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Leserwahl Beste Bioläden 2005/2006 - Die Auswertung der Aktion

Immer mehr Engagement

Mehr und mehr Leser engagieren sich für ihren Laden: 2003 nahmen 18.000 Kunden an unserer Aktion teil, 2004 bereits 29.900 und nun sind es 41.769 Leser!

Zehn Prozent Umsatzwachstum haben die Naturkostfachgeschäfte auch 2005 wieder geschafft. Und damit – wieder – dazu beigetragen, dass mehr Äcker, Wiesen und Weiden biologisch – also umwelt-, tier- und menschenfreundlich – bewirtschaftet werden.

In Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Lage eine reife Leistung, die aber vor allem von Ihnen, den Kunden, erbracht wurde, die bereit sind, auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten mehr Geld für gesunde und ökologisch sinnvolle Produkte auszugeben. Denn „von außen“ beschert höchstens das Thema Genfood der Bio-Branche zusätzliche Umsätze. Kaum jemand will Genfood auf dem Teller, aber wirklich einfach ist die Auswahl nur bei „Bio“: Da ist per Definition kein Genfood erlaubt. Überall sonst muss man sehr sorgfältig das Etikett studieren, um herauszufinden, ob nicht doch Genfood drinsteckt. Wie wichtig Ihnen gute Bio-Einkaufsstätten sind, haben Sie durch die eindrucksvolle Beteiligung an dieser Aktion gezeigt.

Rund 42.000 Leser von Schrot&Korn haben sich die Mühe gemacht, eine Bewertungskarte für ihren Laden auszufüllen und bei einem Drittel der Karten auch persönliche Bemerkungen darauf zu notieren. All das hilft Naturkostfachgeschäften, sich besser auf Sie, die Kundinnen und Kunden, einzustellen.

Leserbewertung der Bioläden
(Notendurchschnitte)
für alle Kategorien

2004

2005

1,45

1,47
nach Ladentypen

2004

2005
Bioläden bis 100 qm

1,37

1,42
Bio-Fachgeschäfte von 100 bis 250 qm

1,44

1,47
Bio-Supermärkte ab 250 qm

1,53

1,51
Bio-Hofläden

—-

1,35

Die Gesamtbewertung zeigt wie im Jahr zuvor, dass die Kunden mit der Leistung der meisten Läden offenbar sehr zufrieden sind (siehe Tabelle).

Erstmals haben wir diesmal nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis gefragt. Es wundert nicht, dass Sie hier die niedrigsten Noten vergeben haben. Allerdings ist mit einem Durchschnitt von 1,92 auch hier der Gesamteindruck „gut“.

Dass gerade die Bio-Supermärkte bei Preis-Leistung am schlechtesten abschneiden (Note 2,04), erstaunt auf den ersten Blick. Bemühen sie sich doch in der Regel, gegenüber den kleineren Läden neben der größeren Auswahl auch das niedrigere Preis-Niveau zu bieten. Vielleicht sind jedoch die Erwartungen der Verbraucher an günstige Preise höher als der tatsächliche Preisvorteil. Das enttäuscht und gibt schlechtere Noten.

Dass sie auch in anderen Kategorien etwas schlechter bewertet werden als die kleineren Kategorien, täuscht im Hinblick auf ihren Markterfolg und ihre Konkurrenzfähigkeit: Sie haben die höchsten Zugewinne an Neukunden und Umsatz. Die Einkaufsform mit großer Fläche, großer Auswahl, Selbstbedienung und Einkaufswagen bis ans Auto liegt auch für Bio eindeutig im Trend.

Wie 2003 und 2004 schneiden die kleinen Läden etwas besser ab als die mittleren und großen. Spitzenreiter sind jedoch die Hofläden. Sie belegten in ihrer jeweiligen Größenklasse schon in den Vorjahren regelmäßig die ersten Plätze, was uns dazu veranlasste, für sie eine eigene Kategorie zu bilden. Wenn nebenan die Kühe gemolken werden und gar eine Hofkäserei oder Hofbäckerei zu besichtigen ist, dann können normale Bio-Geschäfte mit diesem Erlebnis nicht konkurrieren.

Kein Wunder ist auch, dass die Hofläden gerade in den Kategorien Frische und Preis-Leistung am besten abschneiden. Der eigene Salat ist buchstäblich taufrisch und kann ohne Aufschlag für Zwischenhändler günstig angeboten werden.

Der Effekt: Bessere Läden

Wie in den letzten Jahren erhalten alle Läden eine detaillierte Auswertung ihrer Noten, einen Vergleich zu anderen Geschäften und natürlich alle Bemerkungen (anonym!), die Sie als Kunden auf den Karten vermerkt haben. Von vielen Läden wissen wir, dass die Leserwahl ein wichtiger Anlass ist, ihre Leistung zu überprüfen, nun schon das dritte Jahr in Folge. Prämierte Geschäfte berichten auch durchaus von neuen Kunden, die neugierig vorbeischauen, um herauszufinden, was denn ein Laden mit Gold-, Silber- oder Bronze-Prämierung zu bieten hat.

Die Gewinner einer Urkunde haben eine gute Chance, ihre Leistung in der örtlichen Presse vorzustellen. Das zeigt eine dicke Mappe von Presseberichten, die uns Läden geschickt haben. Auch im Internet lassen sich Beispiele finden. So sorgt diese Leserwahl nicht nur für bessere Läden, sondern auch für neue Bio-Kunden. Und das sorgt für mehr Bio-Anbau.

Vielen Dank!

Danke für Ihr Engagement! Die Gewinner:

1.Preis
Swissbee Hightech-Elektro-Fahrrad
gewonnen hat: A. Hirschfeld, Waldsee

2. Preis
Putz- und Waschmittel von Ecover,
für ein Jahr gewonnen hat: A. Hilbert, Lüneburg

3. Preis
Edelstahl-Kochset „Jamie Oliver“ von Tefal
gewonnen hat: M. Krauß-Liedke, Gengenbach

4. Preis
Küchenmaschine mit Gemüseraffel von Messerschmidt
gewonnen hat: S. Altstadt, Fahrenbach

5. bis 14. Preis
Schlemmerpakete von TerraSana
gewonnen haben: I. Raible, Villingen-Schwenningen; J. Elgaß, Bad Lobenstein; M. Dietrich, Köln; J. Stratmann, Bochum; S. Moshammer, Linz; J. Volf, Beckum; C. Riekert, Garstedt; U. Rothe, Bonn; K. Hausdörfer, Mannheim; K. Enders, Esslingen

15. bis 24. Preis
10 Teepakete von Oasis
gewonnen haben: M. Gösswein, Roden; S. Hofmann, Gera; B. Schultes, Leichlingen; L. Walter, Hindelang; N. T. Kluge, Rosbach; M. Kurck, Berlin; Chr. Weiß, Neustadt; A. Grießmann, Lüneburg; I. Bogwitz, Bochum; R.-M., Dietmannsried

25. bis 55. Preis
31 Schrot&Korn-Buchpakete Die Gewinner wurden direkt benachrichtigt

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Ingo Kleider-Schmidt
Die Boibranche boomt und das ist gut so.
Mayer
und wer sind die Gewinner auf der "Ladenseite"??
JC
Schade, daß die Ladenehrungen nicht im Heft stehen - wieso?
ukalkreuter
Und welcher Laden ist nun der beste?
Roland
Schade, dass man die ausgezeichneten Läden erst im Internet suchen muss...und diese nicht im Heft erscheinen. Bei der nächsten Wahl werde ich wohl nicht mehr mitmachen.