Es kommt auf Jeden an - Schrot und Korn

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Es kommt auf Jeden an

ENERGIEWENDEDie Politik hat die Energiewende ausgerufen, bremst sie aber immer wieder aus. Und doch geht es voran. Weil engagierte Bürger sie umsetzen – auf unterschiedliche Art. // Bernward Janzing

Friedhelm Widmann setzt auf die Energiewende von unten. Seinen Beitrag hat der Geschäftsführer der Firma Widmann Energietechnik aus Neuenstadt am Kocher in Württemberg bereits geleistet: Das Firmengebäude wird komplett mit erneuerbaren Energien versorgt – und zwar ohne einen Anschluss ans Stromnetz.

Um zu allen Tageszeiten die einfallende Sonne optimal nutzen zu können, bestückte er die Fassaden rundum mit Photovoltaikmodulen. Selbst die Nordseite des Gebäudes wurde mit einbezogen, dies aber vor allem aus optischen Gründen. Auf dem Flachdach sind zudem Module aufgeständert, sie weisen nach Osten, Süden und Westen. „So haben wir Erträge von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang“ sagt Widmann. Überschüsse an Solarstrom werden für trübe Tage in Batterien zwischengespeichert. Für Situationen, in denen der Solarstrom nicht reicht, gibt es ein Biogas-Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme bereitstellt. Die „Energiefabrik“, wie Friedhelm Widmann sie nennt, ist eines von vielen Beispielen, die verdeutlichen, wie sehr die Energiewende vor allem ein Bürgerprojekt ist.

Strom dort erzeugen, wo er gebraucht wird – solche dezentrale Ansätze lassen sich oft am besten umsetzen, wenn auch die Eigentümerstrukturen dezentraler werden, sich die Kraftwerke also in Bürgerhand befinden. Und das ist bereits in großem Stil der Fall: Mit der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach oder einer Beteiligung an einer Bürgerenergiegenossenschaft, die zum Beispiel in eine Windkraft- oder Bioenergieanlage investiert, wurden schon viele Bürger Teil des Projektes Energiewende.

Die Zahlen sprechen für sich: Unter dem Dach des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes wurden bereits 718 Energiegenossenschaften gegründet. Diese investierten rund 1,35 Milliarden Euro in erneuerbare Energien. Jährlich produzieren die Anlagen Strom für 230 000 Durchschnittshaushalte. Allerdings gab es 2014 einen Einbruch bei den Neugründungen um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Ursachen sind vielfältig – aber allesamt politischer Natur. Sie reichen von den reduzierten Einspeisevergütungen für Solarstrom bis hin zu Verunsicherungen durch Änderungen des Kapitalmarktrechts.

Energiewende begann schon vor 40 Jahren

Anders als es oft erscheint, ist die Energiewende keine Erfindung der Nach-Fukushima-Ära. Sie begann vielmehr bereits in den siebziger Jahren, und zwar parallel an vielen Orten.

Mai 1976: Auf dem Hof der Winzergenossenschaft im badischen Sasbach fand die weltweit erste große Ausstellung für erneuerbare Energien statt – mit 12 Ausstellern. Man sah Holzbottiche, in denen Wasser solar erwärmt wurde, man sah Hohlspiegel und Windradmodelle. Und man traf auf schwarz gestrichene Radiatoren im Glaskasten – das waren die Kollektoren jener Zeit.

Sasbach liegt neben Wyhl am Kaiserstuhl, wo zu dieser Zeit der Kampf gegen ein geplantes Atomkraftwerk tobte. Die Messe war Teil des Widerstands: Man wollte nicht nur Nein sagen, sondern Alternativen aufzeigen.

Und so schraubten – lange bevor deutsche Regierungen an den Umstieg auf erneuerbare Energien dachten – in Südbaden wie andernorts Bürger die ersten Solaranlagen auf ihre Dächer. Die waren allerdings noch alles andere als wirtschaftlich. Tüftler und Forscher entwickelten die nötige Technik, engagierte Unternehmer setzten auf die Öko-Sparte, anfangs ohne jede Perspektive, damit wirklich Geld verdienen zu können. Somit war die Energiewende von Anfang an eine Errungenschaft der Zivilgesellschaft. Und nicht, wie es in der politischen Debatte heute oft den Eindruck macht, eine Staatsdoktrin.

Die Politik hatte mit der Energiewende lange Zeit nichts im Sinn. Erst anderthalb Jahrzehnte nach den Atomprotesten von Wyhl reagierte die Bundesregierung mit einem kleinen aber im Rückblick bedeutenden Schritt auf den Druck aus der Gesellschaft. Anfang 1991 trat das Stromeinspeisungsgesetz in Kraft, das den Betreibern von Kleinkraftwerken zwei entscheidende Neuerungen brachte: Die Energieversorger mussten den Öko-Strom der Privaterzeuger fortan abnehmen, und sie mussten ihn vergüten.

1991: Energiewende nimmt Fahrt auf

An der Küste löste dieses Gesetz in den folgenden Jahren vor allem unter Landwirten einen Windkraftboom aus. Für die Solarenergie waren die Vergütungssätze aber noch zu gering, um wirklich einen Anschub leisten zu können. Hier brachten erst einzelne Kommunen, die ab Mitte der neunziger Jahre den Solarstrom förderten, und das Erneuerbare-Energien-Gesetz ab April 2000 deutliche Fortschritte.

Heute hat die Zahl der Kleinerzeuger bereits die stattliche Zahl von 1,4 Millionen erreicht, vor allem sind dies Photovoltaikanlagen. Diese erzeugen inzwischen die Kilowattstunde für die Hälfte des Netzstrompreises. Der liegt nach Zahlen des Branchenverbandes BDEW bei etwa 29 Cent und enthält neben den Kosten der Stromerzeugung auch die Kosten des Transports über die Netze, die bei der Erzeugung vor Ort natürlich wegfallen. Seit gut drei Jahren sind die Anlagen deswegen so aufgebaut, dass die Hausbewohner immer zuerst den eigenen Strom verbrauchen, und nur noch ihre Überschüsse ins Netz einspeisen.

Auch autarke Wohnhäuser gibt es bereits. Zum Beispiel in Freiberg in Sachsen, wo sich zwei Häuser mit Photovoltaik komplett selbst mit Strom versorgen. Zugleich decken sie mit Solarkollektoren und einem großen Warmwasserspeicher auch ihren Wärmebedarf zu rund zwei Drittel solar. Planer Timo Leukefeld setzt dabei auf ein Prinzip, das er „vernetzte Autarkie“ nennt: Die Häuser versorgen sich zwar komplett selbst mit Strom, doch weil die Photovoltaik-Anlage mehr Strom erzeugt als vor Ort benötigt wird, geht ein Teil der Energie ins Netz.

Die Zukunft, sagt Leukefeld, liege darin, dass die Stromversorger auf die heimischen Speicher zugreifen können zur Stabilisierung ihres Netzes. Für Hauseigentümer werde das attraktiv, weil diese Dienstleistung vergütet werde. Auch wenn solche Konzepte erst am Anfang stehen, ziehen die Speicher bereits zunehmend in die Keller ein. Laut Bundesverband Solarwirtschaft wurden 2014 schon 15 000 Solarspeicher in deutschen Haushalten betrieben.

Einen weiteren Schub dürfte der Elektromobil- und Batteriehersteller Tesla dem Markt geben. Er brachte im Sommer einen Stromspeicher für private Haushalte auf den Markt, der sich der Schwelle der Wirtschaftlichkeit ein gutes Stück annähert. Wie nah man dieser allerdings damit kommt, hängt noch von einigen Annahmen ab – etwa der Frage, wie oft der Speicher im Jahr be- und entladen wird. Wird der Speicher nur wenig genutzt, rechnet er sich auch weniger. Und dann ist natürlich für die Kalkulation relevant, wie lange die Batterie am Ende wirklich hält.

Was bedeuten solche Entwicklungen für das gesamte Stromnetz? Experten des Energietechnischen Verbandes VDE zeigen in einer aktuellen Studie, dass auch der Netzausbau durch dezentrale Erzeugung vermindert werden kann. Mit einer „Energiewende von unten“ könne „Ruhe in die hitzige Diskussion“ um Netzausbauten gebracht werden. Die effizienteste Lösung sei, Strom dort zu verbrauchen, wo er erzeugt wird.

Tipps zum Mitmachen

Doch die Eigenerzeugung von Strom ist nicht die einzige Mitmach-Option bei der Energiewende. Alternativ oder auch in Ergänzung ist der Wechsel zu einem Öko-Stromanbieter ein wichtiger Schritt. Denn er verschiebt Wirtschaftsmacht – weg von den RWEs und Eons dieser Welt hin zu den Grünstromfirmen. Demokratie per Stromvertrag sozusagen. Und auch der sparsame Umgang mit Energie beschleunigt die Energiewende. Denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, erhöht den Druck auf die Kohlestromer und hilft mit, die CO2-Schleudern aus dem Markt zu drängen. Das Argument Kohlestrom sei für eine sichere Energieversorgung nötig, greift dann nicht mehr.

Effizienz ist sogar die Königsdisziplin der Energiewende. Hier sind die Käufer von Öko-Strom übrigens schon weiter als der Durchschnittsbürger. Bereits 2012 berichtete die Bundesnetzagentur in ihrem Monitoringbericht, dass „Öko-Stromkunden einen relativ geringeren Elektrizitätsverbrauch als die übrigen Haushaltskunden aufweisen“. Die Einsparung der Grünstromkunden liege je nach Anbieter bei 20 bis 30 Prozent.

Am sparsamsten seien die Kunden der bürgereigenen Elektrizitätswerke Schönau (EWS), die laut jüngstem Geschäftsbericht im Schnitt mit 2415 Kilowattstunden Strom im Jahr auskommen – gegenüber einem deutschen Normhaushalt mit rund 3500 Kilowattstunden. So sparen sie fast 300 Euro im Jahr. Gingen alle deutschen Haushalte so bewusst mit Strom um, wären sofort vier Atomkraftwerke weggespart.

Stromräuber enttarnen

Und das mit einfachen Mitteln: Den halben Weg zur Effizienz hat schon geschafft, wer seinen Stromzähler besucht. Vor der Nachtruhe einen Blick auf den Zähler werfen und morgens gleich wieder. Ist in dieser Zeit mehr als eine Kilowattstunde durch die Leitungen gesickert, sind Stromräuber am Werk. Die zu ermitteln lohnt sich, denn jedes Watt Stand-by-Verbrauch kostet im Jahr fast 2,50 Euro an Strom. Ein paar Dutzend Watt an versteckten Stromfressern sind gar nicht selten.

Ebenfalls wichtig: Die Stromrechnung prüfen. Wer nicht nur auf die Höhe des monatlichen Abschlags blickt, sondern auch die Kilowattstundenzahl betrachtet, kann feststellen, wo er in Sachen Effizienz steht. Eine Faustregel besagt, dass eine Person mit typischer Geräteausstattung und ein wenig Umsicht mit 1000 Kilowattstunden pro Jahr gut auskommen kann, für jede weitere Person im Haushalt reichen 500 Kilowattstunden.

Die Frage, ob die Umstellung auf erneuerbaren Strom langfristig gelingen kann, hängt zu einem großen Teil auch an der Entwicklung des Stromverbrauchs. Dazu ein simples Rechenbeispiel: Wenn der Stromverbrauch in Deutschland jährlich nur um ein Prozent steigt, wird er von zuletzt 512 Milliarden bis 2030 auf rund 600 Milliarden Kilowattstunden wachsen. Gelingt es hingegen, den Verbrauch jährlich um nur ein Prozent zu reduzieren, kommt Deutschland im Jahr 2030 mit 435 Milliarden Kilowattstunden aus. Die Differenz zwischen beiden Szenarien beträgt satte 165 Milliarden Kilowattstunden – genug, um über das Gelingen der Energiewende zu entscheiden.

Kohlekraftwerke bremsen die Erneuerbaren

Bisher allerdings läuft mit dem Umbau der Stromversorgung noch nicht alles rund; enorme Überkapazitäten an fossilen Kraftwerken behindern eine schnellere Entwicklung der Erneuerbaren – und zwar in ganz Europa. Laut „Grünbuch“ des Bundeswirtschaftsministeriums vom vergangenen Oktober betragen die Überkapazitäten in Europa derzeit „mindestens 100 Gigawatt“. Das ist ein Überhang von rund 13 Prozent. Von den Überkapazitäten, so heißt es weiter, lägen „rund 60 Gigawatt in dem für Deutschland relevanten Strommarktgebiet“. Doch es ist derzeit nicht absehbar, dass die Kohlekraftwerksbetreiber ihre Überkapazitäten deutlich reduzieren werden.

Dennoch ist unstrittig, dass die Energiewende weiter voranschreiten wird, zumal sie sich volkswirtschaftlich rechnet, wie bereits vor mehreren Jahren das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme analysierte: Eine Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland um mindestens 80 Prozent durch die Nutzung erneuerbarer Energien sei für die Volkswirtschaft auf lange Sicht eher billiger als das heutige System auf Basis fossiler Energien. Denn die Stromerzeugung aus fossilen Energien benötigt fortwährend Brennstoffe, die langfristig immer teurer werden dürften. Solaranlagen hingegen haben praktisch keine laufenden Kosten, sie müssen lediglich die Kapitalkosten finanzieren.

Dass sich erneuerbare Energien rechnen, muss man Unternehmer Friedhelm Widmann mit seiner energieautarken Fabrik nicht mehr vorrechnen: Sein Konzept, sagt er, sei auch wirtschaftlich attraktiv.

Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland

Bruttostromerzeugung in Milliarden Kilowattstunden

Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland

Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW); Stand: Februar 2015

Wohlstand ohne Uran

Die Energiewende begann lange vor Fukushima. Schon 1980 prägte das Öko-Institut den Begriff Energiewende mit dem Buch „Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran“.

Bürger ins Boot holen

Für das Gelingen der Energiewende ist die Beteiligung der Bürger „wichtig“ bzw. „sehr wichtig“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter Stadtwerken. Knapp die Hälfte der Befragten hat bereits Erfahrungen mit Bürgerbeteiligung.

Bernward Janzing

Bernward Janzing hat die Energiewende von Anfang an begleitet. Bereits im Sommer 1986 schrieb er über die erste Solarthermieanlage, die ein Bastler in seiner Heimatstadt im Schwarzwald installiert hatte.

Strom, Wärme, Verkehr: Wo steht die Energiewende?

‣ Beim Strom ist die Energiewende weit fortgeschritten: 2014 deckten die erneuerbaren Energien in Deutschland bereits 28 Prozent des Strombedarfs – eine Verdreifachung in nur zehn Jahren. Die Windkraft stand mit 9,7 Prozent Anteil am Strommix an der Spitze der Erneuerbaren, die Solarenergie erreichte sechs Prozent. Wenn das Wetter mitspielt, werden die erneuerbaren Energien im Jahr 2015 erstmals die Marke von 30 Prozent überschreiten.

‣ Im Sektor Wärme sieht es hingegen dürftig aus. Die Sanierung der Wohngebäude in Deutschland dümpelt auf niedrigem
Niveau; gerade 0,8 Prozent aller Objekte werden jährlich auf zeitgemäßen Standard gebracht. 

‣ Auch im Verkehr ist von Energiewende nichts zu spüren. Im Gegenteil: Autos werden immer größer und schwerer, der klimaschädigende Flugverkehr wächst weiter. Und neue steuerliche Anreize, die zum Energiesparen motivieren, sind nicht absehbar. 

Interview: „Wirtschaftlich weniger verwundbar“

Aribert Peters (Foto: Privat)
Aribert Peters ist Vorsitzender und Gründer des Bundes der Energieverbraucher. (Foto: privat)

Herr Peters, erstmal vorweg gefragt: Wofür steht aus Ihrer Sicht das Wort „Energiewende“?

Für eine Bürgerbewegung, die vor 40 Jahren begann. Aus dem Widerstand gegen die Atomkraft und der Erkenntnis, dass die fossilen Rohstoffe endlich sind, entwickelte sich eine starke soziale Bewegung, die auf Erneuerbare setzt. Die Wende der Politik nach Fukushima ist doch nur eine Reaktion auf den gesellschaftlichen Druck sowie auf die faktischen Notwendigkeiten durch die Ressourcenverknappung und die enormen technischen Fortschritte bei den Erneuerbaren.

Energiewende also als Bürgerprojekt – welche Beiträge kann der Einzelne leisten?

Neben der eigenen Solaranlage bieten sich Bürgergenossenschaften an – schon Hunderttausende in Deutschland sind dort Mitglied. Zur Energiewende gehört natürlich auch die Effizienz. Jede eingesparte Kilowattstunde hilft, Atomstrom und Kohle verzichtbar zu machen. Wir empfehlen unseren Mitgliedern, sich ein Messgerät auszuleihen, um den Verbräuchen der einzelnen Geräte im Haus auf die Spur zu kommen. Insofern beschleunigen auch die gestiegenen Energiepreise die Energiewende: Solarstrom und auch Energieeffizienz wurden wirtschaftlich immer attraktiver.

Sie betonen gerne, dass die Energiewende Resilienz schafft, das müssen Sie erklären.

Ein resilientes System ist eines, das Krisen gut bewältigen kann – unter ökonomischen wie auch technischen Gesichtspunkten. Wer sich von fossiler Energie unabhängiger macht, ist wirtschaftlich weniger verwundbar durch Ölknappheit oder Versorgungsunterbrechungen, also resilienter. Ein Land mit einer dezentraleren Organisation der Stromerzeugung ist weniger krisenanfällig, weil ein flächendeckender Stromausfall kaum auftreten kann. Auch das spricht für die Energiewende.

Erschienen in Ausgabe 10/2015
Rubrik: Leben&Umwelt

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incl. 'http://'
Beate Gersbeck

Gerne möchte ich in diesem Zusammenhang hinweisen auf die Bürgerwerke eG in Heidelberg, die in einzigartiger Weise den jetzt notwendigen Schritt gegangen sind und
 
einerseits den Bürgerenergiegenossenschaften den Einstieg in die Vermarktung von Strom ermöglichen, indem sie notwendige Kompetenzen und Kapazitäten bündeln und
 
andererseits allen BürgerInnen anbieten, ihre Stromversorgung aus 100% Erneuerbaren selbst in die Hand zu nehmen. Regional, nachhaltig, ohne Verbandelung zu Atom- und Kohle. Die gesamte Wertschöpfung verbleibt in der Region.
 
http://buergerwerke.de/strom-vermarkten/die-buergerwerke/unsere-motivation/
 
"Meine" Bürgerenergiegenossenschaft gehört diesem Verbund seit letztem Jahr an, und seit Anfang 2015 beziehe ich von dort meinen Strom und bin sehr zufrieden. Eine empfehlenswerte Sache!

Carmen

Sehr fundiert und verständlich geschrieben - ein wichtiger Beitrag zur Energiewende! Passend dazu möchte ich gerne auf die Organisation urgewald e. V. und deren aktuelle Kampagne hinweisen:
https://www.urgewald.org/kampagne/paris-pledge