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Knochenmark spenden – wie funktioniert das?

Jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 55 Jahren kann sich beim Hausarzt, im Krankenhaus oder bei einer öffentlichen Aktion in einer der Spenderdateien typisieren lassen. Meist wird hierfür eine Blutprobe von etwa 5 ml entnommen. Neuerdings gibt es auch die Möglichkeit, einen mit einem Wattestäbchen selbst durchgeführten Abstrich per Post zur Analyse zu schicken.
01.10.2009
Jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 55 Jahren kann sich beim Hausarzt, im Krankenhaus oder bei einer öffentlichen Aktion in einer der Spenderdateien typisieren lassen. Meist wird hierfür eine Blutprobe von etwa 5 ml entnommen. Neuerdings gibt es auch die Möglichkeit, einen mit einem Wattestäbchen selbst durchgeführten Abstrich per Post zur Analyse zu schicken.

1. Bei der Knochenmarkentnahme (nicht zu verwechseln mit dem Rückenmark, das niemals gespendet wird) wird dem Spender unter Vollnarkose etwa ein Liter Knochenmark-Blut-Gemisch aus dem Beckenknochen entnommen, das sich in wenigen Wochen wieder nachbildet. Nach zwei bis drei Tagen kann der Spender das Krankenhaus verlassen.

2. In 80 Prozent der Fälle wird eine Blutstammzellentnahme durchgeführt. Hierbei wird dem Spender über fünf Tage ein Medikament gegeben, das die Produktion der Blutstammzellen anregt und sie ins zirkulierende Blut lockt. Über ein spezielles Verfahren werden diese dann – ähnlich wie bei einer Dialyse – ambulant aus dem Blut gesammelt. Als Nebenwirkung des Wachstumsfaktors können vorübergehend grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen auftreten.

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