Die CO2-Diät - Schrot und Korn

Anzeige

Anzeige

Die CO2-Diät

Unsere Essgewohnheiten tragen nicht wenig zum Klimawandel bei.

Essen für das Klima
Ohne großen Aufwand lassen sich ein paar Kilo CO2 abspecken.

NaturmöbelWenn das Liebig geahnt hätte
Dumm. Dümmer. Dünger.

Foodmiles
Woher soll mein Apfel kommen?

Einkaufen, Lagern, Zubereiten
Kochen für das Klima

Das CO2-arme Menü
Omas Küche neu aufgelegt

Interview
Dr. Karl von Koerber, TU München

Für Verbraucher
Ein CO2-Label für Produkte?

Zum Weiterlesen

Erschienen in Ausgabe 05/2009
Rubrik: Leben&Umwelt

Add a comment

Kommentar­bild via Gravatar

incl. 'http://'
Kathrin
Danke für den Artikel, man kann gar nicht genug tun, um Mitmenschen mit guten Argumenten die Augen zu öffnen.

Denn jeder Einzelne von uns steht in der Verantwortung (jeder Deutsche produziert im Jahr im Schnitt 10,7 t CO2, für eine gerade noch tolerierbare Klimaerwärmung von 2°C düfte jeder Erdenbürger nur 3t/Jahr emittieren).



Ein hilfreicher Gedanke, den Sie sich stellen können um weniger CO2-Emissionen zu erreichen ist: Wo stammt mein Essen her? Wie weit musste es transportiert werden um auf meinen Teller zu gelangen? Muss meine Kiwi aus Neuseeland sein? Ich versuch mal, welche aus Italien zu kaufen, das ist viel näher! Ist es wirklich nötig, das ganze Jahr Weintrauben und Erdbeeren zu kaufen? Oder Milch von Landliebe, wenn es in meinem Ort auch eine lokale Molkerei gibt? Wie wärs mit einer Forelle vom Züchter aus dem Nachbarort anstatt von Fisch aus der überfischten Nordsee oder Garnelen aus einer Zucht in Südostasien?

Es sind viele kleine Schritte, die man in eine bessere Richtung gehen kann.

Herzliche Grüße, Kathrin
kilian dreißig
Sehr schöne Artikel!

Das Tolle ist ja, dass nichtmal ein Prozent aller Grundzutaten unvegan sind: Fleisch, Milch und Eier. Demgegenüber stehen unzähliche Obst- und Gemüsesorten, Getreide und Pseudogetreide, Hülsenfrüchte, Pilze, Kräuter uvm.



Der schwierigste Schritt, vegan zu leben, ist nicht die Umgewöhnung, sondern die Denkschwelle.
Antonietta
...Der Klimawandel könnte nach Ansicht des Marburger Forschers Ralf Conrad gebremst werden, wenn die Menschheit sich anders ernähren würde. «Kurz gesagt könnte die Parole lauten: Keine Rinder mehr essen, auf Milchprodukte verzichten», sagte der geschäftsführende Direktor des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie. Das von Bakterien in Mägen von Wiederkäuern produzierte Methan ist eines der stärksten Treibhausgase. An der «Methanschraube» in der Atmosphäre zu drehen, könne schneller einen positiven Effekt bringen, als rasch den Kohlendioxidausstoß reduzieren zu wollen, sagte Conrad. «Der Methan-Kreislauf in der Atmosphäre ist innerhalb von etwa acht Jahren beeinflussbar, bei Kohlendioxid dauert das Jahrzehnte.»...
FA Heimer
Tja, Liebig HAT es geahnt... noch zu Lebzeiten hat er die Kunstdünger kritisch gesehen.