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spezial: 50 plus. Alles klar. Altersbeschwerden

Sechs Ängste, die überflüssig sind

Kein Zweifel, es gibt sie, die altersbedingten, körperlichen Veränderungen. Und dennoch: Weil die Pharmaindustrie immerzu um die Befindlichkeiten ihrer Lieblingszielgruppe besorgt ist, fühlt sich die Generation 50 plus manchmal kränker als sie in Wirklichkeit ist.

Altersdepression

Stimmungsschwankungen kennt jeder. Sie haben grundsätzlich nichts mit dem Alter zu tun. Wer ohne Partner, ohne Job zwischen alten Möbeln sitzt, wird leicht schwermütig. Dahelfen keine Pillen, sondern Tapetenwechsel – und ein paar Freunde.

Wechseljahre des Mannes

Eine Erfindung der Neuzeit, gleichzeitig mit den Testosteron-Pflastern entstanden. Nach dem 40sten Lebensjahr sinkt die Produktion des „Männlichkeitshormons“ um ein paar Prozent. Mann wird ruhiger. Der Libido schadet das nicht.

Gedächtnisschwund

Sie vergessen ab und zu einen Namen? Sie lassen manchmal Ihren Schirm irgendwo stehen? Seien Sie ehrlich, mit dreißig war das nicht anders. Vergesslichkeit ist in erster Linie mangelnde Aufmerksamkeit. Kann man trainieren!

Übergewicht

Ein Body-Mass-Index von maximal 25,0 – das Gros der Sechzigjährigen sprengt diese Vorgabe. Kein Wunder, das Raster ist willkürlich. Ein paar BMI-Punkte mehr sind durchaus okay (dazu mehr im S&K-Spezial 6/2005 „Bin ich dick?“).

Brüchige Knochen

Schreckgespenst Osteoporose. Früher waren allenfalls zwei Prozent aller älteren Menschen betroffen. Heute sollen es – trotz verbesserter Ernährung – mehr als 30 Prozent sein. Zu der wundersamen Vermehrung kam es durch unsinnige „Knochendichtemessungen“.

Schlaflosigkeit

Schlafprobleme sollte man es gar nicht erst nennen. Denn wer älter wird, braucht vielleicht öfter mal eine Ruhepause, aber insgesamt weniger Schlaf als in jungen Jahren. Statt problematischer Pillen: was Schönes zum Lesen.

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