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Einfach nur mega glücklich!

Stephanie Silber

Verantwortliche Redakteurin Schrot & Korn

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

mit Menschen, die in Bhutan leben, chatte ich mal schnell per WhatsApp; Menschen in Afrika essen Joghurt, das hier in der Molkerei um die Ecke hergestellt wurde – die Welt ist klein geworden. Und irgendwie hängen immer mehr Dinge miteinander zusammen. So gibt es bei uns vielleicht bald keinen Rollmops mehr zum Abendessen, weil sich das Packeis in der Arktis in den vergangenen 35 Jahren nahezu halbiert hat.

Die Eismengen dort oben beeinflussen direkt unser Leben – und das der Heringe in der Ostsee. Je weniger Eis es am Nordpol gibt, desto mehr erwärmt sich die Arktis. Das wiederum beeinträchtigt die arktische Zirkulation und bringt den sogenannten Jetstream durcheinander, der maßgeblich unser Wetter bestimmt. Die Folgen: Zum einen der extrem trockene Sommer 2018. Zum anderen heizen sich die Ozeane weltweit mit teilweise dramatischen Folgen auf (siehe Seite 58). Es ist inzwischen unstrittig, dass der Klimawandel für diese Effekte verantwortlich ist. Und wir karren weiter Joghurt nach Afrika – und Menschen in Asien möchten verständlicherweise einen ähnlichen Lebensstil wie wir in Wanne-Eickel oder Wien, der aber so viel mehr CO2 freisetzt als unser Planet vertragen kann.

Puh, klingt alles mega kompliziert und macht hilflos. Mein Tipp: kleine Schritte machen. Zum Beispiel auf Öko-Strom umsteigen. So zeigt man auch denen die Rote Karte, die den Hambacher Forst abholzen, um klimaschädliche Braunkohle abzubauen – und die so tun, als wüssten sie nicht, dass das das Great Barrier Reef am anderen Ende der Welt zerstört.    

Ihre

Stephanie Silber

 

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