Miteinander 12|2018 - Schrot und Korn

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Miteinander 12|2018

Miteinander ©  Rolf Trippe; 123rf/John Williams l
Gut gelaunte Sportler in Frankfurt: Die Schrot&Korn-Staffeln waren dabei. © Rolf Trippe; 123rf/John Williams l

Schrot&Korn mit sechs Staffeln beim „Öko-Marathon“

42,195 Kilometer durch Frankfurt

Es war kalt. Eiskalt. Und ein scharfer Wind blies um die Ecken. Der letzte Oktober-Sonntag verlangte den Menschen, die den Frankfurt-Marathon absolvieren wollten, alles ab. Aber die 24 Läuferinnen und Läufer, die in den Schrot&Korn-Staffeln unterwegs waren, kamen alle ins Ziel. Sie waren Teil der insgesamt 165 Läuferinnen und Läufer, die für die BioRunner an den Start gingen: 28 Staffeln und 53 Einzelläufer, die die gesamten 42,195 Kilometer absolvierten. Die BioRunner sind seit 2005 eine der größten Gruppen beim Frankfurt-Marathon, organisiert werden sie von Thomas Wolff und Rolf Trippel. Von den sechs Schrot&Korn-Staffeln, deren Teilnehmer in diesem Jahr meist aus dem Großraum Frankfurt, aber auch aus Augsburg, der Göttinger Gegend und Wien (!) kamen, war die mit Dietmar, Petra, Thorsten und Karl die schnellste: Nach großartigen 3:42:30 Stunden lief Karl in die mit Lauffans voll besetzte Frankfurter Festhalle ein.
Aber viel wichtiger war allen Teilnehmenden mit dem „BioRunner“-Shirt der Spaß am Laufen und die „Werbung“ für den Bio-Gedanken. Der Frankfurt-Marathon gilt als der grünste Lauf in Deutschland: Es gibt als Sportler-Verpflegung ausschließlich Bio-Bananen und -Äpfel, auf Plastikbecher wird verzichtet; stattdessen kommt Pappe zum Einsatz. Die Laufshirts für alle BioRunner hatte Schrot&Korn gesponsert. Sie wurden über den Verein Tarahumara in Brasilien hergestellt: fair und kompostierbar. 
www.schrotundkorn.de/marathon2018


Bio-weihnachten feiern

Saubere Bäume

Wissen Sie, was alles auf Ihren Weihnachtsbaum gesprüht wurde, bevor er in Ihrem Wohnzimmer seinen Platz fand? Wenn Sie einen Bio-Weihnachtsbaum kaufen, dann wissen Sie, dass der Anbieter bei der Aufzucht kein Gift verwendet hat. Denn Bio-Betriebe werden nicht nur regelmäßig kontrolliert und zertifiziert. Sie bekennen sich auch ausdrücklich zu Nachhaltigkeit: Boden, Wasser und Luft werden geschützt, die Bodenfruchtbarkeit gefördert und die Artenvielfalt erhalten. Bio-Weihnachtsbäume werden immer häufiger angeboten. Eine Liste von Verkaufsstellen stellt die Umwelt-Organisation Robin Wood seit Jahren online: www.robinwood.de/weihnachtsbäume 


Preis für Rapunzel Naturkost

Faire und nachhaltige Bio-Produkte

Der Bio-Pionier Rapunzel Naturkost hat für sein sozial-ökologisches Engagement den Ökologia-Preis der „Stiftung für Öko- logie und Demokratie“ erhalten. Deren aktuelle „Ökologia“ – das ist eine Art Umwelt-Botschafterin – ist Sabine Kauffmann, Geschäftsführerin des bio verlags. Sie sagte bei der Preisverleihung, dass Rapunzel die Auszeichnung wegen der direkten sozialen und fairen Beziehungen zu den Lieferanten weltweit sowie das maßgebliche Gestalten und Entwickeln der Bio-Branche verdient habe: „Um Bio in der heutigen Form zu entwickeln, braucht es vor allem Mut, Vision und Pioniergeist. Und das hattet Ihr – und habt das nach wie vor.“ Joseph Wilhelm, Gründer und Chef von Rapunzel, nahm den Preis entgegen und lobte seine Mitarbeiter: „Wir alle haben Anteil an diesem Preis.“ 


Grüne Helden

Weltverbesserer

Der Grüne-Helden-Förderpreis wurde wie- der verliehen. Den Jurypreis in der Katego- rie „Profit“ gewann GreenAdapt – Gesellschaft für Klimaanpassung. Sie hilft Kommunen und Landkreisen mit passgenauen Konzepten, die Folgen des Klimawandels zu meistern (www.greenadapt.de). Der „Non-Profit“-Jurypreis ging an den Verein „Handwerk mit Verantwortung“ (www.handwerk-mit-verantwortung.de). Der fördert Handwerker, die ihren Kunden nachweislich und transparent nachhaltige Produkte anbieten. Die Publikumsabstimmung gewann die Firma Nomoo (www.nomoo-icecream.de) mit ihrem veganen Eis aus Bio-Zutaten. Schrot&Korn hat den Grüne-Helden-Förderpreis als Medien- partner begleitet. 

Erschienen in Ausgabe 12/2018
Rubrik: Leben&Umwelt

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