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Umwelt

Aus der Branche 09|2016

Mehr als 4200 Kinder und Jugendliche haben beim diesjährigen Schülerwettbewerb „Echt Kuh-l“ mitgemacht – 42 Preisträger sind in Berlin von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt geehrt worden.
18.08.2016
Mehr als 4200 Kinder und Jugendliche haben beim diesjährigen Schülerwettbewerb „Echt Kuh-l“ mitgemacht – 42 Preisträger sind in Berlin von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt geehrt worden.

Wettbewerb

Schüler ausgezeichnet

Mehr als 4200 Kinder und Jugendliche haben beim diesjährigen Schülerwettbewerb „Echt Kuh-l“ mitgemacht – 42 Preisträger sind in Berlin von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt geehrt worden. In diesem Jahr beschäftigten sich die Schüler mit Aufzucht und Leben von Nutztieren und schlugen dabei die Brücke von der Tierhaltung zum eigenen Konsum. Im November 2015 hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) unter dem Motto „Tierwohl – Eine Frage der Haltung!“ Schüler der dritten bis zehnten Klassen zur Teilnahme an dem Schülerwettbewerb aufgerufen.

In kreativen Arbeiten, zum Beispiel in Erklär- und Trickfilmen, anschaulichen Stall-Modellen, Plakaten, Einkaufsratgebern, veganen Kochbüchern oder Websites bis hin zu kreativen Brett- und Kartenspielen beschäftigten sich die Schüler mit den Themen Tierhaltung, Schlachtung, Vermarktung, Fleischkonsum und alternative Ernährungsformen. Eine siebenköpfige Jury kürte aus den insgesamt 834 kreativen Gestaltungs-, Medien- und Projektarbeiten 42 Preisträger. Die „Kuh-le Kuh“ in Gold, die Siegertrophäe für die einfallsreichsten Beiträge in den einzelnen Altersgruppen, ging an: Die Klasse 3b der Grund- und Werkrealschule Görwihl (Baden-Württemberg), den Biologie-Projektkurs 5a, 5b der Kopernikusschule in Lippstadt (NRW), die Klasse 7d des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld (Bayern) sowie die Klasse 10d des Goethe-Gymnasiums in Regensburg (Bayern). md

www.echtkuh-l.de

Messe

Fair und vegan

Die Messekombination Fairgoods und Veggienale verbindet die Themen nachhaltiger Lebensstil und vegane Lebenskultur. Im Herbst kommen die Messen nach Mainz, Hamburg und Köln. Die Termine: in Mainz am 1. und 2. Oktober in der Halle 45, in Hamburg am 15. und 16. Oktober in der Sporthalle sowie in Köln am 12. und 13. November im Barthonia Showroom. Die Eintrittskarten für die Fairgoods und Veggienale können im Internet bestellt werden. md

www.fairgoods.info

www.veggienale.de

Auszeichnung

Nachhaltig geehrt

Das Textilunternehmen Maas Natur GmbH aus Gütersloh ist von der Kommende Dortmund mit dem Unternehmerpreis „Erfolgreich nachhaltig“ ausgezeichnet worden. Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin überreichte den Preis an das Ehepaar Gisela Kaufmann-Maas und Reinhard Maas beim zehnten Unternehmertag der Kommende Dortmund. Mit dem Preis werden innovative und erfolgreich nachhaltige Konzepte im Kerngeschäft eines Unternehmens ausgezeichnet und vorbildliche Unternehmer vorgestellt. NRW-Minister Duin lobte Maas Natur in seiner Laudatio als Vorreiter: „Früher als andere, bereits seit 1985, hat das Unternehmen Trends einer nachhaltigen Lieferkette erkannt und den Mut gehabt, damit verbundene Chancen zu nutzen.“ md

www.maas-natur.de

Tag der offenen Tür

Geburtstagsfest mit 4000 Gästen

Mit mehr als 4000 Gästen hat die Ölmühle Solling im niedersächsischen Boffzen ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Der Hersteller von Bio-Ölen hatte im Juni zum Mühlenfest und Tag der offenen Tür geladen. Das Unternehmen wurde 1996 von Gudrun und Werner Baensch gegründet. Mit Geschäftsführer Sebastian Baensch arbeitet mittlerweile schon die zweite Generation in dem Familienbetrieb. Verarbeitet werden in der Bio-Manufaktur heimische Ölsaaten wie Lein und Raps sowie Exoten wie Argan- oder Kokosnüsse. Das Bio-Würzöl „Suppengrün“ wurde 2016 bereits zum dritten Mal als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ ausgezeichnet. md

www.oelmuehle-solling.de

Unwetter verursachten im Frühjahr hohe

Hochwasser in Niederbayern

Schwere Schäden an Mühle

Das verheerende Hochwasser in Simbach im Frühjahr hat die Antersdorfer Mühle schwer getroffen. Der Mühlbach, der im Normalfall eine Wassertiefe von 30 Zenti-metern aufweist, erreichte in kürzester Zeit 5,40 Meter und flutete die Mühle vom Keller bis zum ersten Stockwerk.

Alle elektrischen und elektronischen Bauteile wurden zerstört und Maschinen durch Wasser und Schlamm unbrauchbar gemacht. Gutachter müssen prüfen, ob das Mühlengebäude zu retten ist. Das Lager wurde von dem Hochwasser nicht getroffen, sodass im höher gelegenen Gebäudeteil noch verpackt werden kann und Produkte weiter ausgeliefert werden können. Dank der Solidarität der Mühlenanrainer kann das Getreide in der Erntesaison fast ohne Einschränkungen angeliefert werden. Die Inhaberfamilie Priemeier wurde von zahlreichen Helfern unterstützt, darunter der
Verband Biokreis und der Großhändler Ökoring. Letzterer hat unter „Hochwasser bei der Antersdorfer Mühle“ ein Spendenkonto bei der GLS Bank eingerichtet: IBAN DE38 4306 0967 8043 2670 03. md

www.antersdorfer-muehle.bio

One World Award

Preisträger gesucht

Bis zum 30. September 2016 können wieder innovative Ideen, Projekte und Persönlichkeiten aus aller Welt für den One World Award (OWA) vorgeschlagen werden. Aus den Nominierungen für den internationalen Preis, der zum fünften Mal von dem Naturkosthersteller Rapunzel und dem Internationalen Dachverband für Ökologischen Landbau (IFOAM – Organics International) vergeben wird, werden vier Gewinner ausgewählt. Die OWA-Verleihung findet dann bei einer Gala anlässlich
des Rapunzel One World-Festivals im September 2017 in Legau statt. Der Preis ist mit insgesamt 40 000 Euro dotiert. Mit ihm werden Menschen ausgezeichnet, die sich ökologisch, ökonomisch und sozial für eine bessere Welt einsetzen. Es soll gezeigt werden, dass die Globalisierung positive Seiten haben kann. Informationen zu den Teilnahmebedingungen und den bisherigen Finalisten stehen im Internet unter: www.one-world-award.de

Vorgestellt: „Wasser kann ganz unterschiedlich schmecken“

Martin Abfalter

Was war Ihr erstes Bio-Erlebnis?

Vor knapp 20 Jahren die BioFach in Frankfurt am Main – damals noch klein, leger und sehr „öko“.

Wie kamen Sie auf die Idee, Ihr Unternehmen zu gründen?

Das Unternehmen hat bereits mein Vater Johann gegründet. Er hatte Mitte der 90er eine tiefgreifende persönliche Erfahrung mit dem „Heilwasser“ der St. Leonhardsquelle. In ihm reifte der Entschluss, die Quelle einem größeren Kreis von gesundheitsbewussten Menschen zugänglich zu machen. Schließlich kaufte er die Quelle dem damaligen Besitzer ab.

Was hat Sie in letzter Zeit besonders geärgert oder gefreut?

Gefreut hat mich die Fertigstellung unserer Naturkäserei vor einigen Monaten, wo wir unsere eigene Stutenmilch mit Ziegenmilch zu naturreinen Bio-Lebensmitteln verarbeiten.

Was würden Sie tun, um die Welt jetzt sofort ein bisschen besser zu machen?

Ich würde den Großteil der heutigen Landwirtschaft auf Bio umstellen. Dann wäre auch Massentierhaltung kein Thema mehr.

Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade Ihre Firma leiten?

Dann bin ich vor allem Familienmensch und verbringe viel Zeit mit meinen drei Kindern.

Was macht Ihr Unternehmen so besonders?

Unser Credo war und ist schon immer: So einfach und naturbelassen wie möglich und nur so behandelt wie unbedingt nötig. Die Lebendigkeit eines solchen Lebensmittels lässt sich spüren und schmecken. Deshalb empfehlen wir für unsere lebendigen Quellwässer den „Sensorik-Test“, bei dem man erlebt, wie unterschiedlich selbst Wasser schmecken kann, wenn man sich bewusst darauf einlässt.

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