Rotkohl-Maronen-Rouladen - Schrot und Korn

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Rotkohl-Maronen-Rouladen

Vegetarische Rotkohl-Maronen-Rouladen

Herbstlich festlich
Mittel - 4 Portionen
Zubereitung: ca. 50 Min. (inkl. Garzeit)
Pro Portion: 870 kcal; E: 17 g, F: 54 g, KH: 88 g

  • 1 Rotkohl
  • ½ Bund Petersilie
  • 80 g Cashewkerne, geröstet, gesalzen
  • 1 ½ Dinkelvollkornbrötchen vom Vortag
  • 8 EL Milch
  • 1 rote Zwiebel
  • 400 g Maronen, vorgegart
  • 3 EL Bratöl
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • 8 Zahnstocher
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Pekannüsse
  • 100 g Butter
  • 12 Salbeiblätter
  • 6 EL Wildpreiselbeeren (Glas)
  1. Kohl mit reichlich Wasser bedeckt 15 Min. kochen.
  2. Petersilie und Cashews hacken. Brötchen würfeln, in warmer Milch einweichen.
  3. Zwiebel würfeln, Maronen hacken. Beides in 1 EL Öl kurz braten.
  4. Ei mit Brötchen vermengen. Zwiebeln, Maronen, Petersilie und Cashews untermischen. Salzen, pfeffern.
  5. Kohl aus dem Wasser nehmen, abkühlen lassen. 8 Blätter ablösen. Weitere 4 Min. köcheln, bis sie elastischer werden. (Restlichen Kohl anderweitig verwenden.)
  6. Mittelrippe der Blätter flach schneiden. Füllung in die Mitte jedes Blatts geben. Blattränder über der Füllung einschlagen, von der Strunkseite aufrollen und mit Zahnstocher feststecken.
  7. Rouladen in 2 EL Öl kräftig anbraten. Brühe zugießen. 15 Min. schmoren.
  8. Pekannüsse hacken, in einer Pfanne ohne Fett rösten. Butter zerlassen, Salbei darin knusprig braten. Pekannüsse zugeben. Salbei-Nuss-Butter über die Rouladen geben. Mit Preiselbeeren servieren.
 

Schrot&Korn

Knackiger Herbst
Schrot&Korn 10/2019

© Text Gabriele Augenstein Fotos Thorsten Suedfels Rezepte Pia Westermann Styling Anka Rehbock
Zubereitungszeit: ca. 50 Min. (inkl. Garzeit)
Portionen: 4 Portionen
Kalorien: Pro Portion: 870 kcal
Erschienen in Ausgabe 10/2019
Rubrik: Rezepte

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incl. 'http://'
ayi

Da küchenfertige Maronen doch recht kostspielig sind, habe ich nur die Hälfte genommen. Es war trotzdem ein Festessen. Außerdem ging es auch mir so, dass mein Kohlkopf zu klein war, so dass selbst die äußersten Blätter keinen ordentlichen Rollen ergaben. Also habe ich nach oben offene Kohltäschchen dicht nebeneinander in einen flachen Bräter mit Öl gesetzt, von unten angebraten und dann mit Deckel fertig geschmort. Die Preiselbeeren fand ich allerdings als gewisses Extra genau richtig, obwohl ich alles andere als ein ausgesprochener Preiselbeerfan bin. Und die Nussbutter hat auch mit Paranüssen sehr gut geschmeckt.

MeeJoo

Uns hat es sehr gut geschmeckt !!!

Wir haben das Rezept leicht verändert.
Wir haben keine Petersilie benutzt.
Wir haben Walnüsse genommen ( deutsche Wlnüsse gibt es doch zur Zeit reichlich)
Die Wildpreiselbeeren fanden wir überflüssig bzw. viel zu viel, es soll ja keine Süßspeise werden.
Allerdings bin ich auch Diabetikerin und bin das süße Essen nicht mehr gewohnt.
Außerdem haben wir viel mehr Blätter für die Füllung benötigt, da unser Kohl wohl zu klein war.
Im nachhinein hat uns das aber gefallen, so hatten wir keinen Kohl übrig und die kleineren Rollen waren besser zu portinoieren.