Editorial - Schrot und Korn

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Barbara GruberLiebe Leserin, lieber Leser,

„Warum habt ihr nichts gegen den Klimawandel getan?“ Diese Frage müssen wir uns vielleicht in einigen Jahren von unseren Kindern stellen lassen. Auch wenn die Politik den Klimawandel aus den Augen verliert, wir sollten das nicht tun. In diesem Heft finden Sie viele Ideen, Ihren „ökologischen Fußabdruck“ zu verkleinern. Sie könnten zum Beispiel klimafreundlich kochen - mit unseren vegetarischen bzw. veganen Rezepten ist das kinderleicht. Oder zu Ökostrom wechseln. Oder statt einer Fernreise „Urlaub um die Ecke“ machen. Auch bio verlag und Naturkosthandel verkleinern ihren Fußabdruck weiter. Ab sofort ist Schrot&Korn „klimafreundlich“ zertifiziert - so wie der ganze bio verlag mit allen seinen Medien. Das heißt: Unabhängige Fachleute stellen mit uns fest, wo wir noch Treibhausgase reduzieren können. Die unvermeidbaren Emissionen gleichen wir mit Zertifikaten aus. Dabei stellte sich zum Beispiel heraus, wie sehr man sich „intuitiv“ täuschen kann. Bisher dachten wir, mit dem Einsatz mineralölfreier Farben umweltfreundlich zu sein. Irrtum: Durch höhere Temperaturen und längere Zeiten für die Trocknung werden jährlich rund 100 t CO2 mehr freigesetzt. Deshalb wird Schrot&Korn nun mit gewöhnlichen Farben gedruckt.

Ihre

Barbara Gruber

Stromwechseln wirkt!

Urgewalt, Flyer und Poster

Den Energiemarkt nachhaltig verändern, weg von Atom- und Kohlestrom, hin zu Ökostrom - das wär’s! Zusammen mit der Umweltorganisation urgewald und vielen Naturkostläden starten wir deshalb in dieser Ausgabe die Kampagne „Stromwechseln wirkt“. Machen Sie mit, wechseln Sie zu Ökostrom. Warum? … weil die Zukunft es wert ist.

Die besten Bio-Läden 2008

Bester Bioladen Logo

Knapp 36000 Postkarten mussten ausgezählt werden, dann standen die Ergebnisse und die Gewinnerläden der sechsten Schrot&Korn-Leserwahl fest. Unsere vier Hauptgewinner kommen aus der Nähe von Frankfurt, aus Freiburg, Mainz und Meiersberg. Ab Seite 86 stellen wir sie vor.