Emil-Nolde-Garten - Schrot und Korn

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Emil-Nolde-Garten

Erstes Museum mit Bioland-Zertifikat

Die Nolde-Stiftung in Seebüll (Kreis Nordfriesland) ist als erstes Museum bundesweit Bioland-Mitglied geworden. Der Garten, den der Maler Emil Nolde selbst gestaltete, wächst und gedeiht nun ohne Chemie.

Der Expressionist, der von 1927 bis zu seinem Tod 1956 in Seebüll wohnte, war ein Pflanzenfreund. Auch viele seiner Bilder zeigen Pflanzen aus seinem Garten und Landschaftsszenen. Heute kümmert sich Gärtner Andreas Weber um den Garten des Künstlers. Er sucht gezielt nach alten Aufzeichnungen, Fotos und Erinnerungen. Der Nolde-Garten soll wieder an das Original heranreichen. Um der Naturverbundenheit des Malers Ausdruck zu verleihen, ist die Nolde-Stiftung Bioland-Mitglied geworden. Sie hat sich damit verpflichtet, auf synthetischen Dünger und Pestizide zu verzichten. Ab August können Besucher Pflanzen und Samen aus dem Garten erwerben. In Seebüll-Neukirchen (bei Niebüll) gelegen, ist er täglich – bis 11. November – von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Tel 04664/983930.

Erschienen in Ausgabe 07/2007
Rubrik: Leben&Umwelt

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