Druckfarben Schrot&Korn - Schrot und Korn

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Druckfarben Schrot&Korn

Mit oder ohne Mineralöl? – Über die Verwendung von Druckfarben bei Schrot&Korn

Für den Druck von Schrot&Korn werden für den Umschlag und den Innenteil unterschiedliche Druckfarben eingesetzt:

Der Innenteil von Schrot&Korn wird mit mineralölhaltigen Farben gedruckt, da bei dem dafür verwendeten Druckverfahren - bezogen auf den gesamten Herstellungsprozess -  der CO2-Ausstoß reduziert wird, als bei der Verwendung von mineralölfreier Farbe.

Für den Umschlag wird mineralölfreie Farbe verwendet, da das angewendete Druckverfahren auf einer oxidativen Trocknung basiert.  

Wie kann das sein, dass mineralölhaltige Farben, eine bessere CO2-Bilanz aufweisen?

Beim Innenteil von Schrot&Korn sind es zwei Gründe:

  • Durch Einsatz dieser Druckfarben reduzieren wir die Produktionszeit und das reduziert den Energieverbrauch.
  • Außerdem benötigen diese Farben eine geringere Trocknertemperatur und dadurch wird weniger Erdgas verbraucht.

Auf das dünne Papier, das für den Innenteil verwendet wird, muss die Farbe ausreichend in einem speziellen Trockner (Heißlufttrockner) getrocknet werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Bögen aneinanderkleben, was eine Weiterverarbeitung unmöglich machen würde. Ebenfalls würde sich ungewünscht Farbe übertragen und der Druck würde unsauber.

Beim Umschlag von Schrot&Korn sind diese technischen Einschränkungen nicht gegeben und so können wir hier die mineralölfreie Farbe verwenden.

von Marion Morgner, Nachhaltigkeitsbeauftragte im bio verlag

Mehr Infos zum Thema unter:
https://www.hdm-stuttgart.de/printing-green/do3-tosq.htm

Veröffentlicht:

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Cordula Kautz,M.A.

Guten Tag,
ich lese Ihre Zeitschrift gern, allerdings immer weniger. Jedes Mal, wenn ich sie aufschlage tränen und brennen meine Augen und ich kann dann kaum noch etwas sehen. Das verdirbt die Freude an der Lektüre.
Ich bin sehr verwundert. Eine Zeitschrift, die sich den Themen Umweltschutz, Tierschutz, Verbraucherschutz etc. verschrieben hat, verwendet Farben, die allergische Reaktionen hervorrufen?
Viele Grüße
Cordula Kautz

Michael Zenke

Endlich sieht mal jemand die Tatsachen! Nicht zu vergessen sind auch ethische Überlegungen. Die für dem Heatset Prozess verwendbaren Mineralölersatzstoffe bzw. deren Stammverbindungen stammen ganz überwiegend aus Monokulturen welche tropischen Urwald verdrängen. Weiterhin sind diese Stammverbindungen auch als Nahrungsmittel geeignet.

Viele Grüsse

Michael Zenke