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Sechs Apfelsorten im Porträt

Zu Besuch im Apfelmuseum: Die Leidenschaft der Hammerschmidts sind alte Obstsorten. Nahe der dänischen Grenze haben sie einen Bioobstgarten aufgebaut. Bis Oktober können Besucher dort Äpfel verkosten oder sich einen Baum aussuchen. Wir stellen sechs ihrer alten Apfelsorten vor.

31.08.2008

Zu Besuch im Apfelmuseum: Die Leidenschaft der Hammerschmidts sind alte Obstsorten. Nahe der dänischen Grenze haben sie einen Bioobstgarten aufgebaut. Bis Oktober können Besucher dort Äpfel verkosten oder sich einen Baum aussuchen. Wir stellen sechs ihrer alten Apfelsorten vor.

Gravensteiner

Der „Gravensteiner“ ist fast ein Däne. Ein Fürst brachte ihn vor etwa 300 Jahren aus Italien mit. Sein köstliches Aroma sorgte dafür, dass er in den Obstgärten des Königsschlosses zu Gravenstein aufgenommen wurde. Dort erhielt er seinen Namen.

Korbinianapfel

Der „Korbinianapfel“ ist von goldgelber Farbe und schmeckt sehr harmonisch. Er wurde im Konzentrationslager Dachau gezüchtet. Dort war der streitbare Pfarrer Korbinian Aigner inhaftiert, der vier Apfelsorten gezüchtet hat.

Finkenwerder Herbstprinz

Der „Finkenwerder Herbstprinz“ ist das Paradebeispiel einer regionalen, ertragreichen Sorte. Um 1870 entstand er durch Kreuzung im Hamburger Stadtteil Finkenwerder. Der längliche, feste Apfel wird gerne im professionellen Obstanbau eingesetzt.

Signe Tillisch

„Signe Tillisch“ ist eine überaus beliebte Sorte im deutsch-dänischen Grenzgebiet. Der klassische Herbstapfel ist bekannt für seine Saftigkeit und den aromatischen Geschmack und wurde 1866 von der Züchterin Signe Tillisch gezogen.

Angelner Hochzeitsapfel

Der „Angelner Hochzeitsapfel“ ist eine lokale Apfelspezialität. Bei einer Hochzeit in Angeln wurde die Sorte gepflanzt und „getauft“. Die große, gelb-rote Frucht ist ausgesprochen saftig, süß-säuerlich und hat viele Freunde in der Region.

Holsteiner Cox

Aus 15 Kernen zog ein Eutiner Dorflehrer um 1900 einen der beliebtesten Äpfel Deutschlands – den „Holsteiner Cox“. Er gehört zu den Klassikern im Alten Land. Hohe Erträge und sein feinsäuerliches Aroma gaben den Ausschlag für seinen Erfolg.

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