Aus der Branche 02|2020 - Schrot und Korn

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Aus der Branche 02|2020

© PR-Material

 

Echt kuh-l

Schulwettbewerb gestartet

Unter dem Motto „Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!“ startet der bundesweite Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in eine neue Runde. Ziel in diesem Jahr ist es, Kindern und Jugendlichen die Zusammenhänge von Klimaveränderungen, Landwirtschaft und Ernährung näher zu bringen. „Echt kuh-l!“ will Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, die Gestaltungsräume der Landwirtschaft und des eigenen Konsums für mehr Klimaschutz zu entdecken und zu erobern, heißt es vom Bundesministerium. Bis zum 3. April 2020 können sich Schüler mit ihren Projekten bewerben. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt – mit Songs, Filmen, Spielen, Projekttagen, Ausstellungsexponaten und Ähnlichem kann man sich an dem Wettbewerb beteiligen. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche, die die 3. bis 10. Klasse einer allgemeinbildenden Schule besuchen. Bewertet wird in vier Altersgruppen: Klassen 3 bis 4, Klassen 5 bis 6, Klassen 7 bis 8 und Klassen 9 bis 10. Zu gewinnen gibt es Berlin-Fahrten, Preisgelder bis zu 1200 Euro, hochwertige Sachpreise und die Trophäen „Kuh-le Kuh“. Der Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit ökologischem Landbau. Jedes Jahr steht dabei ein anderes Thema im Mittelpunkt.
www.echtkuh-l.de


Klimaschutz

CO₂-neutrale Hotels

33 Bio-Hotels sind für ihre Klimaneutralität ausgezeichnet worden. Die Mitglieder des Vereins stehen für ökologischen Urlaub. Sie unterziehen sich neben ihrer Bio-Zertifizierung seit zehn Jahren auch einer Bilanzierung ihrer Emissionen. So können sie ihren CO2-Fußabdruck erfassen und reduzieren. Viele Betriebe sind nun einen Schritt weitergegangen, indem sie ihre CO2-Emissionen mit Zertifikaten ausgleichen. Die ersten 33 Betriebe hat der Verein nun auf seiner Generalversammlung als CO2-neutral ausgezeichnet. Somit sind ein Drittel der Mitglieder des Vereins klimaneutral.
www.biohotels.info


Engagement

Öko-soziale Initiativen gefördert

Der Hand-in-Hand-Fonds hat im vergangenen Jahr öko-soziale Projekte mit 187 000 Euro gefördert. Insgesamt 37 Initiativen in Afrika, Asien und Lateinamerika konnten so unterstützt werden. Alle Projekte verbindet, dass sie Umweltgerechtigkeit verbessern und die Selbstverantwortung ziviler Gesellschaften stärken. Den Hand-in-Hand-Fonds gibt es seit 1998. Er ist eine Gemeinschaftsinitiative von Rapunzel Naturkost und der Deutschen Umwelthilfe. Sie entwickelte sich aus dem Fairhandels-Programm „Hand in Hand“ des Naturkostherstellers Rapunzel. Gefördert werden Projekte, die sich für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Wasser­management einsetzen, aber auch für viele andere Projekte mit ökologischer und sozialer Ausrichtung. Seit Bestehen des Fonds flossen knapp 1,8 Millionen Euro in 379 Projekte in 58 Ländern. 
www.rapunzel.de/hand-in-hand


In Kürze

+++ Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu ist mit dem europäischen Emas-Award in der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird von der Europäischen Kommission an Organisationen vergeben, die ihre Umweltperformance in besonderer Weise ausführen. +++ Das Green-Brand-Gütesiegel ist an viele Unternehmen aus der Bio-Branche vergeben worden. Darunter sind unter anderem Naturstrom, Followfood, Sante Naturkosmetik und Primavera. Das Green-Brand-Gütesiegel wird alle zwei Jahre vergeben. Es zeichnet Unternehmen, Produkte und Dienstleister aus, die sich in einem besonderen Maße für Umwelt- und Klimaschutz engagieren. +++

Erschienen in Ausgabe 02/2020
Rubrik: Leben&Umwelt

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