Richter pro Gentech - Schrot und Korn

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Richter pro Gentech

Erneut hat ein Richter geurteilt, Imker müssten selbst dafür sorgen, dass ihr Honig nicht gentechnisch verunreinigt wird.

Imker Robert Gubesch aus Kitzingen wollte verhindern, dass der Agrarkonzern Pioneer in 800 Metern Entfernung seines Bienenstocks Genmais anbaut. Geklagt hatte Gubesch vor dem Verwaltungsgericht in Braunschweig. Dort hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, das für die Zulassung gentechnisch veränderter Organismen zuständig ist, seinen Sitz.

Doch das Gericht lehnte die Musterklage ab: Imker müssten selbst dafür sorgen, dass ihre Bienen keine Genmaispollen in die Stöcke tragen. Der Präsident des Deutschen Imkerbundes Peter Maske war über die Entscheidung bestürzt und hat sofort Revision angekündigt. Dieses Urteil sei für Imker existenzbedrohend, sagte er. Dem Gericht sei wohl nicht klar, dass Bienenhäuser in der Regel fest installiert seien und nicht einfach an andere Orte gebracht werden könnten. ml

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A. Rhoma
Die Meldung zeigt die Ferne der Richter zu unserer Wirklichkeit.

Vorheriger Kommentar trifft ganz meine Forderungen an das Verwaltungsgericht in Braunschweig und an jene, die bisher zu Ungunsten von Natur gesprochen haben.

Auf Grund der Wichtigkeit gebe ich dem Beitrag vier Sterne als Bewertung. Ich wünschte eine Adresse zur Unterstützung des Deutschen Imkerbundes. Oder brauchen Imker nicht unseren Beistand als Kunden und Verbraucher?
Hannelore Bütow
Man sollte den Namen des Richters nennen und zweitens anfragen, mit welcher Summe solcheine Entscheidung von der Gentechnik-Lobby "gesponsert wird". Und drittens um eine Anleitung bitten, wie man Bienen dressiert.Sicherlich ein schwierigeres Unterfangen, als Imker bzw. Bürger mit völlig weltfremden Urteilen zu drangsalieren.