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Zitrusfrüchte: Vom Anbau bis zum Filetieren

Um die 60 Zitrusfrucht-Arten sind bekannt und die gesunden Zitrusfrüchte bestechen durch ihre feine Säure und sind reich an Vitamin C. Wir zeigen, wie sie angebaut und verwendet werden.

04.03.2019 vonAndrea Giese-Seip

Um die 60 Zitrusfrucht-Arten sind bekannt und die gesunden Zitrusfrüchte bestechen durch ihre feine Säure und sind reich an Vitamin C. Wir zeigen, wie sie angebaut und verwendet werden.

Zitrusfrüchte wachsen in mediterranem und subtropischem Klima und bei uns gibt es vor allem Orangen, Mandarinen und Grapefruit, Zitronen und Limetten zu kaufen. Die Hauptsaison läuft von November bis März. Zitronenbäume liefern hingegen das ganze Jahr über Früchte. Die ätherische Ölen ihrer Schalen kann man zum Kochen verwenden. Verschiedene Arten lassen Kosmetik duften und sind beliebt in der Aromatherapie.

Der Anbau von konventionellen Zitrusfrüchten

Konventionell angebaute Orangen, Zitronen, Limetten & Co werden in Monokulturen angebaut und sind stark mit Pestiziden gespritzt, die nicht selten die Früchte belasten. Um Zeit zu sparen, werden sie häufig noch unreif geernet und dann mit dem Reifegas Ethylen behandelt. Das lässt sie reif aussehen, geht jedoch auf Kosten des Geschmacks, denn einmal gepflückt, reifen Zitrusfrüchte nicht nach.

Beim Reinigen der Schalen wird deren natürliche Wachsschicht entfernt. Bevor die Früchte in den Handel kommen, wird ihre Schale deshalb mit natürlichem oder chemisch hergestelltem Wachs eingerieben – zum Schutz und damit sie schön glänzen. Häufig werden die Früchte zudem mit chemischen Anti-Pilzmitteln konserviert. Beide Behandlungen sind kennzeichnungspflichtig.

Der Anbau von biologischen Zitrusfrüchten

Bio-Zitrusfrüchte reifen ohne mineralische Stickstoffdünger und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel heran. Gedüngt wird mit organischem Dünger wie Kompost oder Mist. Schädlingen kommt man mit Nützlingen wie Schlupfwespen bei, Unkraut mit Hacken und Jäten.

Die vitaminreichen Früchte werden vollreif geerntet, sie kommen deshalb später in den Handel. Nach der Ernte wäscht man die Schale lediglich mit Wasser und Bürste, um Schimmel vorzubeugen. Die Schale darf nur mit natürlichem Wachs behandelt werden. Konservierungsmittel sind tabu. Bio-Früchte halten sich deshalb nur ein bis maximal zwei Wochen. Dafür kann man die Schale zum Kochen und Backen verwenden, das schmeckt in vielen Rezepten.

Tipp: die vitaminreichen Zitrusfrüchte nicht mit anderem Obst zusammen aufbewahren – sie setzen Gase frei, die dieses schneller reifen lassen.

Quelle: naturkost.de

Zitrusfrüchte filetieren

Mit einem scharfen Messer am Stielansatz und der gegenüberliegenden Seite jeweils ein Stück Schale abschneiden, sodass die Frucht auf einem Brett „stehen“ kann. Oben an der Schnittstelle ansetzen und die Schale – inklusive der weißen Haut – Streifen für Streifen rundherum nach unten hin dünn abschneiden.

Frucht in die Hand nehmen, die Fruchtfleisch-Filets über einer Schüssel zwischen den Trennhäuten herausschneiden, den Saft dabei auffangen. Den Saft der Obstreste mit der Hand in eine Schüssel auspressen.

Rezepte mit Zitrusfrüchten

Wir haben viele leckere und vitaminreiche Rezepte mit Zitrusfrüchten für euch – mit Zitronen, Limetten, Orangen, Mandarinen oder Grapefruits. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!

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