verordnung regelt die Verwendung von Nanoteilchen bislang nicht im Speziellen. Durch allgemeine Vorschriften ist deren Beimengung aber praktisch ausgeschlossen. Demeter verbietet die Nanotechnologie bereits seit 2010. //rb

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