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Manomama

„Mano steht für Hand/Handwerk und Mama für Mütter und Frauen“, erklärt Sina Trinkwalder den Namen ihrer Firma, die im April 2010 startete. Inzwischen arbeiten im Vertrieb auch einige Manopapas.
01.02.2011
„Mano steht für Hand/Handwerk und Mama für Mütter und Frauen“, erklärt Sina Trinkwalder den Namen ihrer Firma, die im April 2010 startete. Inzwischen arbeiten im Vertrieb auch einige Manopapas.

„Wir sind 100 Prozent ökologisch – bis hin zum Bio-Faden.“

Nach dreizehn Jahren Werbeagentur hatte Sina Trinkwalder „keine Lust mehr, Phrasen zu dreschen“. Sie beschloss, den Textilstandort Augsburg zu reaktivieren und dort zu produzieren – zertifziert nach GOTS/IVN-Standard. Bio-Baumwolle bezieht sie roh oder als Garn aus der Westtürkei. Zwirnen und Weben lässt sie in Augsburg, gefärbt wird auf der Schwäbischen Alb. Naturbelassene Merinowolle kommt von einem fränkischen Schäfer. „Alles soll maximal 250 Kilometer um Augsburg herum passieren“. Fünf ehemalige Industrie-NäherInnen schneidern heute „Maßmode von der Stange“. Denn die Kunden können die Standardkollektion nach eigenen Wünschen verändern. „Eine Näherin stellt das Teil komplett her, vom Zuschnitt bis zur Verpackung. Ihr Name steht auf dem Etikett.“ Auf das ist Sina Trinkwalder stolz, denn es informiert über alle verwendeten Materialien. „Wir sind 100 Prozent ökologisch – bis hin zum Bio-Nähfaden“. Transparenz ist ihr wichtig. So hat sie die Kalkulation für ihre Produkte ins Netz gestellt. Zwölf Euro bekommt eine Näherin in der Stunde, weit mehr als branchenüblich. „Faire Löhne sind für mich Grundvoraussetzung.“

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