Editorial - Schrot und Korn

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Wir brauchen einen Fanclub

Stephanie Silber

Verantwortliche Redakteurin Schrot & Korn

Lebe Leserin, lieber Leser,

nun sind wir ja schon ein paar Jahrzehnte im Geschäft, also ich meine natürlich Schrot&Korn. Nächstes Jahr 35 Jahre um genau zu sein. Ein paar Kollegen aus den Anfängen sind sogar noch da. Und immer noch schreiben und lieben wir Bio und sind totale Fans. Ja, Bio hat sich verändert in all der Zeit. Am Anfang war der Markt überschaubar. Müsli-Mischer, Aufstrich-Rührer, Ladenbesitzer kannten sich oft persönlich, man traf sich regelmäßig, um über die Branche zu diskutieren und eine bessere Welt zu bauen. Die Anzahl der Waren in den Regalen war übersichtlich, ebenso die Zahl der Bio-Läden. Das kann man heute nicht mehr sagen. Bio ist groß geworden. Viele Firmen feiern inzwischen Jubiläen, bei denen eine vier oder fünf vorn steht (siehe Seite 46). Aber egal ob alter Hase oder neues Start-up, ob klein oder groß: Die meisten Bio-Unternehmen produzieren mit Sinn. Sie machen sich Gedanken über das Saatgut oder die Rohstoffe, über Ökostrom, der die Maschinen antreibt, bis hin zu „Grüner Logistik“.

Da wir möchten, dass noch viel mehr Menschen richtige Fans werden, heißt unser jüngstes Schrot&Korn-Baby „Bestes Bio“. Gemeinsam mit unseren Lesern zeichnen wir einmal im Jahr Produkte aus. Fast 5000 von Ihnen wollten dabei sein, gut 700 waren es. Vielen Dank! Wir haben drei von Ihnen besucht und waren beim Ausprobieren dabei (siehe Seite 34). Und als nächstes stricken wir zusammen einen Fan-Schal.

Ihre

Stephanie Silber

Lest Emelie

Heute möchte ich Ihnen Emelie Eickert ans Herz legen. Kennen Sie nicht? Ich auch nicht persönlich, freue mich aber total  über ganz junge Schrot&Korn-Fans und finde stark, was sie schreibt. Aber lesen Sie selbst.