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Umwelt

Martina Gebhardt

Seit 30 Jahren stellt Martina Gebhardt Naturkosmetik her – ganz ohne Konservierungsmittel. 'Denn diese greifen die wichtige Keimschutzbarriere der Haut an. Dieser Schutz wird durch konservierte Kosmetik geschädigt.'
01.08.2011

"Was an Keimen nicht dran ist, kann später nicht drin sein"

"Kosmetik kommt von Kosmos", erklärt Martina Gebhardt. "Wir wollen uns mit unseren Produkten wieder in diese ursprüngliche Ordnung einfügen." Konservierungsmittel sind darin weder vorgesehen noch notwendig. Schon die Creme-Grundlage mit Wollfett und Bienenwachs ist sehr stabil und wenig keimanfällig, ebenso die Emulsion, bei der die Wassertröpfchen von Öl umgeben und geschützt sind. Entscheidend ist die Herstellung: Zutaten und Umverpackungen kommen durch eine UV-Licht-Schleuse in die Verarbeitung. Tiegel und Flaschen aus Opalglas durchlaufen einen Hitzesterilisator.

"Was an Keimen nicht dran ist, kann später auch nicht drin sein", erläutert Martina Gebhardt. Sogar die von der Klimaanlage eingeblasene Luft wird mit UV-Licht entkeimt. Auch für die Mitarbeiterinnen gelten extrem hohe Hygienestandards. Nach jeder Charge desinfizieren sie alle Arbeitsflächen. Nach dem Abkühlen wird der fertig abgefüllte Tiegel in der Mikrobiologie untersucht. Erst wenn diese grünes Licht gibt, geht die Charge in den Handel. Geöffnete Tiegel halten drei Monate. "Wir empfehlen, die Creme mit dem Spatel zu entnehmen."

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