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Wahre „ Fake News“

Stephanie Silber

Verantwortliche Redakteurin Schrot & Korn

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Fake News war der lapidare Kommentar von EU-Agrarkommissar Phil Hogan, als ihn im Januar ein Journalist mit der Aussage konfrontierte, dass es – von staatlichen Stellen bestätigt – in Bio-Lebensmitteln nahezu keine Rückstände von Pestiziden gibt. Im April legte dann die Efsa ihren neuen Bericht vor. Dies ist Hogans „eigene Behörde, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Der Bericht lässt Hogans Aussage selbst zur Fake News werden: Nur 0,7 Prozent der Bio-Proben enthielten Rückstände, die über dem vorgeschriebenen Grenzwert liegen (siehe hier). Peinlich für einen hochrangigen Politiker!

Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau sind öfter mit Ackergiften belastet. Aber auch wenn dies für uns Menschen laut der Behörden nicht akut gefährlich sein soll, ist es dies für Kiebitz, Feldhamster und ihre Freunde umso mehr. Wie dramatisch das Artensterben inzwischen ist, lesen Sie ab hier. Hoffentlich wird Phil Hogan dies nicht auch als Fake News bezeichnen, denn er kann maßgeblich dazu beitragen, unseren Lebensraum mehr zu schützen als bisher: durch eine Agrarwende hin zu einer umweltfreundlichen Landwirtschaft. Dann würde er ganz Europa ein schönes Geschenk zum Tag der Umwelt am 5. Juni machen.

Ihre

Stephanie Silber

 

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