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Umwelt

Ökoland

„Für unsere Lieferanten ist Betäubung beim Kastrieren Pflicht. Ausnahmen beim Auslauf gibt es keine“, sagt Patrik Müller, einer der Geschäftsführer von Ökoland. Ein Dutzend Bioland-Bauern versorgt das Unternehmen mit Tieren.
01.04.2012

„Wer Qualität will, muss seine Lieferanten gut kennen.“

Einige Tausend Schweine verarbeitet die niedersächsische Firma jedes Jahr zu Wurstwaren. „Wir denken vom Schinken her“, sagt Patrik Müller. „Die allerbeste Qualität bekommt man nur, wenn die Tiere in den letzten Lebensstunden keinen Stress haben.“ Schlachten lässt Ökoland bei einem Betrieb in Lüneburg, der auch für das vom Tierschutzbund kontrollierte Neuland-Fleischprogramm arbeitet. Dessen Anforderungen an die Schlachtung sind besonders detailliert und streng. „Alle unsere Bauern sind im Umkreis von 100 Kilometer, das hält die Transportwege kurz“, berichtet Patrik Müller. An jedem Schlacht- und Zerlegetag ist ein Mitarbeiter von Ökoland dabei.

Er kontrolliert die Abläufe und legt fest, welche Teilstücke zu was verarbeitet werden. „Nur die besten Schinken werden Schinken.“ Mit den Bauern setzt sich Ökoland zwei- bis dreimal im Jahr an den Tisch und bespricht Menge und Preise. „Wir kaufen, wenn nötig, gemeinsam Futter ein und bieten den Höfen auch eine eigene Betriebsberatung an.“ Bei zwei Höfen finanziert Ökoland im Rahmen eines Projekts Naturschutzmaßnahmen wie das Anlegen von Hecken und Streuobstwiesen.

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