Früchte mit Mehrwert - Schrot und Korn

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Früchte mit Mehrwert

Eosta-Geschäftsführer Volkert Engelsman: Der Importeur gleicht CO2-Emissionen aus.

EngelsmannDas 1990 gegründete niederländische Unternehmen ist der führende europäische Importeur von Bio-Obst und -Gemüse. Ein Großteil der Lebensmittel kommt aus Übersee – „alles per Schiff“, versichert Geschäftsführer Volkert Engelsman. Für ihn gehören Ökonomie, Ökologie und soziale Werte zusammen. Deshalb hat er ausrechnen lassen, wie viel Kohlendioxid (CO2) die Transporte in die Luft pusten. Die Zahlen können Verbraucher unter www.natureandmore.com abrufen. Eosta gleicht seit 2005 seine CO2-Emissionen aus, finanziert Projekte, die entsprechende Mengen des Treib-hausgases einsparen. Dem Klima kommt ebenfalls zugute, dass Eosta seine Produkte in kompostierbare Kunststoffe verpackt. Mit seinem Unternehmen Soil&More fördert Eosta weltweit die Kompostierung. Das sorgt für fruchtbare Böden, die viel Kohlendioxid binden. Doch für Engelsman und seine 70 Mitarbeiter ist Nachhaltigkeit mehr als Klimaschutz. Zusammen mit der Stiftung Nature&More stellt Eosta seine Lieferanten im Internet vor. Über die Nummer auf dem Nature&More-Logo der Früchte können sich die Kunden über den Anbauer informieren. „Die Erzeuger bekommen wieder ein Gesicht und eine Stimme und die Verbraucher erfahren von den ökologischen und soziokulturellen Mehrwerten der Erzeugnisse.“ Etwa von dem Krankenhaus, das der Lieferant der Bio-Limetten für seine Mitarbeiter bauen ließ. Oder darüber, dass Eosta für jedes Kilogramm Zitrusfrüchte aus Südafrika einen Cent in soziale Projekte der dortigen Erzeuger investiert.

Erschienen in Ausgabe 02/2008
Rubrik: Leben&Umwelt

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