Nachhaltige Waldwirtschaft - Schrot und Korn

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Nachhaltige Waldwirtschaft

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Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft – das bedeutet mehr als nur den Verzicht auf Kahlschlag. Zwei Zeichen stehen für unterschiedliche Ansätze.

Das FSC-Siegel

Der FSC (Forest Stewardship Council) wurde 1993 gegründet. Er wird weltweit von Umweltorganisationen, Gewerkschaften sowie Unternehmen aus der Forst- und Holzwirtschaft unterstützt. Gemeinsam haben diese Gruppen ökologische und soziale Mindeststandards entwickelt, angepasst auf die Situation des jeweiligen Landes. In deutschen FSC-Wäldern sind Kahlschläge und Biozide verboten, Totholz muss als Lebensraum im Wald bleiben. Jeder Betrieb wird jährlich kontrolliert. Zertifizierte Flächen in Deutschland: etwa 500.000 Hektar.

Kontakt: FSC Arbeitsgruppe Deutschland, Postfach 5810, 79026 Freiburg, Telefon 0761/ 38653-50, Fax: 0761/ 38653-79, E-Mail info@fsc-deutschland.de, www.fsc-deutschland.de.

Das PEFC-Siegel

PEFC ist ein europaweites Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Initiiert wurde es 1998 von skandinavischen, französischen, österreichischen und deutschen Waldbesitzern zusammen mit Vertretern der Holzwirtschaft als Reaktion auf den FSC. Die Kriterien sind weniger streng und verbindlich. Zertifiziert wird nicht der einzelne Betrieb sondern jeweils eine ganze Region. Kontrolliert wird jährlich eine Stichprobe von zehn Prozent der dort ansässigen Betriebe. Derzeit sind knapp 6,8 Millionen Hektar zertifiziert, das sind zwei Drittel der deutschen Wälder. Kontakt: PEFC Deutschland, Danneckerstraße 37, 70182 Stuttgart, Telefon 0711/ 2484006, E-Mail info@pefc.de, www.pefc.de.

Adressen und weitere Infos

Wer sich fürs Wohnen in Holz interessiert, hat oft viele Fragen. Hier die wichtigsten Ansprechpartner und Informationsquellen.

Adressen

  • Der Holzabsatzfonds hat eine Broschüren-Reihe „Natürlich Holz“ herausgebracht. Stärker ins Detail gehen die Schriften des Informationsdienstes Holz. Hefte aus beiden Reihen können unter 01802/ 465900 (sechs Cent je Gespräch) bestellt werden (oder unter www.infoholz.de downloaden).
  • Arbeitskreis Ökologischer Holzbau: Hier haben sich Planer, Zimmereien und kleine Holzhausanbieter zusammengeschlossen, die besonders gesunde und ökologische Holzhäuser bauen wollen. Telefon 05221/ 347943, www.akoeh.de

Internet

  • www.holz.de: Alles rund ums Holz: Von Böden über Energie bis zur Marktforschung. Die „Handwerkersuche“ führt zu Anbietern.
  • www.schreiner-seiten.de: Hier findet sich eine ausführliche Beschreibung der 30 wichtigsten einheimischen Holzarten. Von Ahorn bis Zwetschge.

Bücher

  • Sabine Kampmann: Preiswert Bauen mit Holz – 33 kostengünstige moderne Einfamilienhäuser. Verlag Callwey, 2001, ISBN 3-7667-1491-0, 45,95 Euro.
  • Wilfried Berger: Bauen und Wohnen mit Holz –Erfolgreiche Planung und Holzverarbeitung bei Neubau, Ausbau und Renovierung. Verlag Blottner, 1998, ISBN 3-89367-073-4, 30,90 Euro.
  • Erwin Thoma: Für lange Zeit. Leben und Bauen mit Holz – alte Weisheiten für moderne Technologien. Verlag Brandstätter, 2003, ISBN 3-85498-297-6, 25 Euro.

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