Aus der Branche 07 |2019 - Schrot und Korn

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Aus der Branche 07 |2019

Branche © Preussenquelle; Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Nachhallende Ideen für ein nachhaltiges Zusammenleben. © Preussenquelle; Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

 

Umweltschutz

Nachhaltigkeitspreis ausgelobt

Die Rheinsberger Preussenquelle ruft  einen Nachhaltigkeitspreis ins Leben. Der brandenburgische Anbieter von Bio-Mineralwasser vergibt künftig mit dem „Nachhall“ einen Förderpreis für nachhaltiges Engagement in fünf Kategorien, jeweils dotiert mit 1 500 Euro. Vergeben werden zwei Publikumspreise, für die auf einer eigens dafür eingerichteten Website abgestimmt werden kann. Daneben gibt es drei Jury-Preise: „Regionaler Quell-/Wasser- und Bodenschutz“, „Überregionales Nachhaltigkeits- und Ökologie-Projekt“ sowie das „Schulprojekt zu Wasser- und Bodenschutz“. Bewerben können sich Teilnehmer von Projekten, Vereinen, Initiativen, aber auch Klein- oder Start-up-Unternehmen sowie Schulprojekte. Einsendeschluss ist im Dezember 2019. Die Jury vergibt darüber hinaus einen Mitarbeiter-Preis zur Verbesserung der Nachhaltigkeit bei der Preussenquelle selbst. Das Unternehmen engagiert sich schon seit Längerem für Boden- und Wasserschutz und will mit dem Preis ambitionierten Projekten eine Bühne geben. „Wir wollen Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen machen und ein Umdenken in unserer Gesellschaft erreichen“, so Frank Stieldorf, Geschäftsführer der Rheinsberger Preussenquelle. Wirtschaften, Ökologie und soziale Verantwortung betrachte das Unternehmen als Einheit, in der das eine das andere nicht ausschließt. os
www.bleibt-natuerlich.de/nachhall


Bundespreis

Zu gut für die Tonne

Auch in diesem Jahr hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  wieder Unternehmen und Projekte, die Lebensmittelreste verwerten, ausgezeichnet. Unter den Gewinnern der Auszeichnung „Zu gut für die Tonne!“, der in den Kategorien Handel, Gastronomie, Landwirtschaft und Produktion, Gesellschaft und Bildung sowie in diesem Jahr zum ersten Mal auch Digitalisierung vergeben wird, befindet sich unter anderem der Frankfurter Verein Shout out Loud für sein „Frankfurter Knärzje – Ein Brotbier gegen die Lebensmittelverschwendung“. Einen der drei Förderpreise sicherte sich der Bioland-Hof Hörz, der die Jury mit seinen „Bodenschätzen“ überzeugte. In dem Gemeinschafts-Projekt mit der Uni Hohenheim verkaufte der Hof krumm gewachsenes, für den Handel ungeeignetes Gemüse vergünstigt an Studierende. os
www.zugutfuerdietonne.de


Bayern

Branche - Logo Blühpakt Bayern

Nicht nur der Hopfen blüht

Als ersten „Blühenden Betrieb“ hat das Bayerische Umweltministerium die Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu ausgezeichnet. Der Preis wird an Unternehmen vergeben, die auf ihren Außenflächen Arten- und Insektenvielfalt fördern. Die Brauerei gehe hier vorbildlich voran. So schaffen etwa ein Rondell mit Ackerwildkräutern, Mauersegler-Nistkästen und begrünte Außenfassaden Nahrung und neuen Lebensraum für viele verschiedene Insekten, lobte Umweltminister Thorsten Glauber. Mit dem Blühpakt will das Land Bayern einen Anreiz zur Umsetzung seiner Biodiversitätsstrategie setzen. os
www.lammsbraeu.de


Geld

Grüne Banken im Ranking

Im Nachhaltigkeits-Check des Fair Finance Guide Deutschland (FFG) belegen die GLS Bank, die Ethik Bank und die Triodos Bank wie im Vorjahr die Plätze eins bis drei. Bei diesen Geldinstituten hat der Fair Finance e.V., der den FFG koordiniert, keine Verbindungen zu sogenannten kritischen Unternehmen etwa aus der Rüstungsindustrie oder solchen, die besonders klimaschädlich wirtschaften, festgestellt. Bei der erstmals untersuchten Kategorie der Geschlechtergerechtigkeit hätten hingegen noch alle Banken Nachholbedarf. Für das Ranking wurden insgesamt 14 Finanzinstitute anhand von mehr als 280 Kriterien untersucht. os
www.fairfinanceguide.de


 

Erschienen in Ausgabe 07/2019
Rubrik: Leben&Umwelt

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