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Umwelt

Auf einem Demeter-, Bioland- oder Naturland-Betrieb arbeiten

Ferienjobs Für Öko & Umwelt In den Ferien Geld verdienen, früher oder später steht das eigentlich bei jedem von uns mal an: Man möchte sich was leisten, wofür Taschengeld und Zuschüsse von Eltern, Großeltern und dem Rest der Verwandschaft nicht ausreichen. Tja - und dann stehen wir vor der Frage, wo wir -unser Geld verdienen können und auch wollen. Warum Geld verdienen nicht mit dem verbinden, mit dem wir auch sonst zu tun haben und was uns Spass macht, also mit Natur(kost) und Umwelt(schutz)? Dabei könnt Ihr auch Eure eventuellen Berufswünsche für die Zukunft testen oder rausfinden
31.03.1997
Ferienjobs Für Öko & Umwelt In den Ferien Geld verdienen, früher oder später steht das eigentlich bei jedem von uns mal an: Man möchte sich was leisten, wofür Taschengeld und Zuschüsse von Eltern, Großeltern und dem Rest der Verwandschaft nicht ausreichen. Tja - und dann stehen wir vor der Frage, wo wir -unser Geld verdienen können und auch wollen. Warum Geld verdienen nicht mit dem verbinden, mit dem wir auch sonst zu tun haben und was uns Spass macht, also mit Natur(kost) und Umwelt(schutz)? Dabei könnt Ihr auch Eure eventuellen Berufswünsche für die Zukunft testen oder rausfinden

Für Öko & Umwelt

In den Ferien Geld verdienen, früher oder später steht das eigentlich bei jedem von uns mal an: Man möchte sich was leisten, wofür Taschengeld und Zuschüsse von Eltern, Großeltern und dem Rest der Verwandschaft nicht ausreichen. Tja - und dann stehen wir vor der Frage, wo wir -unser Geld verdienen können und auch wollen. Warum Geld verdienen nicht mit dem verbinden, mit dem wir auch sonst zu tun haben und was uns Spass macht, also mit Natur(kost) und Umwelt(schutz)?

Dabei könnt Ihr auch Eure eventuellen Berufswünsche für die Zukunft testen oder rausfinden. Im Ökologischen Landbau, wo ohnehin mehr mit der Hand gearbeitet wird, herrscht großer Bedarf an Praktikanten oder Erntehelfern. Auch Zivildienstleistende und TeilnehmerInnen am Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) finden dort Plätze. Wir haben uns für Euch informiert und die Angebote rausgesucht.

Auf einem Demeter-, Bioland- oder Naturland-Betrieb arbeiten, das bedeutet zwar zeitiges Aufstehen und Arbeiten zu ungewöhnlichen Tageszeiten. Aber es gibt auch viel zu erleben und auf den meisten Betrieben habt ihr freundschaftlichen Familienanschluß. Die Höfe bieten Euch Kost, Logis, Taschengeld und entsprechende Freizeit, in der auch das Feiern von Festen nicht selten zu den Höhepunkten gehört. "Es werden dort Menschen erwartet, die die Arbeit engagiert und mit Feude angehen. Sachliches Interesse gehört ebenso dazu wie manuelles Geschick", betont Burgl Obermair von der Auskunftsstelle beim Forschungsring für biologisch-dynamischen Landbau. Sie meint sogar: "Jeder junge Mensch sollte, auch wenn er sich später einem anderen Beruf zuwendet, einmal im Leben bei der Erzeugung unserer Lebensmittel mitgeholfen haben." Informationen bekommt Ihr unter dem Stichwort Kurzzeitpraktikum/Erntehilfe für Landwirtschaft und Gartenbau bei Burgl Obermaier von der Auskunftsstelle im Forschungsring für Biol.-Dynamische Wirtschaftsweise, Brandschneise 5, 64295 Darmstadt, 06155/842111, Fax 842125

Fragt doch mal im Bioladen

Außerdem könnt Ihr Euch bei Eurem Naturkostladen oder dem Ökologischem Baustoffhändler in Eurer Nähe nach Ferienjobs erkundigen. Aushilfsarbeiten werden dort meist mit etwa 10 Mark Stundenlohn vergütet. Ihr könnt dabei viele Produkte besser kennenlernen - und bestimmt auch mal probieren.

Das Arbeitsklima ist meist locker, die Arbeiten wie Abfüllen oder Regale aufräumen erfordern kein großes Vorwissen.

Kostenlose Anzeige im Naturland-Brief

Einen besonderen Service bietet Euch Naturland. Bei diesem anerkannt ökologischem Landbauverband könnt Ihr kostenlos eine Anzeige mit Eurem Job-Wunsch in deren Rundbrief, der an alle Mitglieder geht, veröffentlichen. Naturland Nord-West, Rommersch 13, 59510 Lippetal-Lippborg, 02527/93020, Fax 930220

Weltweit unterwegs

Bei der IFOAM, der Internationalen Vereinigung biologischer Landbaubewegungen, könnt Ihr viele Adressen von ausländischen Öko-Organisationen bekommen. Die bieten Euch dann Jobs bei Farmern in Australien, Kanada, Ghana, Israel, Österreich, Dänemark, Finnland, Ungarn, Irland, Italien, Japan, Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Schweden, Schweiz, Großbritanien und USA.

IFOAM International Federation of organic Agriculture Movement, Generalsekretariat c/o Ökozentrum Imsbach 66636 Tholey-Theley ,Telefon 06853/5190, Fax 30110

Nach dem britischen Vorbild WWOOF gibt es auch in Deutschland eine Organisation, von der Ihr für einen Mitgliedsbeitrag von 20 Mark pro Jahr eine Liste erhaltet, in der alle Mitgliedshöfe in der ganzen Welt vorgestellt werden. Außerdem regelmäßig einen Rundbrief, der neue Adressen weitergibt und allgemeine Informationen und Erfahrungsberichte liefert. Ihr müßt auf den Höfen mindestens für zwei Tage arbeiten. Einzelheiten wie Anreisemöglichkeit, Taschengeld, Art der Verpflegung usw. müßt Ihr mit den Hofleuten selber besprechen. Das beste daran: meist bekommt Ihr tolle Tips für die Weiterreise durch das Land. Außerdem veranstaltet WWOOF (Wheelers Workers on organic farms)jährlich Treffen, Hofbesichtigungen und Einführungswochenenden in den ökologischen Landbau.

WWOOF, Talhauser Fußweg 30, 85354 Freising

Der Mitgliedsbeitrag für die Organisation muß auf das Konto Freiwillige Helfer auf ökologischen Höfen e.V., Postgiro Köln, BLZ 370 100 50, Konto 27180-503 überwiesen werden.

Öko-Job-Tips auf 224 Seiten

"Jobben für Natur und Umwelt/Europa und Übersee" ist ein Buch, das Adressen, Erfahrungsberichte und Tips weitergibt. Es wurde von Monika Frank, Oliver Kopitzke, Frank Seidel in Zusammenarbeit mit der Naturschutzjugend im Naturschutzbund Deutschland geschrieben. Es werden ganz unterschiedliche Möglichkeiten von Bürojobs über Einsätze in Wildreservaten in Uganda oder im Regenwald in Vietnam bis zur Vogelbeobachtung in Schutzgebieten oder der Anlage von Wanderwegen in Nationalparks genannt. Tips für Zivildienst in Natur- und Umweltschutz gibt es gleich noch dazu. Das Buch hat 224 Seiten, kostet 26,80 Mark, ist direkt bei Interconnections, Schillerstraße 44, 79102 Freiburg, Telefon 0761/700650, Fax 700688, oder im Buchhandel zu haben.

Eine umfangreiche Liste für "Praktikastellen im Umwelt- und Naturschutz" gibt es beim Deutschen Jugendbund für Naturbeobachtung, Justus-Strandes-Weg 14, 22337 Hamburg, 040/506764.

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