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Aus der Branche 02 |2017

Echt Kuh-l (© PR-Material)
(© PR-Material)

Schülerwettbewerb

Alles über regionale Lebensmittel

Wo kommen unsere Lebensmittel her? Was ist das Besondere an heimischen Lebensmitteln? Wie arbeiten die (Bio-)Bauern in der Region? – Beim bundesweiten Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft „Echt Kuh-l!“ geht’s in diesem Jahr um regionale Lebensmittel. Unter dem Motto „Wissen wo’s herkommt – Lebensmittel aus der Region“ können sich Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen mit Aktionen und Projekten beteiligen.

Teilnehmen können Klassenverbände, Kleingruppen oder auch einzelne Schüler. Die Wettbewerbsbeiträge sollen sich informativ und kreativ dokumentieren und kommunizieren lassen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Die Beiträge können als Plakat, Collage, Zeitschrift, Musikvideo oder auch als Inter-netseite, Blog oder als Spiel eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. März. Zu gewinnen gibt es neben den Trophäen „Kuh-le Kuh“ in Gold, Silber oder Bronze auch dreitägige Berlin-Reisen, Tagesausflüge oder Sachpreise. Der „Sonderpreis Schule“ im Gesamtwert von 1000 Euro geht an klassen- und/oder jahrgangs-übergreifende Projekte. Der Schülerwettbewerb „Echt Kuh-l!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit ökologischem Landbau und mit Fragestellungen zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung. Dabei steht jedes Jahr ein anderes Thema im Vordergrund. Weitere Informationen zu dem Wettbewerb und zur Anmeldung gibt es im Internet unter: www.echtkuh-l.de


Spenden

160 000 Euro für Hilfsprojekte

Der Hand in Hand-Fonds hat im vergangenen Jahr Selbsthilfe-Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika mit einer Rekordsumme von mehr als 160 000 Euro unterstützt. Mit dem Fonds möchten die Initiatoren, der Naturkosthersteller Rapunzel und die Deutsche Umwelthilfe, einen Beitrag zu sozialen und ökologischen Verbesserungen leisten. Im vergangenen Jahr wurden unter anderem zahlreiche Initiativen gefördert, die Trainingsangebote im ökologischen Landbau für Bauern in Ländern wie die Philippinen, Indien oder Sri Lanka anbieten. Bildung, Artenschutz oder Wiederaufforstung von Regenwaldgebieten waren weitere Ziele der geförderten Projekte.

www.duh.de/hand_in_hand_fonds.html


Investment

Geldgeber gesucht

Die Naturkostsafterei Voelkel geht einen neuen Weg der Finanzierung: Das Familienunternehmen sucht Investoren, mit deren Hilfe eine Mehrweglinie finanziert werden soll. Die neue Produktionslinie soll einen effizienteren und schonenderen Umgang mit natürlichen Ressourcen gewährleisten. Interessierte können über die Internetseite des Finanzpartners Finnest, einer Crowdinvesting-Plattform, in Voelkel investieren und sich so an den erwarteten Erträgen aus der neuen Mehrweglinie von Voelkel beteiligen.

www.finnest.com


people4soil LogoAktion

Boden schützen

Mehr als 25 000 EU-Bürger haben bereits die Kampagne People4Soil unterstützt und somit für ein europäisches Bodenschutzgesetz unterschrieben. Das von der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) gestartete Petitionsverfahren möchte bis September europaweit eine Million Unterschriften sammeln, um zu erreichen, dass die EU-Kommission das Thema Bodenschutz auf die Agenda nimmt. Böden liefern Lebensmittel, binden Kohlenstoff, speichern Wasser und bieten Tieren ein Zuhause. Dennoch werden sie versiegelt, vergiftet und verdichtet. Ziel von People4Soil ist es, dass der Boden als eine entscheidende strategische Ressource Europas anerkannt wird.

www.people4soil.eu

Erschienen in Ausgabe 02/2017
Rubrik: Leben&Umwelt

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Micha

Ich finde, die Aktion „Echt Kuh-l!“ geht bei dem Thema Regional nicht weit genug. Sätzen wie "Regional ist das neue Bio" sollte man entschieden entgegentreten. Z.B. bewahrt Regional ohne Bio keineswegs die biologische Vielfalt, denn z.B. das Gift auf den Feldern vor meiner Tür ist persönlich mein größtes Problem, wenn mal wieder alle meine Bienenvölker tot sind.
Ich kann dem regionalem Giftbauern nichts abgewinnen und würde lieber vom Bio-Bauern weiter weg kaufen. Auf Deutschlands Feldern sterben gerade die Bestäuberinsekten aus. Leute, kauft nur noch Bio, wenn möglich regional, aber laßt nicht zu, dass Euer Geld am Ende bei Bayer und Co landet.