Agro-Gentechnik ist teuer - Schrot und Korn

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Agro-Gentechnik ist teuer

Ein Bericht der Umweltorganisation Friends of the Earth Europe (FoE) sowie eine amerikanische Studie zeigen die versteckten Kosten, die durch den Anbau gentechnisch veränderter Organismen entstehen. Radioaktiv-Zeichen

Laut FoE müssen Lebensmittelindustrie und Steuerzahler die Kosten zahlen, die durch Verunreinigungen mit Gentechnik entstehen. Dabei würden die wahren Ausgaben für Warentrennung, Überwachung und Probenahmen bei Weitem die vorausgesagten Gewinne der Gentechnik übersteigen.

Charles Benbrook vom Organic Center, Boulder, zieht auch die angeblichen finanziellen Vorteile für Landwirte in Zweifel. In einer Studie belegt er, dass Preise für Gentechnik-Saatgut in den USA im Vergleich zu konventionellem Saatgut stark angestiegen sind. So mussten im Jahr 2010 für Roundup Ready2-Sojabohnen 42 Prozent mehr ausgegeben werden als im Jahr zuvor. Farmer, die den Gentech-Mais "SmarStax" anbauen, müssen für das Saatgut mehr als doppelt so viel ausgeben wie konventionelle Anbauer.

Die Gentechnik-Industrie preist weiterhin den Nutzen der Gentechnik an: Sie böten Landwirten Vorteile und schonten die Umwelt. Laut FoE häufen sich jedoch Studien, die belegen, welchen Schaden die Agro-Gentechnik anrichtet. // rb

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chaoskoeppsche
Auch wenn ich nicht unbedingt auf Facebook stehe, für solche interessanten Artikel wäre ein "Like"-Button definitiv vonnöten - ums mal in Neudeutsch zu sagen "Spread the word!"