Editorial - Schrot und Korn

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Stephanie Silber

Verantwortliche Redakteurin Schrot & Korn

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir erhalten täglich sehr viele Informationen und sind einiges gewohnt. Aber es gibt immer wieder die richtig krassen Aufreger. Neulich: Wissenschaftler und Journalisten haben herausgefunden, dass der Öl-Konzern Exxon Mobil bereits seit 1982 wusste, wie stark die Erderwärmung 2019
ausfallen würde. Und er schaltete noch in den 90er-
Jahren Anzeigen, in denen er anzweifelte, ob Wissenschaftler überhaupt mit Sicherheit sagen könnten, ob und wie stark Temperaturen steigen werden. Das ist doch der Hammer! Wieso können die ihr Geschäftsmodell trotzdem über Jahrzehnte einfach weiterfahren?

Der amerikanische Wissenschaftler Richard Heede hat untersucht, welchen Anteil Unternehmen am CO2-Ausstoß der Menschheit haben. Sein Fazit: 90 Konzerne sind für knapp zweidrittel aller Treibhausgas-Emmissionen weltweit verantwortlich. Und Lieschen Müller versucht einen Beitrag zu leisten, indem sie
mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt.

Mit dem Artenschutz ist es ähnlich: Menschen säen Wildblumen, bauen Insektenhotels und zeigen eindrücklich, dass sie sich
konsequente Maßnahmen wünschen, um Bienen und Co. schnell zu helfen (siehe S. 30). Doch Politikerinnen und Bauernverbände möchten erstmal wissenschaftlich nachweisen, wie arg der Insektenschwund überhaupt ist. Wollt ihr uns eigentlich verhohnepiepeln? Was können wir noch tun, damit Politik endlich Rahmen schafft, um Dinge tatsächlich zu verändern?

Ihre

Stephanie Silber

Die Schönste

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