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Vom Wissen, Handeln und Heilen

Stephanie Silber

Verantwortliche Redakteurin Schrot & Korn

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich habe tatsächlich noch nie wirklich darüber nachgedacht zu fasten. Ok, vielleicht könnte mich so eine kleine Auszeit in einem schicken Bio-Hotel, das zufällig auch Fasten-Programme anbietet, locken. Eigentlich bin ich jedoch nicht der Typ dafür. Aber nachdem ich in unserem Artikel auf Seite 29 gelesen habe, welch enormes Potenzial zu heilen darin liegt, denke ich definitiv anders darüber.

Wissen Sie, wem Fasten außerdem guttäte?  Den Alpen – besser gesagt: ihren weißen Lungen, den Gletschern. Die Folgen des Klimawandels zehren dramatisch an ihnen (ab Seite 44). Ich meine damit allerdings, dass wir fasten sollten, damit es auch nur den Hauch einer Chance gibt, die Gletscher zu „heilen“. Konsum-Fasten beispielsweise: Zwar gibt es bei sogenannten grünen Produkten ein dickes Umsatzplus (Seite 9), allerdings haben sich die CO2-Emmissionen im Konsumsektor kaum verändert. Gründe dafür sind laut einer Studie: mehr Flüge, mehr Fleisch. Menschen handeln wider ihres besseren Wissens – selbst Experten haben noch keine Idee, wie man dies durchbrechen kann. Mir passiert es leider auch immer wieder.

Vielleicht gibt es ja kleine, schicke Bio-Hotels auch mit tollen Programmen wie „Stärke dich gegen die Versuchung des Konsums“ oder so ähnlich. Ich würde sofort buchen.

Ihre

Stephanie Silber

 

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