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Was ich liebe, wie ich lebe …

Was ich liebe, wie ich lebe ...

Tagsüber beobachte ich einen Waldkauz, der auf dem Ast der Tanne in Nachbars Garten hockt, gut getarnt durch überhängende Zweige, jedoch nicht so perfekt, dass der Eichelhäher ihn nicht aufstöbert. Dieser mag es gar nicht, einen Rivalen in seinem Revier vorzufinden, ja sogar zwei. Denn der Waldkauz ist Teil eines Paares. Aber nur ein Tier ist jeweils sichtbar auf Beobachtungsposten, das 2. Tier brütet möglicherweise im tieferen Teil der riesigen Tanne.

Bei wärmerer Sonne ab März wagt ein Kauz sich dann schon mal weiter nach vorn auf dem Ast, um sich nach der langen nächtlichen Futtersuche zu entspannen. Dann wird eine hingebungsvolle Pose eingenommen, die Flügel gespreizt, der Kopf schräg gelegt und bei geschlossenen Augen das Licht genossen. Welch ein Glück, welch ein Friede, wenn der Eichelhäher und das sonstige freche Federvieh mal anderweitig beschäftigt ist. Dann kann Kauz es sich doch richtig gut gehen lassen. Und das alles am Rande der Großstadt – ein Geschenk!

Renate Fiedler, Bremen

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Erschienen in Ausgabe 08/2017
Rubrik: Leben&Umwelt

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