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Ökoring

Der Großhändler erwuchs 1993 aus einem Zusammenschluss von Naturland-Bauern und Verbrauchern. Heute beliefern Robert Dax und sein Team rund 350 Bio-Läden in Südbayern.
01.05.2010

Der Großhändler erwuchs 1993 aus einem Zusammenschluss von Naturland-Bauern und Verbrauchern. Heute beliefern Robert Dax und sein Team rund 350 Bio-Läden in Südbayern. www.oekoring.com

„Die Hälfte unseres Obsts und Gemüses kommt aus der Region“, sagt Ökoring-Geschäftsführer Robert Dax. Mengenmäßig gesehen. „Vom Umsatz her ist es ein Drittel. Ananas und Aprikosen sind halt teurer als Salat und Kartoffeln.“ Nimmt man das gesamte Frischesortiment, liegen die regionalen Produkte mengenmäßig sogar bei zwei Drittel.

Denn zur Andechser Molkerei Scheitz sind es gerade mal 30 Kilometer, viel Käse kommt aus den nahen Allgäuer und Tiroler Bergen und auch die Fleisch-Lieferanten sitzen in der Region. Im Trockensortiment ist der Anteil nicht so hoch. Zwar hat Robert Dax regionale Hersteller für Honig, Nudeln, Speiseöl, Senf oder Säfte im Sortiment. Doch die müssen sich bei den Kunden gegen bekannte bundesweite Bio-Marken behaupten. Mit „BioRegional“ hat der Ökoring ein Marketing-Konzept gestartet, um solche regionale und fair gehandelte Lebensmittel in den Bio-Läden stärker herauszustellen.

Zwar sind die meisten Partnerlieferanten weniger als 100 Kilometer vom Großhändler entfernt. Doch als Region gilt dabei ganz Bayern. Auch der Silvaner eines fränkischen Winzers gilt Robert Dax als Regionalprodukt.

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