Anzeige

Anzeige

Rapunzel

Barbara AltmannDer Hersteller setzt Palmöl in Aufstrichen, Waffeln und Brühwürfeln ein. „Bio-Palmöl ist ein nachhaltig erzeugter Rohstoff“, erklärt Barbara Altmann, die bei Rapunzel für die strategische Rohstoffsicherung zuständig ist.

„wo möglich, setzen wir alternativ Sonnenblumenöl ein.“

Anfang der 1990er-Jahre war Rapunzel auf der Suche nach Bio-Palmöl für die Haselnuss-Schoko-Creme Samba. „Damals begann Manuel Davila mit seinem Unternehmen Daabon gerade mit dem Bio-Anbau von Ölpalmen“, erinnert sich Barbara Altmann.

„Wir gehörten in Europa zu seinen ersten Abnehmern.“ Für die Rezeptur sei es nach wie vor nicht ersetzbar. „Samba mit seinen 45 Prozent Haselnüssen enthält viel Nussöl. Um es zu binden, brauchen wir das Palmfett. Mit Sonnenblumenöl wäre die Creme zu dünnflüssig.“ Anfragen zur Zutat Palmöl erhält Rapunzel vor allem, wenn Organisationen Aktionen starten. „Den meisten Kunden können wir erklären, warum wir Palmöl einsetzen. Dort, wo es technisch möglich ist, etwa bei Fruchtriegeln, haben wir es durch Sonnenblumenöl ersetzt.“

An Daabon schätzt Barbara Altmann das Engagement für den Bio-Anbau und eine nachhaltige Produktion. „Aus Gründen der Rohstoffsicherheit haben wir uns trotzdem nach einem zweiten Lieferanten umgesehen.“ Ein Fünftel bis ein Viertel seines Palmölbedarfs deckt Rapunzel inzwischen aus dem von Dr. Bronner initiierten Bio-Fair-Projekt in Ghana.

Add a comment

Kommentar­bild via Gravatar

incl. 'http://'
Karin Hackl
Weiß Frau Altmann auch, dass es absolut kein "nachhaltiges" Palmöl gibt? Hat Frau Altmann sich da auch vor Ort schlau gemacht? Hat Frau Altmann auch die in Ghana ansässige Bevölkerung gefragt, was sie dazu sagt, dass ihr Land für immer und ewig zerstört ist???