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Ackern mit Begeisterung

Sie pflanzen Tomaten, schöpfen Käse, wiegen Saatgut ab. Einige Tausend Menschen mit Behinderungen arbeiten in Bio-Betrieben – und bereichern sie. Unser Autor Leo Frühschütz hat sich umgesehen.

Perspektiven - Soziale LandwirtschaftAkkurat führt die Hand das Messer, nimmt die drei Zentimeter langen, hellgelben Stifte und wirft sie in eine Schüssel. „Werden das Pommes?“ Die Antwort kommt prompt, flankiert von einem mitleidigen Blick: „Das sind doch keine Pommes“, erklärt Verena. „Das sind besondere Rüben, die kommen in die Suppe.“ Die Suppe ist ein bio-zertifiziertes Schulessen, frisch gekocht in Hohenfried, einem Ortsteil von Bayerisch Gmain, einer kleinen Gemeinde in den Berchtesgadener Alpen.

Hohenfried ist darüber hinaus Heimat für 46 Kinder und Jugendliche sowie 155 Erwachsene mit individuellen Begabungen. Man könnte auch „Menschen mit geistiger Behinderung“ sagen. Doch in Hohenfried hat man sich inzwischen von dem Begriff „Behinderung“ verabschiedet. „Weil er eingrenzt und unsere Wahrnehmung behindert. Weil wir dann nur die Behinderung sehen und nicht den Menschen: mit seinem ganzen Wesen, seinen Eigenarten, Möglichkeiten und Begabungen“, heißt es in der Image-Broschüre der Einrichtung.

Steffen Neumann setzt auf diese Begabungen. Der erfahrene Bio-Koch leitet die Abteilung Lebensmittelveredelung in Hohenfried. Er verfügt nicht nur über eine topmoderne, bio-zertifizierte Großküche. Darin arbeiten auch, konzentriert und mit Freude ein Dutzend Menschen mit Handicap. Küchenchef Neumann kennt die Vorlieben seiner Mitarbeiter.

Er weiß, wer gerne spült, wer lieber schnippelt oder mit Begeisterung den Fleischwolf füttert, und er versucht, seine Leute entsprechend einzusetzen. „Timo schält am allerliebsten Knoblauch, kiloweise“, stellt Neumann einen jungen Mann vor. Der sieht nur kurz auf und widmet sich gleich wieder den Zehen auf dem Brett vor ihm. Die Arbeit braucht jetzt seine volle Konzentration. Mehr als 2 000 Portionen Schulessen kochen Timo, Verena und ihre Kolleginnen und Kollegen in Hohenfried jede Woche. Sie beliefern Bio-Hotels und produzieren Aufstriche, die in Bio-Läden in und um München verkauft werden. „Hohenfried Genussfreuden“ – der Markenname der Produkte ist Programm.

Arbeit und Betreuung

Die Lebensmittelveredelung in Hohenfried bildet zusammen mit zehn anderen Abteilungen eine Werkstätte für behinderte Menschen (WfbM) – so lautet die amtliche Bezeichnung. Werkstätten gibt es in fast allen Landkreisen und Städten Deutschlands. Sie bieten Menschen mit Handicap, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht unterkommen, Arbeit und Betreuung in einer behütenden Atmos-phäre. Sie finanzieren sich zum Großteil über Gelder der Sozialhilfeträger, müssen sich aber mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf dem freien Markt behaupten. Bundesweit gibt es über 700 Werkstätten, die zusammen rund 280 000 Arbeitsplätze bieten.

Landwirtschaft oder Gartenbau betreiben rund 150 dieser WfbM. Zwei Drittel von ihnen sind bio-zertifiziert, darunter fast alle großen Betriebe. Sie gehören etwa je zur Hälfte Demeter und Bioland an, einige auch Naturland.

Der Bezug der Demeter-Höfe zur sozialen Landwirtschaft ist historisch gewachsen: In der Anthroposophie Rudolf Steiners spielt der Umgang mit Seelenpflege-bedürftigen Menschen eine große Rolle. Schon in den 20er- und 30er-Jahren entstanden daraus Lebensgemeinschaften, in denen Menschen mit Behinderungen und ihre Betreuer wie in einem Dorf zusammenlebten. Der Kinderarzt Karl König gründete außerdem 1939 die erste von weltweit über 100 Camphill-Gemeinschaften, die ebenfalls auf der anthroposophischen Heilpädagogik aufbauen. Biologisch-dynamische Landwirtschaft und Gartenbau waren ein wichtiger Bestandteil solcher Konzepte.

kochen in Hohenfried (Foto: Kurt Michael Westermann)

Ran ans Gemüse: In Hohenfried kochen Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam. (Foto: Kurt Michael Westermann)

Selbstvertrauen tanken

Immer wichtiger wird die Wiedereingliederung von Menschen, die psychisch erkrankt sind oder aus einer Krise wieder den Weg zurück in den Alltag finden müssen. In den letzten zehn Jahren haben sich die Arbeitsausfälle wegen psychischer Erkrankungen in etwa verdoppelt. Bei deren Rehabilitation arbeitet die Fairhandelsgenossenschaft dwp in Ravensburg mit der Bruderhaus-Diakonie zusammen. Rund 50 Beschäftigte füllen Tee, Reis und Zucker ab, etikettieren Kaffee, konfektionieren Geschenkpakete und lernen in einer Übungsfirma alle Tätigkeiten eines Großhändlers– von der Auftragsannahme bis zur Rechnungsstellung.

Grüne Werkstätten

Zahlreiche Demeter-Höfe engagieren sich auch heute in der Betreuung Bedürftiger. Zu den bekanntesten Lebensgemeinschaften gehören der Bauckhof in Stütensen, die Höhenberger Werkstätten östlich von München oder die Fleckenbühler Suchthilfe, deren Käse in hessischen Bio-Läden zu finden ist.

Insgesamt betreiben rund 110 an der anthroposophischen Heilpädagogik orientierte Einrichtungen auch soziale Landwirtschaft, allerdings nicht alle in Form einer anerkannten WfbM.

Bioland-Mitglieder sind vor allem Werkstätten von Diakonie, Caritas oder überkonfessionellen Trägern. Sie haben meist in den 90er-Jahren den Betriebszweig Landwirtschaft ausgebaut und sich dabei für eine Bio-Zertifizierung entschieden. Wie auch viele große Demeter-Lebensgemeinschaften verarbeiten sie ihre Erzeugnisse selbst und verkaufen sie im eigenen Dorfladen und gelegentlich in Bio-Läden in der Region. Nur wenige vertreiben darüber hinaus, meist über regionale Großhändler, etwa der Kiebitzhof bei Gütersloh oder Hephata in Hessen. Bekanntester Naturland-Betrieb ist die Hoffnungstaler Stiftung in Brandenburg. Sie vermarktet die Milch ihrer vier Bio-Höfe bundesweit unter der Marke Lobetaler Bio. Ebenfalls bei Naturland ist der Bio-Hof Aga, den die Lebenshilfe Gera betreibt. Sie hat eines der größten Bio-Gewächshäuser Europas errichtet. Dort bauen 42 Menschen mit Handicap Tomaten und Gurken an.

Tomaten wachsen auch in Hohenfried: Außerdem kultivieren Gärtnerin Sabine Riedl und ihre Mitarbeiter noch Salate, Teekräuter, Bohnen und diverses Gemüse, alles Demeter-zertifiziert. Neben den Gewächshäusern stehen Himbeeren und Johannisbeeren.

Die meisten Erzeugnisse sind für den Eigenbedarf des Dorfes bestimmt. Im Frühjahr verkaufen sie Tomatensetzlinge über die Bio-Läden der Region. Ein Gewächshaus steht voller Chili-Büsche, deren feurige Schoten zu „Zündstoff“ verarbeitet werden, so heißt die Chilisauce, die Hohenfried anbietet.

Jetzt drängt Sabine Riedl zur Arbeit, die Mittagspause ist fast zu Ende. „Wir haben aber noch drei Minuten“, protes-tiert eine Mitarbeiterin. „Die Zeit brauchst Du auch, um Stiefel und Jacke anzuziehen“, gibt die Gärtnerin gelassen zurück und teilt ein: Elisabeth und Christiane gehen jäten. Klaus und ein Kollege schnappen sich die Schubkarre und karren Kompost ran, den Frank in das Beet neben den Gewächshäusern einarbeitet. Und Andreas macht das, was er jeden Tag nach der Mittagspause macht. Er nimmt sich den großen Besen und kehrt. Eine Stunde später präsentiert er mit großer Geste den Boden: alles sauber.

„Für mich ist diese Zusammenarbeit eine unwahrscheinliche Bereicherung“, sagt Sabine Riedl. „Jeder meiner Mitarbeiter hat auf seine Art etwas ganz Liebenswertes und Eigenes. Alles kommt immer eins zu eins rüber, völlig unverstellt. Die Freude, wenn sie glücklich sind, alles was sie bedrückt und auch das Mürrische, wenn sie einen schlechten Tag haben.“ Den nimmt die Gärtnerin hin, so wie schlechtes Wetter. Das spüren ihre Mitarbeiter übrigens. „Wenn das Wetter umschlägt, wenn Schnee kommt, dann merke ich das bei Einigen schon am Tag vorher an ihrem Verhalten.“

Hohenfried Bäckerei (Foto: Kurt Michael Westermann)

In der Hohenfrieder Bäckerei werden Bio und Genuss nach eigenen Rezepten verbunden. (Foto: Kurt Michael Westermann)

Was ist was? Kleines Glossar

Soziale Landwirtschaft

Oberbegriff für alle sozialen Leistungen, die die Landwirtschaft erbringt. Dazu zählen neben der Betreuung von Menschen mit Behinderungen auch Bildung auf dem Bauernhof sowie Altenpflege. Auch die solidarische Landwirtschaft (CSA), bei der ein Hof sein soziales Umfeld mit Lebensmitteln versorgt und das Umfeld dafür die nötigen finanziellen Mittel bereitstellt, leistet soziale Arbeit.

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

Hier arbeiten Menschen mit Handicap, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keinen Platz finden. Sie werden in den Werkstätten angeleitet und betreut.

Integrationsfirmen

funktionieren wie normale Unternehmen und stehen im gesellschaftlichen Alltag. Sie stellen 25 bis 50 Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Behinderung zur Verfügung.

Außenarbeitsplätze

sind Arbeitsstellen für Menschen mit Handicap in ganz „normalen“ Unternehmen, meist mit einer WfbM als Partner.

Lebensgemeinschaften

Menschen mit Behinderungen und ihre Betreuer leben und arbeiten wie in einem kleinen Dorf zusammen – mit gleichen Rechten und Pflichten.

Wandel der Werkstätten

Landwirtschaft war in WfbM früher selbstverständlich, in den 1960er-Jahren ging sie jedoch zurück und die Werkstätten verlagerten sich stärker auf handwerkliche Produkte und Fertigungen.

Etliche Bio-Firmen arbeiten mit solchen Werkstätten zusammen. Ihre Mitarbeiter packen beispielsweise einzelne Tees und Gewürze der Marke Lebensbaum ab und auch einen großen Teil der Seifen von Speick. Sie fertigen die Gehäuse der KoMo-Getreidemühlen oder drechseln die Deckel für die Cremetiegel von Aiomyth. Die Bingenheimer Saatgut AG hat für das Abwiegen und Abpacken ihrer Samen Menschen der benachbarten Lebensgemeinschaft Bingenheim angestellt. Der Öko-Waschmittelhersteller Sonett beschäftigt Mitarbeiter der Camphill Werkstätten Lehenhof. Manche Unternehmen verfolgen einen eigenen sozialen Ansatz ohne Werkstätten, bei Werkhaus beispielsweise haben 15 Prozent der Beschäftigten körperliche oder seelische Einschränkungen.

Integration und Inklusion

Ein weiteres Modell, Menschen mit Handicap ins Arbeitsleben zu integrieren, verfolgen die Integrationsfirmen. Ihre Träger sind wie bei den Werkstätten meist soziale Organisationen.

Im Vordergrund steht allerdings nicht die Betreuung, sondern die Integration in den Alltag. Anders als die Werkstätten treten die Intergrationsfirmen nach außen als ganz normale Unternehmen auf. Nur stellen sie 25 bis zu 50 Prozent ihrer Arbeitsplätze Schwerbehinderten zur Verfügung und bekommen dafür Zuschüsse. Es gibt mehrere Integrationsprojekte, die Bio-Lebensmittel erzeugen, und auch einige, die damit handeln. Die bekanntesten sind CAP-Märkte, Lebensmittelläden, in denen Menschen mit Handicap mitarbeiten. Über 100 davon gibt es in ganz Deutschland. Auch einige reine Bio-Läden werden als Integrationsprojekte betrieben.

Noch stärker in den gesellschaftlichen Alltag integriert sind Menschen mit Handicap auf einem Außenarbeitsplatz. Für dieses Modell suchen sich WfbM einen Partner, der den anders Begabten in seinem Betrieb beschäftigt.

Der Grund für solche Modelle ist die in der UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen geforderte Inklusion. Inklusion bedeutet: Allen Menschen die Teilnahme an allen gesellschaftlichen Aktivitäten auf allen Ebenen und in vollem Umfang zu ermöglichen. Menschen mit Handicap sollen also ganz normal arbeiten können – nicht nur in speziellen Einrichtungen.

Gemüse einpflanzen (Foto: Kurt Michael Westermann)

Liebevoll setzen Sabine Riedl und Klaus Schwaiger die Gemüsepflanzen.(Foto: Kurt Michael Westermann)

Gesamtqualität von Bio

Robert Hermanowski, Geschäftsführer des Forschungsinstituts für biologischen Landbau in Deutschland setzt sich für solche Außenarbeitsplätze ein. Er wünscht sich, dass die Bio-Branche hier vorangeht: „Es würde uns viel weiter bringen, wenn es normal wäre, dass in jedem Bio-Laden ein Mensch mit einer Behinderung arbeitet. Weil das ein Teil der Gesamtqualität von Bio ist.“ Noch sind solche Außenarbeitsplätze berichtenswerte Einzelfälle: Brigitte und Roland Geist wünschten für ihre mehrfach behinderte Tochter ein solches Leben mitten in der Gesellschaft. Schon in der Kindertagesstätte setzten sie durch, dass das Kind integriert in der Gemeinschaft aufwuchs. Als sie in Oehringen einen Bio-Markt eröffneten, starteten sie ein bundesweit einmaliges Projekt. Sie gestalteten die Brottheke so, dass ihre Tochter und zwei ebenfalls behinderte Freundinnen mit ihren Rollstühlen dort arbeiten konnten. Parallel dazu richteten die Geists für die drei eine betreute Wohngemeinschaft ein.

Auch Erika Vogel hat in ihrem BioMarkt Lauf einen Außenarbeitsplatz eingerichtet, zusammen mit den Moritzberg-Werkstätten der Lebenshilfe. „Wir haben eine bunte Gesellschaft, zu der auch Menschen mit Einschränkungen gehören. Diese Gesellschaft soll ein BioMarkt wie unserer auch abbilden“, begründet sie ihr Engagement. Beachten müsse man, dass Christine Oehm, ihre lernbehinderte Mitarbeiterin, mehr sozialen Kontakt brauche. „Frau Oehm trennt weniger zwischen Privatleben und Arbeit. Wenn da zu Hause gestritten wurde, muss man das erst bereden, bevor sie loslegen kann.“

Die gegenseitige Anteilnahme tue aber auch dem Team gut und fördere den Zusammenhalt. „Das ist ja etwas, was wir uns auch für uns wünschen.“

Interview

„Wieder Leben auf dem Hof “

Dr. Robert HermanowskiDr. Robert Hermanowski vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Deutschland berät und vernetzt interessierte Bio-Betriebe.

Sie setzen sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen auf ganz normalen Bio-Höfen arbeiten. Warum?

Das ist mein Beitrag zum Thema Inklusion, also dem Anspruch, Menschen mit Behinderungen voll in die Gesellschaft zu integrieren.

Wollen Sie Einrichtungen wie die Werkstätten für behinderte Menschen auflösen?

Das wäre das Endziel der Inklusion, aber soweit ist die Gesellschaft in Deutschland noch lange nicht. Die Werkstätten leisten tolle Arbeit und wir brauchen sie mittel- und langfristig als Partner, um für möglichst viele Menschen mit Handicap Außenarbeitsplätze anzubieten.

Was bedeutet Außenarbeitsplatz genau?

Der Mitarbeiter ist nicht direkt beim Bauern angestellt, sondern wie bisher bei der Werkstätte. Er wohnt weiterhin in der Einrichtung und wird dort auch psychosozial betreut. Das ist wichtig, denn diese Betreuung können ein Bauernhof oder ein Bio-Laden im Alltag nicht leisten.

Haben die Bauern Interesse daran?

Eine Umfrage in Nordrhein-Westfalen hat ergeben, dass 50 bis 60 Landwirte bereit wären, Mitarbeiter mit Behinderung aufzunehmen. Bei Bio-Betrieben war die soziale Offenheit besonders groß. Ich halte diese Bereitschaft für beachtlich, denn die Betriebe müssen ja ein Entgelt an die Werkstätte zahlen.

Wie viele Höfe bieten bereits Außenarbeitsplätze an?

Ich schätze, dass es bundesweit bisher weniger als Hundert Außenarbeitsplätze in der Landwirtschaft gibt.

Was motiviert diese Bauern?

Einige haben selbst Kinder mit Behinderungen oder kennen welche in der Nachbarschaft. Eine Bäuerin, deren Kinder schon aus dem Haus waren, freute sich, dass wieder Leben auf dem Hof war. Landwirtschaftliche Betriebe waren früher ja auch soziale Gemeinschaften. Dass Menschen mit Behinderungen dort mitarbeiten, hat eine lange Tradition.

Wo finden Interessierte Unterstützung?

Sie können sich an das Netzwerk Alma (Arbeitsfeld Landwirtschaft mit Allen) wenden. Ihm gehören auch deutsche Bio-Verbände an. www.netzwerk-alma.de

Leo Frühschütz

Unser Autor Leo Frühschütz steht nicht auf politisch korrekte Sprache: Sein Titelvorschlag „Bio ist voll behindert“ fiel bei der Redaktion durch.

Bücher und Links

Projektteam der 19. Witzenhäuser Konferenz (Hrsg.)

Projektteam der 19. Witzenhäuser Konferenz (Hrsg.): wertvoll! Die Landwirtschaft – ein Ort für Bildung und Soziale Arbeit. Dokumentationsband.
Kassel University Press, 2012, 154 Seiten, 17,00 Euro

Limbrunner, Alfons; van Elsen, Thomas (Hrsg.)

Limbrunner, Alfons; van Elsen, Thomas (Hrsg.):
Boden unter den Füßen. Grüne Sozial-arbeit – Soziale Landwirtschaft – Social Farming.
Verlag Beltz Juventa, 2013, 180 Seiten, 24,95 Euro

www.bag-if.de
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen ist ein Netzwerk von Firmen, die Behinderte in den Arbeitsmarkt integrieren.

www.bagwfbm.de
Die Werkstätten für behinderte Menschen haben sich zu einer Bundesarbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen.

www.gruene-werkstatt.de
Informationen zur Beschäftigung von Menschen mit Handicap in der Landwirtschaft.

www.integrationsämter.de
Diese Behörden kümmern sich darum, Menschen mit Handicap in Arbeit zu bringen.

www.sofar-d.de
Ein abgeschlossenes Forschungsprojekt über soziale Landwirtschaft in Europa.

www.solidarische-landwirtschaft.org
Verbindet Verbraucher und Höfe.

www.soziale-landwirtschaft.de
Das Portal zum Thema.

www.verband-anthro.de
Webseite des Verbandes für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit.

Kommentare

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incl. 'http://'
Malena
Toller Artikel.Schade dass ich den nicht früher entdeckt habe. Hab gerade eine Hausarbeit zu dem Thema geschrieben, da wäre das sehr interessantes Infomaterial gewesen.
Simone
Danke für die sehr

ausführlichen und aufschlussreichen Infos!

Solche habe ich schon lange gesucht und auch

bei z.B. der "Aktion Mensch" noch nicht gefunden.
Berthold Sommer
Es ist sehr sinnvoll und beispielhaft ökologische, nachhaltige, ethische, soziale und inklusive Zielsetzungen zusammenzuführen!
Heidi Höhn
Auch wir, ein Selbsthilfeverein von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung wollen mit unseren Aktionen einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leisten. Wir haben einen Treffpunkt in einer historischen Hofreite. Es ist alles o einfach - und dieser Spaßgesellschaft so schwer zu vermitteln.
Schnuw
Toller Artikel! Gibt es noch mehr zu dem Thema?